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FAQ Berufsbegleitende Ausbildung

Für Menschen, die schon längere Zeit im Beruf sind und/oder die eine Familie zu ernähren haben, ist eine „normale“ ErzieherInnenausbildung oft nicht machbar. So kommt es oft zu Fragen bezüglich einer berufsbegleitenden Ausbildung. Die Angebote hierfür sind jedoch ebenso begrenzt wie die Finanzierungsmöglichkeiten. ErzieherIn.de würde hier gerne weiter recherchieren, dies ist aber bei der gegenwärtigen personellen Situation nicht möglich. Aktuelle Berichte hierzu finden Sie, wenn Sie auf unserer Startseite folgende Suchbegriffe eingeben: Berufsbegleitend, Praxisintegrierte Ausbildung.

Fragen und Antworten

Frage:
Hallo, ich möchte wissen wo es in Halle/Saale solch eine Ausbildung gibt? An wen kann ich mich wenden?

Antwort:
Bitte schauen Sie unter unseren Links unter Ausbildung, dort können Sie die Fachschulen in Halle ersehen. Und dann müssten Sie dort in die Websites gehen, um zu erfahren, ob eine berufsbegleitende Ausbildung angeboten wird.


Frage:
Vielen Dank für die Information. Vielleicht können sie mir noch sagen ob und wo ich eine gesetzliche Regelung im allgemeinen für berufsbegleitende Ausbildungen finde. In meinem Arbeitsvertrag steht eben nur, dass er an den Tarifvertrag gebunden ist, Einen normalen Tarifvertrag von der Kirche habe ich gefunden, nur stehen dort nicht die Regelungen für die berufsbgleitende Ausbildung drin.

Antwort:
Eine übergreifende Regelung für berufsbegleitende Ausbildungen gibt es nicht. Für den Beruf der ErzieherInnen erlassen die zuständigen Ministerien Vorschriften, die aber auch von den Trägern flexibel gehandhabt werden können.


Frage:
Ich interessiere mich sehr für die Möglichkeit eine berufsbegleitende Ausbildung als Erzieherin zu machen. Das hier vorgeschlagene Angebot für die Schule in W. ist jedoch mit meiner derzeitigen Lebenssituation nicht wirklich zu vereinbaren. Daher möchte ich anfragen, ob Sie Alternativen kennen ... Schulen die auch eine berufsbegleitende Ausbildung anbieten?

Antwort:
Es gibt derzeit nach meinem Erkenntnisstand keine Übersicht über alle Schulen, die berufsbegleitende Ausbildungen anbieten. Daher bleibt Ihnen vermutlich nichts anderes übrig, als bei den Schulen, die für Sie erreichbar sind, anzufragen, bzw. im Netz dazu Auskünfte einzuholen.


Frage:
Ich bin seit etlichen Jahren Vorstand in einer privaten Krabbelstube für 1-3 jährige Kinder. Wir betreuen die Kinder schon seit mehr als 10 Jahre mit nahezu konstantem Personal, bekommen aber zunehmend Probleme (nur begrenzte Aufnahme von Einjährigen), da wir nicht ausreichend ausgebildete Erzieherinnen haben. Zwei von unseren Erzieherinnen haben sich daher bereit erklärt, eine berufsbegleitende Ausbildung zu machen. Wir sind in .... Können Sie uns weiterhelfen, wo und mit welchem zeitlichen und finanziellen Rahmen hier in der Nähe dies möglich ist?

Antwort:
Bezüglich einer Qualifizierung von ErzieherInnen für den Krippenbereich sprechen Sie ein „heißes Eisen“ an, das inzwischen auch vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend aufgegriffen wird. Denn das Krippenprogramm, das die Bundesregierung aufgelegt hat, benötigt ja unbedingt auch eine qualitative Offensive in diesem Bereich.

Die Weiterbildungsinitiative (www.wiff.de) ist derzeit die beste Ansprechpartnerin für solche Fragen. Sie finden aber auch in Ihrem Umkreis bei den anerkannten Weiterbildungsträgern Angebote.


