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Kind mit Karton

Bildung braucht Kreativität!

Gabriele Kubitschek

03.02.2020 | Fachbeitrag Kommentare (0)

Das neue Jahr ist gerade eben frisch gestartet und vielleicht sitzen Sie im Team aktuell bei der Frage: mit welchem Projektthema könnte und sollte es nun weitergehen? Was passt für unsere Kinder, was macht ihnen Freude und welches Thema ist sinnvoll um unsere Bildungsziele zu erreichen?  Es gibt viele Projektthemen, doch ein Grundthema zieht sich wie ein roter Faden durch alle anderen mit hindurch, weil es die Schlüsselkompetenzen der Kinder betrifft: Es geht um Kreativität und Gestaltungsfreude! 

Kreativität ist viel mehr als „nur zu basteln“, und doch geht es auch darum. Denn etwas mit den eigenen Händen zu gestalten ist ein Urimpuls in jedem Menschen. Und dabei ist es egal ob man lieber mit Freude malt oder kocht, Dinge zusammenschraubt, singt oder tanzt. Man denkt und fühlt dabei stets mit seinem gesamten Sein, „ denn kreatives Gestalten beansprucht alle kognitiven Facetten des Denkens“ (Dr. Maria Montessori); und gehört somit zu den acht „ Schlüsselqualifikationen“ die Kinder für ihre Zukunft in einer immer stärker globalisierten Welt dringend brauchen werden. 

Was sind die acht Schlüsselkompetenzen? 

Kreativität, Flexibilität, Stressresistenz, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsvermögen, Medienkompetenz, Teamgeist und Organisationstalent.

Carla Rinaldi, nach Malaguzzis Tod die führende Pädagogin in Reggio Emilia, betont, „dass gerade in den ersten Lebensjahren, Kreativität sich mit der unbegrenzten Explosion neuronaler Strukturen im menschlichen Hirn entfaltet. Jeder Lernakt ist ein kreativer Akt, nicht weil dabei notwendigerweise etwas Neues entsteht, sondern weil dem Individuum im Lernen etwas Neues begegnet" (Rinaldi 1995, S. 15; übersetzt vom Verf.) .

Das Auge schläft bis es der Geist mit einer Frage weckt

(Reggio Pädagogik)

Ob sich ein Kind zu einer gesunden und eigenständigen Persönlichkeit entwickelt hat also sehr viel damit zu tun,  ob und wie es seine individuellen schöpferischen Kräfte entwickeln darf. Dabei sollten ästhetische Bildungsangebote in der Kita nicht als ein „zusätzliches Förderangebot“ betrachtet werden, sondern als ein ganz natürliches Bedürfnis der Kinder dem man schon mit wenig Aufwand und Materialien entgegenkommen kann und das uns hilft dass sich die Kinder in der Kita wohl fühlen.

Wir alle sind mehr oder weniger von den Bildungsvorstellungen des 20sten Jahrhunderts geprägt worden. Doch Technisierung und Globalisierung schreiten stetig voran und haben schon jetzt so einiges an unserem Lebens- und Berufsalltag verändert. Unsere Kinder, die in 10 oder 20 Jahren ihr Leben selbstständig meistern sollen, werden sicherlich mit noch ganz anderen Herausforderungen konfrontiert sein als wir selbst heute. 

Darum ist jetzt der richtige Augenblick sich nochmals Gedanken über unser aktuelles Bildungssystem zu machen, darüber: was Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärkt, was sie gesund erhält und was ihre Freude am Lernen und Forschen unterstützt. 

Bildungsimpulse und Lernchancen durch Kreativität

Das Wissen über den Wert von Kreativität ist nicht neu. Schon Fröbel hat sich in seinem Gesamtkonzept auch mit der Ästhetischen Bildung beschäftigt und entwickelte dazu die „10 Beschäftigungen“, er nannte es auch: „der Seele Nahrung geben“. Maria Montessori sagte über ganzheitliches Lernen kurz und knapp: Bildung braucht Herz, Kopf und Hand! 

