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Die Finanzierung von Kindertageseinrichtungen

06.04.2009  

Die Finanzierungsmodelle für Kindertageseinrichtungen sind aufgrund unserer föderalen Struktur im Bildungssystem in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Aus dem Ländermonitor der Bertelsmann Stiftung lassen sich hierzu viele relevante Informationen entnehmen: Wie viel Eltern bezahlen, wie viel die Kommune dazu gibt etc. (http://www.laendermonitor.de/#id=4).

Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist auch die, ob Gutscheine für Eltern ausgegeben werden. Detlef Diskowski, Referent im zuständigen Ministerium in Brandenburg, hat sich dazu in der Zeitschrift Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (TPS 2/2009) kritisch auseinandergesetzt: „Der Betreuungs- und Finanzierungs-Gutschein - Bemerkungen zur Finanzierung der Kindertagesbetreuung". Wir danken dem Verlag für die Genehmigung der Veröffentlichung in unserem Portal.

Lesen Sie den kompletten Artikel:

PDF-Icon„Der Betreuungs- und Finanzierungs-Gutschein"
Detlef Diskowski
PDF-Datei, 83 kb

weitere Informationen zur Zeitschrift Theorie und Praxis der Sozialpädagogik

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Finanzierung
Sandra Klünder am 13.07.2009, 22:16 Uhr
Ich danke dem Autor für die interessanten Gegenüberstellungen. Interessant die Sicht, dass Eltern durch die "Subjektfinanzierung" gestärkt werden. Ich teile die Argumentation, muß jedoch in der Praxis, in einem Bezirk in Berlin, in dem akuter Platzmangel vorherrscht, feststellen, dass eben genau die erwähnte Benachteiligung eintritt. Eltern mit Gutscheinen vom "geringeren Wert" (Halbtagsplätze z.B.) empfinde ich als ungerecht behandelt. Träger können sich nur eine bestimmte Auslastung mit Halbtagsplätzen leisten, um sich ausreichend zu finanzieren. Als Träger und Leitung bedaure ich das sehr,sehe mich jedoch auch als Arbeitgeber meinen Mitarbeitern in der Pflicht. Und wie Herr Diskowski richtet festhält bewirkt "(...) Gleichbehandlung bei tatsächlicher Ungleichheit Benachteiligung (...)". Dies betrifft auch die Auflagen zur Erreichung einer Betriebserlaubnis, aber das ist ein weiteres Thema. Danke Herr Diskowski für Ihren Beitrag.

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