BegabtenpädagogInnen in Dresden zertifiziert
Am 01. September 2011 erhielten in Dresden 21 ErzieherInnen und LehrerInnen nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung ihre Urkunde als "Begabtenpädagogin", bzw. "Begabtenpädagoge". Mit der insgesamt 660 Stunden umfassenden Weiterbildung "Inklusive Hochbegabtenförderung in Kita und Grundschule" wurden die pädagogischen Fachkräfte über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren an der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) bzw. ihrem Fortbildungsinstitut (sofi) für die inklusive Förderung hochbegabter Vorschul- und Grundschulkinder qualifiziert. Die Karg-Stiftung trägt einen großen Teil der Kosten und stellt ihre fachliche Expertise für die Begleitung des Projektes zur Verfügung.
"Um die gegenwärtigen Kooperationsbemühungen von Kita und Grundschule innerhalb eines gemeinsamen Bildungsauftrages zu fördern, zielt die Weiterbildung auf den Primar- und Elementarbereich", erläutert Dr. Ingmar Ahl, Vorstand der Karg-Stiftung. "Wir erhoffen uns davon einen sensibleren Umgang der Fachkräfte mit dem für die Bildungsbiografie hochbegabter Kinder oftmals so entscheidenden Übergang vom Kindergarten in die Grundschule."
Zentraler Bestandteil des Curriculums ist die Vermittlung der Grundlagen individueller Förderung, so dass die Förderung hochbegabter Kinder ebenso selbstverständlicher Bestandteil des pädagogischen Konzepts von Kitas und Grundschulen ist, wie es die Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten bereits darstellt. "Inklusion bedeutet für uns in diesem Zusammenhang, dass entwicklungsschnelle Kinder nicht nur zu bestimmten Zeiten und in eigenen Gruppen gefördert werden, sondern dass der gesamte pädagogische Alltag im Sinne einer Stärken- und Fähigkeitsorientierung ausgerichtet ist. Davon profitieren alle Kinder einer Kita oder Schule", erläutert Ina Schenker, die an der ehs Dresden das Projekt verantwortet und den Kurs betreut.
Weitere Informationen zur Weiterbildung: www.karg-stiftung.de/content.php?nav_id=179, www.ehs-sofi.de/fileadmin/download/WB-Hochbegabtenpaedagogik-Flyer-2012_01.pdf

