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Ministerin Schröder stellt Familienmonitor vor

02.09.2010

Die  Familienpolitik in Deutschland bekommt von der Bevölkerung gute Noten. Dies belegt der "Monitor Familienleben 2010 - Einstellungen und Lebensverhältnisse von Familien", den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder am 31. August in Berlin vorgestellt hat. Die zielgenaue Ausrichtung der Familienleistungen in den letzten Jahren und der neue Schwerpunkt in der Zeitpolitik werden von den Befragten honoriert.

Allgemein ist die Bedeutung der Familienpolitik in Deutschland ungebrochen: Zwei der zehn genannten Hauptaufgaben der Politik richten sich an die Familienpolitik. Vor allem im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden von den Befragten in Zukunft Verbesserungen erwartet. Eines der erfreulichsten Ergebnisse der neuen Studie: Der Wunsch nach Kindern ist deutlich gestiegen. Ingesamt 52 Prozent der Bevölkerung möchte weitere Kinder haben, im Jahr 2008 haben diesen Wunsch nur 43 Prozent der Befragten geäußert.

Der Monitor Familienleben zeigt in vielfältiger Weise, dass das Thema "Zeit für Familie" eine große Bedeutung hat und sich in vielen Facetten, je nach Lebensalter der Kinder, weiterentwickelt. Ob die Kinder noch klein sind oder bereits in die Schule gehen: Mütter und Väter wünschen sich Zeit für Verantwortung und wollen ihre Berufstätigkeit flexibel den Bedürfnissen ihrer Familie anpassen. Dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen, zu denen bedarfsgerechte Betreuungsplätze auch für unter Dreijährige sowie Mittagessen und Ganztagsbetreuung in Schulen gehören.

Flexible Arbeitszeiten sind nach wie vor eine bei vielen Eltern beliebte Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Als besonders attraktiv für Väter und Mütter tritt in der Befragung das Modell der vollzeitnahen Teilzeit hervor. Hier sind vor allem die Unternehmen gefragt, die den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegenkommen sollten.

Eine weitere Aufgabe für die Familienpolitik, die zunehmend von der Bevölkerung nachgefragt wird, ist die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Ein großer Teil der Befragten gab im Familienmonitor an, dass in diesem Gebiet Verbesserungen dringend notwendig sind.

Quelle: http://www.bmfsfj.de/mag/root-august-31,did=155874.html?print=true


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