mehrere Kinder

AGJ fordert Umsetzung der Kinderrechte für geflüchtete Kinder und Jugendliche

16.07.2015 Kommentare (0)

In dem vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) am 25./26. Juni 2015 verabschiedeten Papier wird kritisiert, dass trotz der Rücknahme der Vorbehaltserklärung Deutschlands zur UN-Kinderrechtskonvention nicht ausreichend erkennbar ist, dass für alle hier lebenden jungen Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Aufenthaltsstatus – das gleiche Recht gilt. Das Positionspapier macht daher auf zentrale Defizite im Umgang mit jungen Flüchtlingen aufmerksam und fordert ein, ihre Rechte auf angemessene Gesundheitsversorgung, Bildung, Information, soziale Sicherung, Schutz vor Gewalt, Teilhabe und Beteiligung umzusetzen. Ebenso wird eine konsequente Beteiligung der Kinder- und Jugendhilfe an Aufnahme- und Asylverfahren von Familien mit Kindern verlangt, damit diese ihre anwaltschaftliche Funktion für die Belange von allen Kindern und Jugendlichen angemessen wahrnehmen kann.

Die Stellungnahme ist einsehbar unter: www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2015/Kind_ist_Kind.pdf

Quelle: Newsletter der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ NR. 4 vom 10.7.2015

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