FAQ Quereinstiege
Angesichts der längeren Lebenserwartung und der zunehmenden weiblichen Erwerbstätigkeit gibt es immer wieder Überlegungen im Lebenslauf, einen anderen Beruf zu erlernen und auszuüben als den zuerst gelernten. Im Falle des Berufs der Erzieherin/des Erziehers haben viele Berufstätige nach einigen Jahren das Bedürfnis, sich mit Menschen, vor allem aber Kindern zu beschäftigen. So positiv diese Entwicklung zu sehen ist, so schwierig ist ihre Umsetzung. Denn das Bildungssystem ist stur: Wenn man nicht in der Pädagogik tätig war, wird nichts angerechnet. Dabei gibt es in jedem Beruf Kompetenzen, die einer Arbeit mit Kindern zugute kommen können.
Fragen und Antworten
Frage:
Es geht um Folgendes, ich möchte meinen Herzenswunsch
erfüllen und zwar möchte ich gerne als Erzieherin arbeiten oder in meinem Fall
müsste ich vorher eine Ausbildung in dem Bereich absolvieren, am besten
berufsbegleitend.
Ich bin mittlerweile 36 Jahre jung und komme beruflich gesehen, aus einem
komplett anderen Bereich. Ich habe 1991 meinen Hauptschulabschluss erworben und
anschließend mit einer Ausbildung zur Friseurin begonnen, die ich seiner Zeit
wiederum abrechen musste, wegen einer Allergie.Jahre später habe ich einen privaten
Studiengang zur Tonassistentin belegt und absolviert. Danach habe ich eine
Umschulung zur Kauffrau für audiovisuelle Medien gemacht und absolviert.
Seitdem bin ich mittlerweile seit über knapp 10 Jahre im Medienbereich tätig
als Produktionsleiterin im Fernsehbereich und seit 2 Jahren arbeite ich als
freie Produktionerin..
Meine Frage, besteht für mich denn überhaupt eine Möglichkeit, mit meinen
Abschlüssen und Berufserfahrungen der letzten Jahre für eine Ausbildung zur
Erzieherin?! Haben Sie einen Tipp für mich?!
Antwort:
Zunächst mal meine Anerkennung für Ihre
Flexibilität. Bei der Länge unseres Arbeitslebens hier in diesem Lande macht es
viel Sinn, unterschiedliche Berufe zu erlernen. Und überdies würden Ihre
ganzen, in anderen Berufsbreichen erworbenen Kompetenzen auch den Kindern in
der Kita zugute kommen.
In meinem Artikel „Der Weg zur pädagogischen Fachkraft“ habe ich alle
Möglichkeiten aufgeführt, die mir bekannt sind. Es gibt jetzt allerdings in
einigen Bundesländern Initiativen, verkürzte Ausbildungsgänge für Personen
einzuführen, die über eine andere Ausbildung verfügen, z.B. in Brandenburg.
Ihre Frage kann letztlich nur das für die ErzieherInnenausbildung zuständige
Ministerium in "Ihrem" Bundesland beantworten. Bitte wenden Sie sich
an diese Stelle, vielleicht ist auch in dem Bundesland, in dem Sie leben, etwas
Flexibilität eingekehrt. Die Ministerien finden Sie hier.
Frage:
Ich würde gern eine Ausbildung zum Erzieher machen,
jedoch habe ich keine 2 jährige Ausbildung Sozialassistent/ Kinderpfleger. Ich
habe die Fachhochschulreife, die mir in Thüringen leider kein schnelleres
Vorankommen ermöglicht. Zumindest habe ich noch keine Schule gefunden. Jetzt
bin ich am Überlegen, ob ich vielleicht "Bachelor Soziale Arbeit"
studieren sollte. Allerdings möchte ich schon gern nah mit Kindern zusammen
arbeiten in Kindertagesstätten, Horten oder Heimen und der Studiengang hört
sich für mich nicht so sehr danach an. Ich hatte eine Ausbildung zur
Bürokauffrau angefangen und diese beendet, da das einfach nichts für mich ist.
