Krippenkinder auf dem Weg zur Sprache: Gebärden für alle!
23.11.2011 Nicola Wesselburg Advertorial
Immer mehr junge Eltern entdecken Gebärden für die frühe Kommunikation mit ihren Kleinkindern und empfinden diese als wertvolle Bereicherung ihres Alltags. Sie besuchen zusammen mit ihren hörenden Kindern einen Kurs und lernen dort die wichtigsten Gebärden des Alltags und wie man sie sinnvoll in das tägliche Miteinander einbindet. Sind diese Kinder dann ein Jahr alt und kommen in die Krippe oder zur Tagesmutter, können sie bereits erste Gebärden selbst zeigen: „Essen“, „Trinken“, „Licht an“, „Katze“ oder beispielsweise „Musik“. So kommen auch viele Erzieherinnen mit den Gebärden für Kleinkinder in Berührung und sind fasziniert von der Möglichkeit, konkret mit den Kindern zu kommunizieren, bevor sie sprechen können.
Eine der Vorreiterinnen dieser Entwicklung in Deutschland ist die Diplom-Pädagogin Wiebke Gericke aus Hamburg. In ihrer Frühförderstelle „SprachSignal“ (www.sprachsignal.de) arbeitet sie seit über fünfzehn Jahren in der Frühförderung von Kindern gehörloser Eltern. Sie unterstützt diese Kinder, die zu Hause mit Gebärden groß werden, auf dem Weg zur Lautsprache. „Bei dieser Arbeit machte ich die Erfahrung, dass diese Kinder sich ihren Eltern lange vor ihrem ersten Geburtstag bereits mit Handzeichen konkret mitteilen können und fragte mich, warum nicht auch andere Kinder und Eltern von dieser Möglichkeit profitieren sollten“, erklärt Wiebke Gericke.
So entwickelte sie das Konzept babySignal (www.babysignal.de) und bietet unter diesem Namen Kurse an, in denen Eltern zusammen mit ihren Kindern im Alter zwischen 6 und 24 Monaten einfache Handzeichen der deutschen Gebärdensprache lernen. Bei Spiel, Spaß und viel Musik lernen die Eltern auch, wie sie die Gebärden sinnvoll in den Alltag mit ihrem Kind einfließen lassen können.

babySignal-Kursleiterin: Bewährtes Konzept und viel Flexibilität
„Die Nachfrage nach Eltern-Kind-Kursen steigt stetig und daher sind wir immer auf der Suche nach neuen Kursleiterinnen“, erklärt Gericke. Seit 2008 gibt sie ihr babySignal-Konzept weiter und bildet lizenzierte Eltern-Kind Kursleiterinnen für Deutschland, Österreich und die Schweiz aus. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Ausbildung im pädagogischen, psychologischen, therapeutischen oder sozialen Bereich. Unter ihren Kursleiterinnen sind viele Erzieherinnen die neben ihrer Tätigkeit in der Kita babySignal-Kurse anbieten. Andere nutzen die Lizenz für eine flexible pädagogische Tätigkeit während ihrer Elternzeit.
An vier Unterrichtswochenenden liegen die Schwerpunkte neben dem Erlernen von rund 500 Gebärden aus der deutschen Gebärdensprache auf der Einführung in das babySignal-Konzept und dem didaktische Aufbau der Kursstunden. Ebenso wird Grundwissen zur Gehörlosenkultur sowie zur frühen Sprachanbahnung, Sprachentwicklung und zur Zweisprachigkeit vermittelt. Dabei ist die Ausbildung so konzipiert, dass die neuen Kursleiterinnen bereits nach dem ersten Ausbildungswochenende eigene babySignal-Kurse anbieten können.
Die nächste Ausbildungsgruppe startet vom 23.-25. März 2012 in Hamburg.
Weitere Informationen zur Ausbildung zur babySignal-Kursleiterin finden Sie auf www.babysignal.com/ausbildung
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Birgit Butz am 07.12.2011, 19:02 Uhr