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Kommentare (1)

  • Pauline:
    04.09.2018 um 22:56 Uhr

    Ich bin Mutter eines 3-jährigen Kindes und meine Tochter hat nun nach unserem Umzug 2 Tage Eingewöhnung nach dem Berliner Bildungsprogramm hinter sich. Zuvor hat sie mit Begeisterung 2 Jahre eine Kita besucht und liebte es da. Es gab bisher nie Probleme beim abgeben etc. Sie ist ein sehr offenes und neugieriges Kind, das es liebt mit anderen Kindern zu spielen etc..
    Die Erzieherin, die die Eingewöhnung/Umgewöhnung durchführt, möchte sich strikt nach dem Programm richten. Dies läuft ihrer Meinung so ab, dass mein Kind nun 4 Tage nur mit ihr und mir jeweils in einem Raum der Gruppe ist und meine Tochter im Spiel mit ihr Vertrauen zu ihr aufbauen und den Raum kennenlernen soll. Allle anderen Kinder sind im Garten spielen. Am ersten Tag hat sie sich mit mir unterhalten wollen, meine Tochter sollte nebenbei spielen, aus dem Raum gehen durfte sie nicht. Es lief schrecklich, da meine Tochter weder gern allein spielt, noch gerne auf einen Raum festgelegt ist. Sie ist völlig "abgedreht" hat sich nichts mehr sagen lassen und hat nur noch Quatsch gemacht (Dinge geworfen, alle Spielzeuge rausgerissen). Als wir nach Hause gingen fragte sie mich, wann sie denn nun ihre neuen Freunde kennenlernen darf.

    Vor dem zweiten Tag habe ich mit ihr besprochen, dass sie "lieb" sein soll und dass sie dann bestimmt auch bald die anderen Kinder kennenlernen kann und hatte mit meinem Mann besprochen, dass wir den Ansatz allein sein etc. nicht gut finden und eine flexiblere Variante wollen. Dieser Wunsch wurde von der Erzieherin abgewiesen und ich so hingestellt, als wäre ich nur an einer schnellen Eingewöhnung interessiert. (Was nicht der Fall ist. Es soll so lange dauern, wie es dauert, aber mein Kind soll nicht von der neuen Einrichtung enttäuscht sein).
    Heute hat sie nun also brav mit der Erzieherin gespielt und eine dreiviertel Stunde alles wirklich sehr gut mitgemacht. Ich saß am Rand in einer Ecke des Raums. Dann fragte meine Tochter die Erzieherin, ob sie nun rausgehen dürfte zu den anderen Kindern. Dies verneinte sie, meine Tochter solle erst einmal sie und die Räumlichkeiten (wortwörtlich) kennenlernen. Nun fragt meine Tochter noch drei Mal hintereinander "Darf ich jetzt zu den Kindern", was immer mit einem Nein quitiert wurde. Dann gab meine Tochter auf und kam zu mir und meinte, sie möchte jetzt nach Hause gehen.

    Das war jetzt sehr viel Text, aber ich bin sehr verunsichert und will nicht, dass mein Kind die Lust auf die neue Kita verliert.
    Ist das im Sinne des Konzepts? Was soll der Ansatz die Grundphase allein ohne die Gruppe oder Teile der Gruppe durchzuführen, speziell in einer Umgewöhnung. Warum wird so wenig, auf die klar durch das Kind kommunizierten Wünsche eingegangen. Es ist wenig Raum vor und nach der Stunde allein mit der Erzieherin zu sprechen, ohne das meine Tochter dabei ist. Ich will die Erzieherin auch nicht vor meiner Tochter in ihrere Autorität untergraben und ihr sagen, wie ich das ganze finde. Mein Kind würde auf jeden Fall verstehen, worum es geht.


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