Aufgrund von meinen 3 Kindern bin ich auch sehr ortsgebunden und so langsam
höre ich meine Uhr ticken. Können Sie mir vielleicht sagen, ob es einen anderen
Weg zum Erzieher gibt (kürzer als 5 Jahre) oder ob Sie vielleicht einen
Alternativ-Studiengang kennen, wonach ich ich mich auch in einer
Kindertagesstätte bewerben kann?
Antwort:
Wenn Sie die Fachhochschulreife haben,
sollten Sie ein Bachelor-Studium in Erwägung ziehen, jedoch nicht den B.A.
für Soziale Arbeit, sondern für Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit
bzw. Kindheitspädagogik oder wie die Studiengänge für Frühpädagogik alle
heißen mögen. Schauen Sie auf unserer Site bei den Links unter
http://www.erzieherin.de/studiengaenge-fuer-fruehpaedagogik.php, welche
Hochschule für Sie in Frage kommt.
Optimal für eine gestandene Frau wie Sie wäre natürlich, dass Sie in einer
Kita mitarbeiten und berufsbegleitend ein Studium absolvieren. Aber erstens
sind berufsbegleitende Studiengänge selten, und zweitens setzen sie die
ErzieherInnenausbildung voraus. Vielleicht finden sie aber trotzdem einen
Weg.
Die Fachhochschule Koblenz hat soeben (März 2011) einen berufsbegleitenden Studiengang für ErzieherInnen aufgelegt. Vielleicht fragen Sie mal dort an.
Frage:
Ich bin staatl. anerkannte Ergotherapeutin. Zurzeit
arbeite ich aber als Büroangestellte, halbtags. Nach meiner Kinderpause (2
Kinder, 4 und 9) ist bei mir der große Wunsch meinen beruflichen Weg mit der
Arbeit als Erzieherin weiterzuführen. Es werden immer wieder Stellen
ausgeschrieben für Erzieher, aber bisher habe ich mich noch nicht gewagt zu
bewerben, denn schließlich fehlt mir der geforderte Abschluss. Deswegen meine
Frage. Wie hoch sind die Chancen als Ergotherapeutin in einer Kita o.ä. eine
Stelle zu finden, bzw. kann ich auf einem schnelleren Weg Erzieherin oder
pädagogische. Fachkraft werden?
Antwort:
Vermutlich kommen Sie um eine Ausbildung oder
längere Weiterbildung nicht herum. Aber vielleicht kommt Ihnen das zuständige
Ministerium entgegen, Sie finden es bei uns unter
http://www.erzieherin.de/fuer-die-ausbildung-zustaendige-ministerien.php. Sie
könnten auch Folgendes probieren: Sie fragen bei Trägern von Kitas nach, ob sie
Sie als Ergänzungskraft beschäftigen würden. Wenn Sie jemanden gefunden haben,
bemühen Sie sich um eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin, damit Sie
in die bessere Gehaltsgruppe rutschen. Die Fachschulen finden Sie bei unseren
Links und gehen dann auf Ausbildung.
Dort sind die Ausbildungsinstanzen nach Postleitzahlen geordnet.
Frage:
Auch hier in Niedersachsen muss ich feststellen, dass ein Quereinstieg in den Erzieherberuf nicht gerade einfach ist, wenn man berufsfremd in diesem Bereich zu wechseln gedenkt. Da blicke ich beinahe mit Neid nach Berlin/Brandenburg. Die Möglichkeit einer berufsbegleitenden oder Teilzeitausbildung gibt es meinen bisherigen Recherchen nach gar nicht. So werde ich vermutlich 8 Semester eine schulische Ausbildung machen müssen. Eine lange Zeit ohne Einkommen - das muss die Familie erstmal schlucken.
Auch ich würde mich über Informationen von Erfahrenen freuen.