Starr auswendig gelerntes Faktenwissen ist spätestens seit Google und Co. deflationär und reicht nicht mehr. Vielmehr geht es heute darum, den Begriff Bildung weiter zu sehen. Und ihn auch vermehrt mit der Stärkung der sozialen Fähigkeiten zu verbinden. Es geht um Fantasie, Empathie, Gemeinschaftsgeist und ein stabiles Vertrauen in sich selbst und in die Welt und nicht zuletzt auch um das Erlernen von praktischen Fähigkeiten. All das wird durch das eigenhändige Gestalten, durch kreatives Schaffen erreicht. 

Was bedeutet Kunst und Kreativität für Kinder?

Wer kreative Fähigkeiten allein auf die „Schönen Künste“ wie: Malerei, Musik oder Schauspiel begrenzt, der irrt sich. Auch eine Sprache zu erlernen oder innovative Lösungswege zu entwickeln braucht Kreativität! Beim Basteln und Werkeln geht es deshalb primär nicht darum: etwas „Schönes, Nützliches oder Kunst“ zu erschaffen. Sondern vielmehr darum, dass Kinder durch ihr eigenhändiges schöpferisches Tun die Möglichkeit erhalten sich mit Fragen zu ihrer Lebensumwelt auseinanderzusetzen. Dass sie dabei lernen eigene Ideen zu  entwickeln und diese Schritt für Schritt durchzuführen, dass sie sich mit anderen austauschen und deren Ergebnisse sowie wie das genutzte Material respektvoll behandeln.  

Lernmotivation und Gestaltungsfreude 

Lernen über Gestalten braucht kreative Freiräume und Menschen die diese anbieten und dabei gleichzeitig die Kinder in ihrem Lernprozess und Schaffensdrang begleiten, keine Schablonen. So erleben sie Selbstwirksamkeit, erkennen Zusammenhänge und lernen Abläufe zu planen und dabei Verantwortung zu übernehmen, wichtige Bausteine für einen guten Start in die Schule! (Quelle: Modellieren in der Kita, Don Bosco Verlag 2020, Gabriele Kubitschek)  

Die Qualität unserer heutigen Bildungs- und Erziehungsarbeit kann nicht nur danach bemessen werden, ob wir die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder ausreichend fördern, sondern muss auch berücksichtigen ob und wie wir der kindlichen Kreativität und Fantasie Raum und Entfaltungsmöglichkeiten schenken. 

Kreativität und Fantasie lässt Kindern „Flügel“ wachsen

  • Kreative Kinder sind einfallsreich und sie besitzen Neugier, Offenheit und Fantasie
  • Sie sind besser fähig sich zu entspannen und eigene Ideen zu entwickeln
  • Sie haben Freude am Experimentieren und Ausprobieren und daran Lösungen für Probleme zu finden. Sie sind bereit Fehler zu machen und daraus zu lernen.
  • Sie sind Meister des Querdenkens und bereit alles auch mal in Frage zu stellen, alles neu zu überdenken und kritisch zu überprüfen.  
  • Sie besitzen die Fähigkeit, eine Sache aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und auch ganzheitlich und „mehrspurig“ zu denken.
  • Sie haben Freude daran Visionen zu entwickeln und den Willen Träume zu verwirklichen.

Kreativität im Kitaalltag fördern, - aber wie? 

Aufgaben und Fragen, die schon die Erwartung auf nur die eine richtige Lösung in sich tragen, werden nicht nur Kindern schnell langweilig. Selber rätseln, ausprobieren, überlegen, philosophieren und dabei auch mal Fehler machen dürfen - das macht Kindern Spaß, motiviert sie und stärkt ihre Lernfreude. Sie brauchen dafür Freiräume zum experimentieren mit Materialien und Zeit zum freien spielen sowie Erwachsene die verlässlich da sind wenn sie eine Unterstützung brauchen.  

