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Kommentare (5)

  • Jennifer:
    26.02.2014 um 23:38 Uhr

    Ich finde auch, dass man sich immer mehr zu sehr auf irgendwelche Modelle stützt, die gar nicht auf die Individualität des Einzelnen konzipiert sind. Mein Kleiner ist jetzt 2 Jahre alt und total verrückt nach seiner neuen Erfahrung „Kindergarten“. Er kennt den auch schon, dadurch dass seine Schwester dort Praktikum gemacht hat und hat keinerlei Angst oder Scheu morgens dort hin zu gehen und allein zu bleiben. Nun sind wir in der zweiten Woche der Eingewöhnung und das Modell wird stur nach Schema F durchgezogen. Er darf nur zwei Stunden, dann nur drei, das Ganze sollte schon 6 Wochen dauern, wieso ich es denn so eilig hätte.. Nein, ER würde gern mittags nochmal hingehen und mit den anderen spielen, ER läuft immer rüber (der Kindergarten ist direkt neben unserem Haus) und möchte rein, aber er DARF ja noch nicht, weil das könnte ja schädlich sein. (???) Ich finde die Einstellung und Engstirnigkeit der Erzieherinnen einfach nur verrückt!

    1. Egal:
      05.10.2016 um 11:19 Uhr

      Also das tut mir für euch wirklich leid.

      Ich arbeite selber sehr gerne IN ANLEHNUNG an das Berliner Eingewöhnungsmodell und kenne es auch nur so von meinen Kolleg'innen. Für mich bedeutet das, dass ich mich an dem Modell orientiere, es aber abwandel im Sinne des Kindes. Viele Eltern erwarten, dass Ire Kinder mit 1 Jahr nach 2 Tagen den ganzen Krippenalltag Schafen und das ist vollkommen an der Realität vorbei. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und es gibt sogar Kinder, für die der Aufenthalt in einer Einrichtung gr nicht in Frage kommt.
      Die Eingewöhnung muss behutsam bedeutet werden, aber man muss die Kinder auch nicht in Watte packen :D

      1. Kerstin:
        28.05.2017 um 12:55 Uhr

        Alles Humbuck..Diese Modelle...früher hat man die Kinder einfach in den Kiga gebracht und ist gegangen. Hat uns damals nicht geschadet. Und mein Kind war auch in 1 Woche in der Kita eingewöhnt. Konnte am 2. Tag schon ne std raus ohne Probleme....

        1. Nele:
          07.08.2017 um 20:04 Uhr

          Also, mir hat es geschadet. Ich bin immer aus dem Kindergarten weggelaufen, alleine nach Hause und dann war da keiner (Handys gab es ja noch nicht), hatte Verlassensängste und Albträume. Diese Verallgemeinerung, "alles Humbug", nur weil man selber gute Erfahrungen gemacht hat... Andere haben andere Erfahrungen gemacht. So oft lese ich auch diesen Spruch, "uns hat es auch nicht geschadet"... furchtbar. Natürlich schadet es Menschen, wenn sie schlechte Erfahrungen machen. Manche verarbeiten es besser, manche schlechter. Nur weil wir weiter wachsen, heißt das nicht, dass uns Dinge nicht schaden.
          Mein Sohn fängt morgen mit dem Berliner Modell im Kindergarten an. Unser Kindergarten guckt auf jedes einzelne Kind. Ob die Eingewöhnungsphase lange dauert, oder schnell geht, wird für jedes Kind individuell entschieden. So sieht es das Modell im Übrigen auch vor. Und ich bin aufgrund meiner Erfahrungen froh, dass es diese Möglichkeit gibt.

          1. Sascha:
            11.10.2017 um 22:04 Uhr

            Vielen Dank Nele!

            Es will mir auch nicht klar werden, warum Aussagen wie "früher war aber..." Oder "hat uns auch nicht geschadet" immer wieder herangezogen werden und so vieles verallgemeinert wird. Erziehung bedeutet u.a. Individualität zu erkennen und darauf eingehen zu können. Besonders für Kinder im Alter von 12 Monaten kann es die erste richtige Trennung bedeuten.
            Ich wünsche mir von pädagogischen Fachkräften, dass sie mein Kind und die gesamte Familie im Blick haben. Bedürfnisse wahrnehmen und eine Beziehung zu meinem Kind aufbauen. Ich sehe eine Krippe nicht nur als Auffanglager...
            Kritik ist jedoch überall dort angebracht, wo das Modell nicht verstanden wird, schlechte Personalschlüssel nur schwer einen Beziehungsaufbau zulassen und Fachkräfte fehlen.


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