Antwort:
Ich weiß ja nicht, was Sie schon alles erkundet haben. Aber ich würde noch nicht aufgeben, es ist ja auch viel in Bewegung. Zum einen wäre bei der Koordinationsstelle Männer in Kitas http://www.koordination-maennerinkitas.de nachzufragen. Des Weiteren würde ich mich ans Ministerium wenden. Und schließlich: Es gibt ja inzwischen auch ein Bafög für Leute mit abgeschlossener Berufsbildung, die in den Erzieherberuf einsteigen wollen. Näheres erfahren Sie vermutlich, wenn Sie bei Google unter Meister-Bafög recherchieren.
Frage:
Seit einem Jahr arbeite ich in einer Offenen Ganztagsschule als Ergänzungskraft ohne pädagogische Ausbildung. Über kurz oder lang wird es notwendig sein, eine Qualifizierung nachzuweisen. Ich habe die Mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung (Alter 49 Jahre). Trotzdem erfülle ich nicht die Voraussetzungen für eine Nachqualifizierung an einem Berufskolleg in NRW. Gibt es trotzdem irgendwelche Möglichkeiten der Weiterbildung, da ich mir keine schönere Arbeit als die mit Kindern vorstellen kann?
Antwort:
Alle Bundesländer brauchen mehr frühpädagogische
Fachkräfte und überlegen, wie sie sie ausbilden. Daher bin ich optimistisch, dass
es auch für ihr Anliegen eine Lösung gibt. Empfehlen möchte ich, dass Sie sich
ans zuständige Ministerium wenden und fragen, welche Möglichkeiten Sie haben.
Vielleicht könnten Sie am Berufskolleg eine Ausnahmegenehmigung erwirken.
Frage:
Ich habe einen Uni-Abschluss in Germanistik (M.A.)
und viele Jahre Berufserfahrung im Bildungsbereich. Ich würde gerne
Sprachförderung im Kindergarten machen. Welche Möglichkeiten gibt es? Wie kann
ich den Abschluss als pädagogische Fachkraft erlangen?
Antwort:
Was Sie mir Ihrer speziellen Qualifikation anfangen
können, richtet sich nach dem Bundesland, in dem Sie leben, und ein wenig auch
nach der Kreativität von Kommune und Trägern. Sie sollten sich beim zuständigen
Ministerium (auf unserer Site zu finden) erkundigen, oder aber bei einem Träger
nachfragen, der Sprachförderprogramme anbietet.
Auch was die Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft angeht, sollten Sie die
Regeln Ihres Bundeslandes erkunden. Im Allgemeinen werden Qualifikationen wie
die Ihrige nicht anerkannt - aber vielleicht gibt es in dem einen oder anderen
Bundesland intelligente Lösungen. Eine solche bestünde darin, dass Ihre
praktische Berufserfahrung und Ihr Studium die Ausbildungs- bzw. Studienzeit
verkürzen könnten. Ob und wo das der Fall ist, müssten Sie recherchieren. Mir
ist nur bekannt, dass Brandenburg im Hinblick auf Quereinsteiger neue Wege
gehen will.
Frage:
Laut Herrn Jürgen Zöllner (Bildungssenator) soll
bald für Handwerker der Quereinstieg zum Erzieher ermöglicht werden; in
Brandenburg ist solch ein Modellprojekt schon gestartet; wird es auch bald in
Berlin beginnen???
Es soll im April starten habe ich gelesen; wo kann man sich dafür anmelden???
Mein Arbeitsamt, bzw. meine Sachbearbeiterin konnte mir nicht weiterhelfen...
Antwort:
Sie könnten sich bei der Senatsverwaltung erkundigen (siehe Artikel Für die Ausbildung zuständige Ministerien).
Eine weitere Antwort von einer Nutzerin des Portals:
im Portal der Senatsverwaltung gibt es Hinweise auf diese neue Fremdenprüfung, Anmeldung war Anfang des Monats.