In der Praxis könnte das so aussehen:

  • Buntgefüllte Verkleidungskisten zur Verfügung stellen 
  • Baukästen mit den unterschiedlichsten Klötzen (Materialien, Größen) 
  • Fotographisches Festhalten der Bauergebnisse
  • Jedes Kind bringt einen Alltagsgegenstand von Zuhause mit und damit wird gemeinsam musiziert. Musik mit Alltagsgeräten („Haushaltsmusik“)!
  • Bewegungsbaustellen
  • Ein Spaziergang wird zum kreativen Ereignis, beispielesweise mit Farbbrillen oder Lupen wenn Kinder sich klein machen um etwas zu beobachten, oder die Welt durch die bunten Brillen ganz anders wahrnehmen
  • wenn man beim Spaziergang immer wieder mal sehr langsam oder rückwärts geht, was sieht man jetzt? Ändert sich etwas?
  • Schätze sammeln auf dem Weg und daraus etwas in der Kita gestalten
  • Erfahrung sich in einem dunklen Raum zu bewegen, dass schärft ihre Sinne. Achtung! manche Kinder fürchten sich dabei! Hilfestellung: Jedes Kind schleicht sich mit einer kleinen Taschenlampe durch den verdunkelten Raum und wenn es das möchte kann es sie anschalten. Wichtig: Regeln vorab besprechen!
  • Rollenspiele, Ideen der Kinder dabei aufgreifen, z.B. daraus eine kleine Theatervorführung gestalten und Kostüme/Masken aus Papier gestalten
  • Sich zu unterschiedlichster Musik bewegen oder auf großes Papier malen
  • Tierlaute, - bewegungen nachahmen
  • Eine mobile Forscher- Holzwerkstatt anbieten, in der die Kinder selbstbestimmt untersuchen und werkeln dürfen
  • Mit Ton, Knete oder Salzteig kneten und formen  (freies Formen – Tiere – Wunschlandschaften, Theaterspielfiguren ect.)
  • Lustige Sprachspielereien, Rätselgeschichten, Geschichten erfinden und erzählen lernen z.B. durch den Geschichtensack, oder mit dem Kamishibai.
  • Große Malwände an Wandteilern oder Raumwänden den Kindern anbieten
  • Rückzugsmöglichkeiten im Raum schaffen für „kreative Pausen“
  • Spielregeln (Brettspiele, Bewegungsspiele ect.) gemeinsam überdenken, und evtl. verändern.
  • Gemälde, und Materialcollagen erschaffen und anschließend ausstellen
  • und vieles andere mehr, Ihrer Kreativität ist keine Grenze gesetzt. 

Dabei geht es um:

  1. Wahrnehmen mit allen Sinnen und Beobachten (Material, Einsatzmöglichkeiten ect.)
  2. Experimentieren mit Materialien  (Ursache und Wirkung) 
  3. Nachdenken über Zusammenhänge und philosophieren (wenn die rote Farbe …)
  4. Lernen durch Imitation (wie macht der Erwachsene das? Wie meine Freundin ect.)
  5. Lernen durch Wiederholungen!
  6. Hypothesen dazu aufstellen was geschieht, was mir gefällt was ich damit tun kann. Diese besprechen, Assoziationen finden (je nach Entwicklungsalter!) 

Kreativität braucht keine Schablonen 

Mit dem Material frei experimentieren, forschen, dabei Schwierigkeiten lösen lernen, Neues entdecken und eigene Ideen entwickeln, dass sich entscheidende Bausteine für ganzheitliches Lernen. Und oft schon motiviert allein das Material (Papierreste, Knete ect., Steine und Naturmaterial, Alltagsmaterial, Farben jeder Art ect.)  die Kinder um sich damit auseinander zu setzen. 

Wenn dann noch, nach einer ausreichend langen Experimentierphase, eine für sie interessante Spielidee hinzukommt und dabei gleichzeitig die Freiheit gegeben ist eigenen Ideen dazu zu entwickeln, dann bleibt das Materialangebot interessant und inspirierend.

Was hemmt Kreativität?

  • Druck 
  • Kontrolle
  • Starre Forderungen die von den Kindern vorab fixierte Lernergebnisse fordern.
  • Schablonen!
  • Verglichen werden
  • wenig Zeit fürs selbstinizierte Experimentieren und Erforschen des Materials.

Bei jedem schöpferischen Tun geht es primär um den Schaffensprozess selbst, um das Tun und Erleben und darum, was dabei im Kind dabei geschieht, nicht um Nützlichkeit! 