Frage:
Ich arbeite derzeit in einer ev. Kita in Berlin in der Tätigkeit einer Erzieherin.
Im Februar beginnt meine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin, Ich bin für 20 Std/Woche dort angestellt. Nun haben wir derzeit einen personellen Engpass. In einem Gespräch habe ich nebenbei mitbekommen, dass ab Februar der personelle Engpaß zumindestens an 3 Tagen in der Woche wegfällt, da ich ja meine 20 Std/Woche dann an den 3 Tagen, die ich in der Kita bin abarbeiten müsste. Schließlich wäre ich ja an den anderen Tagen in der Schule. Das würde heißen ich arbeite 3x in der Woche 7 Std und habe dann noch 2 Tage Schule. Eigentlich hatte ich angenommen, dass ich 2 Tage Schule habe und an den Praxistagen weiterhin meine 4 Std arbeite. Denn es heißt doch, ich werde freigestellt für die Schule. Leider finde ich nirgends passende Informationen oder eine Regelung für eine berufsbegleitende Ausbildung. Hoffe Sie können mir weiterhelfe, wie es denn nun richtig ist.

Antwort:
„Freistellung“ bedeutet offenbar in Ihrem Falle, dass der Arbeitgeber damit einverstanden ist, dass Sie Ihre Arbeitszeit mit der berufsbegleitenden Weiterqualifikation auf die Reihe bekommen, ohne dass die Arbeitszeit reduziert wird. Es ist Sache des Arbeitgebers, zu entscheiden, ob er Ihnen darüber hinaus eine Arbeitszeitverkürzung gewährt. Sie könnten eventuell nochmal beim Träger nachfragen, ob Sie vielleicht eine gewisse Arbeitszeitreduzierung erhalten könnten. Insgesamt ist es immer hart, eine berufliche Weiterqualifikation neben der Erwerbstätigkeit zu betreiben. Es lohnt sich aber und ich hoffe, Sie halten durch!


Frage:
Ich werde in diesem Jahr eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin absolvieren. Habe aber ein paar Fragen:Wie sieht es mit der Vergütung während der Ausbildungszeit aus?
(Ich arbeite 20 Std in Berlin in einer evangelischen Einrichtung, die Bezahlung richtet sich nach dem TV-Ekbo).
Ich kann leider nirgends ausfindig machen, wie hoch denn nun die Vergütung ist.
Ich habe einen Realschulabschluss, habe aber schon mehrere Jahre Berufserfahrung in einem pädagogischen. Bereich, würde jedoch gerne mein Fachabitur nachholen.
Ist es möglich das gleichzeitig zu machen? Ich meine damit nicht separat an einer Abendschule, sondern an der Fachschule während der Schultage.

Antwort:
Eine Voraussetzung zur Teilnahme an der Teilzeitausbildung ist, dass Sie mit mindestens der Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung arbeiten. Eine weitere Reduzierung ist daher nicht möglich. Die Ausbildung lebt ja gerade vom Theorie-Praxis-Verbund, denn sie vermittelt nur ca. die Hälfte der Theoriestunden der Vollzeitausbildung. Die von Ihnen geschilderte arbeitsvertragliche Regelung ist daher gängige Praxis. Ihren Arbeitsvertrag sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber eigentlich vor der Unterzeichnung gründlich besprochen haben. Holen Sie das unbedingt nach, sollten weitere Fragen offen sein.
Bezüglich der finanziellen Unterstützung Ihrer Ausbildung sollten Sie sich an die Einrichtung wenden, in der Sie Ihre Ausbildung machen. Ebenso fragen Sie am besten dort oder an einer anderen Fachschule nach wegen des Fachabiturs.


Frage:
Es gibt einige Auflagen für die berufsbegleitende Weiterqualifizierung für Ergänzungskräfte. Bis auf eine erfülle ich alle. Ich habe nämlich keinen festen Vertrag für die gesamte Dauer der Maßnahme. Aber eine schriftliche Bestätigung von meiner Einrichtung, in der ich zur Zeit arbeite, dass ich den praktischen Teil in der Weiterbildung in eben dieser Einrichtung (in der ich einen Arbeitsvertrag bis August 2009 habe) leisten kann!!! Ich bin also bereit, unentgeltlich den praktischen Teil der Weiterbildung zu absolvieren,,während ich arbeitssuchend bin. So könnte ich die Weiterbildung lückenlos absolvieren. Mit diesem Engagement habe ich mich also beworben. Aber den Berufsfachschulen sind die Hände gebunden, denn sie haben nun einmal die Auflage, dass die Schülerin einen Arbeitsvertrag haben muss! Jetzt kann mir mal jemand beantworten, wen es interessiert, ob ich während der Weiterbildung vergütet werde oder nicht? Dieses ganze "Ding" ist von unserer Landesregierung einfach nur schlecht durchdacht.Es muß doch da eine Möglichkeit geben?!