Frage:
Kann ich mit einer Lehre zum Werkzeugmechaniker
eine Weiterbildung bzw. Sozialpädagogische Kurzausbildung machen, um
anschließend in einer Behinderten-Werkstatt als Ausbilder zu arbeiten?
Antwort:
Sie müssten sich in Ihrem Bundesland erkundigen, ob
so etwas möglich ist, am besten gleich beim Ministerium.
Frage:
Ich bin ein Mann und möchte nun eine berufsvorbereitende
Erzieherausbildung in Berlin anfangen.
Ich habe viele ErzieherInnen in meiner Umgebung die mir schon viel berichtet
haben. Dementsprechend habe ich mir ein durchaus detailliertes "theoretisches"
Bild von diesem Beruf gemacht.
Für mich kam erst die Ausbildung in einer Jugendeinrichtung eher in Frage, da
die Verantwortung für die Kinder nicht so groß sein dürfte wie mit
Kleinkindern.
-Es ist mir aber bewusst, dass der Beruf des Erziehers im Allgemeinen die
Erziehung von Kleinkindern als Grundlage hat.
Nun denke ich wäre es doch vielleicht sinnvoller in einer Kita anzufangen und
damit sich der Verantwortung zu stellen die so oder so nicht ausbleibt.
WAS SAGT IHR DAZU und könnt IHR mir TIPS geben!?
Ich bin türkischer Herkunft, 25 Jahre
alt und habe eine abgeschlossene Ausbildung. Freunde und Familie trauen mir das
zu, da ich eine sehr liebevolle und ruhige "Ader" habe und geduldig
bin.
Antwort:
Es wäre super, wenn mehr türkische Männer und
Frauen in den Erzieherberuf gingen - Sie werden dringend gebraucht.
Wenn Sie in Berlin sind und eine abgeschlossene Ausbildung haben - dann ist die
Sache eigentlich klar. In Berlin ist man m.W. noch nicht so weit, aber Sie
können in Brandenburg eine zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung zum
Kita-Erzieher machen. Von da aus können Sie dann, wenn Sie es wünschen, weiter
aufstocken.
Für diese Ausbildung gehen Sie bitte auf die Website des Jugendministeriums in
Brandenburg, dort müssten Sie alles Weitere finden.
Sie sollten aber auch nochmal auf die Website der Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Sport schauen.
Frage:
Komme aus dem kaufmännischen Beruf mit Abschluss.
Habe die Mittlere Reife und möchte umschulen bzw. einen Beruf ergreifen, der in
Zukunft mit Jugendarbeit zutun haben soll.
Aufgrund meiner persönlichen Lebenserfahrung könnte ich mir eine Coachingrolle
vorstellen.
Welche Möglichkeiten gibt es. Ich möchte außerdem so schnell als möglich die
fachgebundene Hochschulreife erlangen. Ginge mit der o. g. Ausbildung zu
verknüpfen ?
Antwort:
Wie Sie in Ihrem Bundesland die
Hochschulreife erlangen, müssen Sie bitte beim zuständigen Ministerium selbst
erfragen.
Für alle von Ihnen angesprochenen Fragen ist aber die Bundesanstalt für
Arbeit die richtige Adresse. Bitte wenden Sie sich an die örtliche Behörde.
Frage:
Ich bin aktuell erfolgreich in der
Unternehmensberatung beschäftigt. Es hat mich jedoch schon immer sehr
angesprochen, mehr mit Kindern zu arbeiten und ich würde gerne wissen, welche
Ausbildung benötigt wird, um hier in Deutschland aktiv werden zu können, und wo
eine nebenberufliche Ausbildung angeboten wird.
Antwort:
Die Ausbildungsbedingungen sind in den
einzelnen Bundesländern unterschiedlich, ebenso wie die
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung. Sie können Erzieherin werden,
indem Sie
- eine zweijährige Ausbildung zur Sozialassistentin absolvieren (nicht in allen Bundesländern),
- eine dreijährige Fachschul- bzw. Fachakademieausbildung (in allen Bundesländern) machen,
- an einer Hochschule studieren.
