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KindheitspädagogInnen und ErzieherInnen

05.04.2011   Hilde von Balluseck

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG-BEK) engagiert sich seit ihrer Gründung für eine Akademisierung der ErzieherInnenausbildung. Ich erinnere mich lebhaft der Dispute um die Berufsbezeichnung der akademisch ausgebildeten frühpädagogischen Fachkräfte, die 2004 bei der Etablierung des ersten Studienganges begann. Nun ist die BAG-BEK nach langer Diskussion zu dem Ergebnis gekommen, dass die AbsolventInnen der Hochschulausbildung in den frühpädagogischen Studiengängen "staatlich anerkannter Kindheitspädagoge" bzw. "staatlich anerkannte Kindheitspädagogin" als Berufsbezeichnung führen sollen. Die Bezeichnung würde für die Hochschulen, die für ihre AbsolventInnen eine staatliche Anerkennung als ErzieherInnen "erfochten" haben, bedeuten, dass diese Berufsbezeichnung nun abgelöst wird - wenn die Jugend- und Familienministerkonferenz sich darauf einlässt. Das wollen wir hoffen, da die BAG-BEK das einzige Gremium ist, in dem die VorkämpferInnen der akademischen Ausbildung vertreten sind.

Gleichzeitig wollen wir jedoch nicht darüber hinwegsehen, dass mit unterschiedlichen Berufsbezeichnungen ein Zwei-Klassen-System unter den pädagogischen Fachkräften seinen letzten Anstrich erhält. Fachschulen und Hochschulen stehen, wie schon mehrfach hier dargestellt, zueinander in Konkurrenz. Das kann sich positiv auswirken - hoffen wir das Beste.

Die Stellungnahme finden Sie hier pdf-icon pdf-Datei 75 KB

 

 

 

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Kindheitspädagoge versus Erzieher/in
NMü am 24.04.2011, 21:21 Uhr
Was nutzt es neue Berufsbezeichnungen zu finden, wenn ein Beruf dadurch ausgehölt wird, weil es einfach keine Festanstellungen gibt!
Mit befristeten halben Stellen und Stundenweise Beschäftigt sein, kann Frau ihr Leben nicht bestreiten und somit ihr Leben nicht planen. So jemand, egal wie gut sie ausgebildet ist und sie könnte Studienrätin sein, wird irgendwann den Beruf aufgeben. Ich rate zur Zeit niemanden in die Primärpädagogik zugehen! Durch das neue Entlohnungssysthem wechselt von den Fachkräften nach einiger Zeit auch niemand mehr die Einrichtung und macht so jüngeren Platz! ZU groß ist der Lohnverzicht, weil woanders von vorn begonnen werden muss, seine Zeiten zusammeln (TVöD) sei Dank! Da überall muss angefangen oder wieder geändert werden. Nicht an irgendwelchen Berufsbezeichnungen, die interessieren echt!! Nicht!!! Schöne Grüße

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