mehrere Kinder

Aktionsbündnis "AbKita" in Mecklenburg-Vorpommern

12.06.2010 Kommentare (0)

Am Weltkindertag startet mit „AbKita“ ein überparteiliches Aktionsbündnis aus Eltern und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW M-V) für die Kitas in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel des Aktionsbündnisses ist es, der Politik Anregungen für die laufende Beratung zum neuen Kitagesetz zu geben und mehr Geld für gute Kitas einzuwerben.

„Wir müssen Kitas im Land neu denken. Kitas gehen uns alle an. Ohne nachhaltige Veränderungen durch das neue Kitagesetz kommt es zum Kollaps in den Kitas. Eltern sind in großer Sorge, dass Ihren Kindern so Bildungs- und Zukunftschancen genommen werden“, so Peggy Lehm, Sprecherin des Kitabündnisses. „Das Aktionsbündnis „AbKita“ fordert in Zeiten knapper öffentlicher Kassen vom Landtag ein parteiübergreifendes Zukunftskonzept für die Kitas und mehr Geld. Mehr Geld für die Kinder ist der Schlüssel für die bessere wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Zu wenig Geld für Kitas kommen uns und künftigen Generationen teuer zu stehen.“

Das Aktionsbündnis „AbKita“ setzt sich dafür ein, dass Missstände von der Politik nicht nur diskutiert, sondern Lösungen gefunden und umgesetzt werden. Gute Bildung in den Kitas kostet Geld! Schlechte noch viel mehr. Versäumnisse im Kitaalter sind extrem teuer. Investieren statt teuer reparieren lautet die Devise. Mit Blick auf die flächendeckende Einführung der Bildungskonzeption für 0 bis 10-Jährige zum Schuljahr 2011/2012 und eine individuelle Förderung aller Kinder fordert das Aktionsbündnis: flexible Öffnungszeiten und Angebote der Kitas zur langfristigen Sicherung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und als wichtiges Element der Wirtschaftsförderung; mehr Erzieherinnen und Erzieher in Kinderkrippen, Kindergarten und Hort auf Basis einer Personalbemessung, um die inhaltlichen Vorgaben des Gesetzes, die individuelle Förderung aller Kinder und die Umsetzung der Bildungskonzeption des Landes realisieren zu können; die Elternbeiträge landeseinheitlich sozial zu staffeln, in der Höhe zu begrenzen und perspektivisch abzuschaffen, um Bildung wie in der Schule und in den Universitäten kostenfrei für Eltern ab Kita zu ermöglichen; mehr Zeit für die Kinder und für die Leitung von Kitas und Fachberatung durch mehr Selbstständigkeit und weniger Bürokratie für die Kitas; die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Vergütung der Erzieherinnen und Erzieher und die Mitwirkungsrechte und die ehrenamtliche Arbeit der Kitaeltern zu stärken.

Das Aktionsbündnis „AbKita“ aus Kitaeltern und der Bildungsgewerkschaft GEW wird aktuell unterstützt von Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege, Kitaträgern und Firmen in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Organisationen, Kitaelternräte, Stadtelternräte Kitas, Kommunen des Landes, Firmen und andere engagierte Einzelpersonen, die die Forderungen des Aktionsbündnisses teilen und im Sinne der Kinder und Mecklenburg-Vorpommerns unterstützen wollen, sind als Teil einer breiten Bürgerbewegung für unsere Kinder willkommen. Sie melden sich bitte unter: info@elternbund-mv.de.

Quelle: Pressemitteilung des Aktionsbündnises „AbKita“ vom 1.6.2010

 

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