Die Studiengänge nennen sich Pädagogik der Kindheit, Erziehung und Bildung, Bildung und Erziehung usw.
Es gibt auch berufsbegleitende Ausbildungen, die aber alle als Voraussetzung eine pädagogische Tätigkeit in der Praxis (Kindergarten etc.) haben. Dies scheint bei Ihnen aber nicht zuzutreffen.
Von daher bleibt nichts anderes, als eine regelrechte Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Meistens lässt sich dieses auch mit einer Erwerbstätigkeit verbinden.
Weitere Informationen erhalten Sie bei den entsprechenden Institutionen (Fachschulen, Hochschulen) in Ihrem Umfeld.
Frage:
Ich bin 26 jahre alt, habe abitur und war als
freiwilliger in mosambik in der entwicklungshilfe tätig. Ich suche eine
berufsausbildung im sozialen sektor, evtl als erzieher. Können sie mir da
weiterhelfen, wo man so eine ausbildung am besten macht und wo man die besten
chancen hat?
Antwort:
Als Mann, der Erzieher werden will und auch noch
Abitur hat - und dann noch mit Ihren Erfahrungen als Entwicklungshelfer -
sind Sie sowohl an der Fachschule wie an der Fachhochschule willkommen. Ich
würde Ihnen zur Hochschule raten, weil Sie mit einem Studium ingesamt mehr
Möglichkeiten haben.
Soweit ich weiß, startet die nächste Kohorte an der Alice Salomon
Hochschule in Berlin erst wieder im nächsten Sommersemester, im Wintersemester
beginnt dort ein berufsintegrierender Studiengang für ausgebildete
ErzieherInnen in der Praxis. Sie müssten in jedem Fall herausfinden, ob Ihnen
die Zeit als Entwicklungshelfer als Praktikum anerkannt wird oder ob Sie noch
ein halbes Jahr Praktikum machen müssen. Falls Letzteres, könnten Sie die Zeit
bis zum Sommersemester gut nutzen.
Die Katholische Hochschule Berlin hat inzwischen auch einen Studiengang
aufgelegt - vielleicht könnten Sie dort noch "reinrutschen", obgleich
ich wegen der Anmeldefristen für das Wintersemester, die meist am 15. Juni
enden, schwere Zweifel habe. Inzwischen ist auch die Evangelische
Fachhochschule mit einem Studiengang für ErzieherInnen aktiv - in Berlin haben
Sie also - neben den vielen Fachschulen - eine Vielzahl von Ausbildungs- bzw.
Studienmöglichkeiten.
Frage:
Eine Bekannte ist staatlich geprüfte Tanzpädagogin und selbstständig tätig. Aus diversen Gründen möchte sie nun eine Aus-/Weiterbildung zur Erzieherin machen. Die Frage ist nun: Muss eine "normale" Ausbildung gemacht werden (z.B. in einem Berufskolleg mit Praktika und Anerkennungsjahr) oder gibt es die Möglichkeit einer Weiterbildung? Im Internet habe ich häufig gefunden, dass Kurse für Erzieher angeboten werden, die eine Weiterbildung zur Tanzpädagogin machen möchten. Ist dieser Beruf sozusagen "höherwertig"? Muss vielleicht überhaupt keine Ausbildung mehr gemacht werden?
Antwort:
Der Beruf der Erzieherin/des Erziehers ist ein eigenständiger Beruf, der nicht durch Weiterbildungen auf einen anderen "draufgesetzt" werden kann. Sie erfahren alles Wissenswerte, wenn Sie in das Portal Bildungsserver.de unter Erzieher die entsprechenden Regelungen anschauen.
Allerdings sagen Ihnen diese Regelungen noch nicht, wie es in Ihrem Bundesland um die ErzieherInnenausbildung bestellt ist. Es gibt Bundesländer, in denen werden berufsbegleitende Ausbildungen angeboten. Am besten erfährt man so etwas vor Ort, entweder, indem Sie bei einer Fachschule anrufen, oder aber beim zuständigen Ministerium, in dem die ErzieherInnenausbildung "verwaltet" wird.
