Gruppe von erwartungsfrohen Kindern
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Kinderschutz

21.04.2009  Hilde von Balluseck

Gewalt, Vernachlässigung, sexuelle Übergriffe und Gewalt gegenüber Kindern - immer wieder stehen wir entsetzt vor diesen Taten. Empörung, Wut und Verachtung gegenüber den Tätern überfallen uns geradezu, das Mitleiden mit den Kindern treibt uns die Tränen in die Augen. Denn Gewalt gegenüber Kindern heißt: Gewalt gegenüber kleinen Menschen, die sich nicht wehren können. Dies widerspricht den Werten und Normen in allen Religionen und in den Menschenrechten. Pädagogische Professionelle sind hier ganz besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Sie haben den Auftrag, mit Eltern zu arbeiten, mit ihnen eine Erziehungspartnerschaft einzugehen. Gleichzeitig haben sie aber auch den vorrangigen gesetzlichen Auftrag, Kinder zu schützen. In diesem Spagat zwischen Unterstützung der Eltern und aufmerksamem Hinschauen auf die Situation von Kind und Familie leisten ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen Außerordentliches. Und manchmal versagen sie auch - weil zu viel zu tun ist, weil sie sich von den Eltern täuschen ließen, oder auch: Weil sie übertriebene Angst entwickelt haben.

Wie gehen wir damit um? Es gibt eine Reihe von Organisationen, die sich vorrangig mit diesem Problem beschäftigen. Eine davon ist die Deutsche Liga für das Kind, eine andere die Kinderschutzzentren.

Angesichts der schrecklichen Meldungen über von ihren Eltern misshandelte und ermordete Kinder bemühen sich Bund, Länder und Kommunen, ein Netz von frühen Hilfen für von Gewalt bedrohte Kinder zu knüpfen.
Weitere Informationen zu Frühen Hilfen finden Sie unter www.kinderschutz.bayern.de, www.dstgb.de und www.fruehehilfen.de.

Informationen zur "Bundesweiten Bestandsaufnahme zu Kooperationsformen im Bereich früher Hilfen" finden Sie unter www.difu.de.

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