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Kommentare (2)

  • Oliver:
    16.09.2016 um 19:41 Uhr

    Hier ein kleiner Beitrag vom Papa. Papa selbstständig, Mama Vollzeit, ab Oktober Teilzeit. 2 Kinder mit 3 und 6 Jahren.
    Beide Kids top drauf, so gut wie nie krank und ´frech wie Oskar´ ( positiv ).
    Meine 3-jähriege ist derzeit in der Eingewöhnung in einem münchner Kindergarten. Sie war die letzten 2,5 Jahre in einer privaten KITA, ebenso wie seinerzeit die ´Große´, weil wir keinen anderen Platz bekamen. Sie waren dort aber sehr gut aufgehoben und mit Spaß dabei. Die Eingewöhnungen waren damals bei beiden unkompliziert, haben meine Frau und ich abwechselnd gemacht. Nun soll sie im KIGA wieder eine 2-wöchige Eingewöhnung machen und ich bin interlektuell nicht in der Lage den Argumenten der Erzieherinnen zu folgen. Es gibt keine Tränen beim Abgeben, keinen Stress, keine Klammerszenen. Sie freut sich auf den KIGA. Trotzdem sind wir nach einer Woche bei 8-12.30 ( sie darf zumMittagessen bleiben seit heute ( Freitag ) ), Montag ist wieder 12.30 im Gespräch. Dass sie von einer Buchungszeit von 7.45 - 17.00 aus der Krippe kommt und nun auf 50% ´eingewöhnt´ wird zieht nicht. Auch nicht, dass sie sich freut. Auch nicht, dass die Abgabe unkompliziert ist, auch nicht, dass sie sich richtig gut artikulieren kann, sauber und sehr selbstständig ist.
    Auch nicht, dass meine Frau und ich nach 6 Wochen Ferien mit beiden Kindern nun wieder arbeiten müssen.
    Argument : Die Eingewöhnung ist auf wenigstens 14 Tage angesetzt, Meiner bescheidenen Meinung nach, der falsche Ansatz. Bei Kindern, die neu sind und nie von den Eltern getrennt waren - die brauchen teils deutlich mehr Zeit, je nach Fall. Bei uns liegt das anders. Die Kleine hat Spaß, will mit dabei sein und wird nach Hause geschickt, wo sie Papa oder Mama, ihre Kuscheltiere, bei gutem Wetter einen Pool, Schokolade und jede Menge Abwechslung hat. Wer will da im Kiga bleiben ??
    Es wird hier nicht wirklich versucht, schnell zu integrieren. Anstatt von 14 rückwärts sollte von 1 aufwärts gezählt werden. Gespräche mit den Erzieherinnen sind bis auf Frustationen auf beiden Seiten annähernd ergebnislos. Zu guter letzt war das Argument - wir sind die Erzieherinnen und bestimmen den Ablauf. Ober sticht Unter. Das ist die Realität. Auf die Kinder und Eltern kommt es nicht an, das durchgezogene System ist das einzig Richtige, man hat das ja schließlich gelernt und weiß das aus Erfahrung. Ich freue mich auf die kommende 8. Woche, in der mein ´Laden´ als Selbstständiger vor sich hin dümpelt.
    War da nicht was, dass die Einrichtungen eigentlich zur Entlastung der Eltern da sein sollten ? Vielleicht dafür, dass der Staat und auch eine Familie mit arbeitenden und nicht frustrierten Eltern besser funktioniert ?

    1. Brecht Tobias:
      05.12.2017 um 15:01 Uhr

      Ich gebe Dir hier nur recht. Bei mir läuft es genauso. Die Eingewöhnung musste heute abgebrochen werden, weil ich die 1. Stunde nicht einrichten konnte. Mein ältester Sohn hatte 40 Fieber. Ich muss dazu sagen, dass mein Sohn, schon ein Jahr in den Kindergarten geht und im Bezirk der Stadtverwaltung von einer Kita in die andere Kita Wechsel.


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