Frage:
Ich habe mich zum 01.09 arbeitslos gemeldet und auch der arbeitsagentur mitgeteilt, dass ich ab dem 20.09 eine ausbildung zum staatlich anerkannten erzieher mit internationaler kompetenz gefördert durch den senat berlin, sowie dem esf (europäischer sozioalfond) beginnen werde. Eine ausbildung zum kommunikationskaufmann habe ich bereis abgeschlossen, die zusage des bildungsträgers wurde erteilt. Nun sagt meine beraterin bei der arbeitsagentur, dass nur sie entscheidet ob ich diese ausbildung machen darf, obwohl kein bildungsgutschein etc von nöten ist. Mir gehts es vor allem um meinen lebensunterhalt, das. heißt miete, krankenversicherung etc. Einen anspruch auf alg 1 habe ich. die ausbildung geht vom 20.09.10 - 15.11.11, anschließend erfolgt ein anerkennungsjahr und die prüfung zum staatlich anerkannten erzieher. ich kann einfach nicht verstehen, warum mir die agentur jetzt steine in weg legen will.... bitte um tipps, hilfe und antwort.
Antwort:
An der deutschen Bürokratie sind schon viele
verzweifelt, und noch mehr haben ihre Ziele aufgegeben. Das soll so nicht sein.
Gerade angesichts des Männermangels in Kitas ist das Verhalten Ihrer Beraterin
nicht nachvollziehbar. Wie wird denn die Ablehnung begründet?
Sie könnten
- zum/zur Vorgesetzten gehen und fragen, was das soll.
- beim Senat nachfragen, ob die Entscheidung rechtens ist.
Frage:
Bin z.Z. arbeitslos und möchte eine Ausbildung zur Erzieherin (Bundesland Sachsen) machen. Bin 43 Jahre alt und habe staatliche Erlaubnis für Krankenschwester (DDR). Könnte ich Meisterbafög erhalten und an einer frei gewählten Schule diese Ausbildung machen? Erhalte von Agentur für Arbeit dafür keine Unterstützung.
Antwort:
Sie müssten sich an das zuständige Ministerium in Ihrem Bundesland wenden, um diese Frage beantworten zu können. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!
P.S. Es ist ja wirklich ein Armutszeugnis für die Agentur für Arbeit, dass man Ihnen dort keine Auskunft geben kann.
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Frage:
Ich bin 45 Jahre und war 28 Jahre als Mediengestalter tätig. Durch meinen Umzug von Kassel nach Grevesmühlen(Mecklenburg) in der Nähe von Lübeck und Schwerin, zu meiner Freundin (Baby), möchte ich mich beruflich neuorientieren. Ich wollte schon zu DDR Zeiten Erzieher werden, durfte es ab nicht. Können Sie mit Tipps und Informationen geben, wie ich mein Ziel und neuen Berufswunsch wirlich werden lassen kann?
Antwort:
Einige Bundesländer haben sich auf den Weg gemacht und eröffnen
Quereinstiege. Insbesondere sollen dadurch auch Männer gewonnen werden.
Dies ist in Brandenburg der Fall.Wie es in Meck-Pomm ist, müssten Sie
selbst durch eine Anfrage beim Ministerium herausbekommen. In unserem
Artikel
http://www.erzieherin.de/fuer-die-ausbildung-zustaendige-ministerien.php
finden Sie das Minsterium, das für die Ausbildung von ErzieherInnen
verantwortlich ist.
Es gibt eine vom Ministerium geförderte (wir erhalten von keiner Seite
Geld, sind daher sehr limitiert mit unseren Ressourcen)
Koordinationsstelle Männer in Kitas. Die sind sicher auf dem neuesten
Stand, am besten Sie gehen mal auf die Website
http://www.koordination-maennerinkitas.de/
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