Antwort:
Ich würde folgendermaßen vorgehen, wenn ich in Ihrer Lage wäre: Das Ministerium anrufen, dort die Sachlage darstellen und um eine Befürwortung seitens des Ministeriums für die Fachschule bitten. Denn das Ministerium HAT ein Interesse an der Weiterqualifizierung von pädagogischen Fachkräften. Mit der Befürwortung müsste die Möglichkeit für die Fachschule verbunden sein, in Ihrem Falle von einem Arbeitsvertrag abzusehen.

Ich weiß nicht, ob das etwas bringt, aber einen Versuch ist es allemal wert!


Frage:
Ich bin grade in der Mitte meines Anerkennungsjahres zur Erzieherin. Im August dieses Jahres werde ich die Ausbildung hoffentlich erfolgreich abschließen. Ich würde mich gerne weiterbilden und ein Studium beginnen. Leider finde ich keine FH, die ein verkürztes berufsbegleitendes Studium ohne 3 Jahre Berufserfahrung anbietet. Ich wohne im Raum Köln.

Antwort:
Die Verkürzung des Studiums nach einer ErzieherInnenausbildung ist leider noch nicht sehr weit gediehen. Auch weiß ich nicht, wie der Stand jetzt in NRW ist – vielleicht hat sich doch eine Hochschule auf den Weg gemacht? Es bleibt nichts anderes übrig, als dass Sie sich selbst informieren und die Hochschulen, die infrage kommen, ansprechen.

Ihre Meinung ist gefragt!

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Kommentare 1 bis 5 von 45 | Nächste | Letzte
45
Ihre Anfrage
Hilde von Balluseck am 11.07.2014, 16:37 Uhr
Hallo Sabine,

soviel mir bekannt ist, gilt für die Bezahlung die reine Arbeitszeit.
Im Zweifelsfall können Sie sich bei der Gewerkschaft erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen
Hilde von Balluseck
44
Schulzeit=Arbeitszeit?
Sabine am 10.07.2014, 19:29 Uhr
Hallo,

ich beginne demnächst eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin. Ich werde für 21 Std. angestellt, Vergütung tvöd. Nun meine frage: Wird man üblicherweise für die Schulzeit "bezahlt" freigestellt oder ist Schule Privatsache und man bekommt nur die reine Arbeitszeit bezahlt? Kann das jede Einrichtung selbst entscheiden oder gibt es da gesetzliche Vorschriften?

Lieben Gruss
43
Ihre Anfrage - Kinderschutzgesetz
Hilde von Balluseck am 07.07.2014, 23:10 Uhr
Hallo Sabina,

wie Kinderpflegerinnen in Bayern Erzieherin werden können, erfahren Sie hier:
http://www.erzieherin.de/wie-kinderpflegerinnen-erzieherinnen-werden.php

Freundliche Grüße
Hilde von Balluseck
42
frage zur Erzieher Ausbildung
sabina am 05.07.2014, 13:35 Uhr
Hallo ich bin schon langer Kinderpflegerin und habe 5 eigene Kinder.Arbeite 20 std. Im kiga möchte jetzt Erzieherin lernen.Gibt es verkürzt die Ausbildung und wenn ja wie lange dauert es.Hab schon mehr als drei jahre als kinderpflegerin gearbeitet.Geht es auch Berufsbegleitend?Bin aus Bayern.Danke
41
Ihre Anfrage
Hilde von Balluseck am 14.05.2014, 13:15 Uhr
Hallo Kati,

diese Fragen müssten Sie in der Fachschule stellen, in der Sie Ihre Ausbildung absolvieren wollen. Ich vermute nämlich auch, dass die Antworten nach Bundesland und Träger unterschiedlich ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen
Hilde von Balluseck
Zuletzt bearbeitet: 14.05.2014, 13:15 Uhr von Hilde von Balluseck  
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