Für U3s stehen beim Werkeln und Erforschen  folgende Fragen im Vordergrund:

  1. Wie fühlt sich das Material an?
  2. Was kann ich damit tun?
  3. Was nicht?
  4. Wie heißt das? 

„Um diesen ganzheitlichen Lernprozess zu stärken, sollte beim Einstieg in jedes neue Material das freie Experimentieren, das erforschende Spielen mit dem Material stets an erster Stelle stehen, vor allem bei den unter Dreijährigen“ (Quelle: Modellieren in der Kita, Don Bosco Verlag 2020, Gabriele Kubitschek) 

Wichtig ist für sie also im ersten Schritt mit dem Material frei explorieren zu dürfen, und ihnen erst im zweiten Schritt  Beispiele anzubieten was man daraus machen könnte (Wurst, Regenwurm, Kugel ect.) ohne dabei ein bestimmtes Resultat von ihnen zu fordern oder zu erwarten. 

Ü3s bis zum Ende der ersten Klasse

„Neben den Materialerfahrungen und dem Erlernen neuer Techniken (Schneiden, Pinsel- Stifthaltung ect.) wird es auch in Kompetenzen wie: Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und Frustrationsfähigkeit gestärkt die es braucht um die Schulreife zu erlangen. Und es erfährt ganz praktisch, dass sich Einsatz und Durchhaltevermögen lohnen….. es lernt mit eigenen Händen Dinge ganz konkret entstehen zu lassen. 

Egal, ob Ton, Knete oder Sand: Es geht darum, die Materialien mit allen Sinnen wahrzunehmen und dabei Selbstwirksamkeit zu erleben. Das schenkt Kindern das Gefühl von Sicherheit und berührt sie auf eine tiefe und beruhigende Weise.“ (Quelle: Modellieren in der Kita, Don Bosco Verlag 2020, Gabriele Kubitschek) 

PRAXIS 

Beispiele aus dem Bereich: Malen

1. Pinsel selber machen:

Aus den unterschiedlichsten Materialien kann man Pinsel / Stempel auch selber herstellen.

  • Toiletten- Küchenrollen an einem Ende rundherum einschneiden
  • Pinsel aus zusammengebundenem Gras
  • Frisch abgeschnittenen Weidenstöckchen mit einem Stein an einem Ende weichklopfen ect..

2. Malfarben selbst herstellt 

Rezept für Puddingfarben

Dieses Rezept geht leicht und schnell und eignet sich sehr gut auch schon für die U3s! Denn sie sind garantiert schadstofffrei. 

Herstellung

In einen Kochtopf vier gehäufte EL Weizenmehl geben.

Anschließend das Mehl mit einem ¼ Liter kaltem Wasser glatt rühren.

Und jetzt in diese Masse langsam einen  ¾  Liter heißes Wasser dazumischen.

Der Brei wird dann unter ständigem Rühren langsam erhitzt.  

Wichtig ist darauf zu achten, dass der Brei nicht zu dick wird. Bei Bedarf einfach noch etwas heißes Wasser langsam in den Brei mit einrühren.  Oder, wenn Sie die Farben als Fingerfarben oder auch als Kleber nutzen möchten sie einfach etwas kompakter lassen.

Abschließend die heiße Masse in Marmeladengläser (auf einem Küchentuch stehend) einfüllen und nun die unterschiedlichen Lebensmittelfarben unterrühren. Die Gläser fest verschließen und nach dem Auskühlen in den Kühlschrank stellen bis sie benutzt werden.

So luftdicht verschlossenen sind sie  gut drei bis vier Wochen haltbar.

Material

  • Kochtopf mittelgroß
  • Großen Löffel
  • Kochlöffel
  • Wasser 1L
  • Lebensmittelfarbe z.B. Rot – Gelb – Blau (Grundfarben)
  • Mehl
  • 6 Marmeladengläser
  • Küchentuch

Sage es mir, und ich vergesse es,
zeige es mir, und ich erinnere mich,
lass es mich tun, und ich behalte es.

(Konfuzius) 

Buchtipps zum Thema Ästhetische Bildung: 

  • Malen, bauen und erfinden, Ästhetische Bildung in Kindertagesstätten, Christine Leutkart, Annemarie Steiner.
  • Kneten und Modellieren in der Kita, Gabriele Kubitschek, Don Bosco Verlag 2020 

 

Die Autorin

Gabriele Kubitschek

Leitung der Akademie für KreativPädagogik in München

Der nächste Zertifikatskurs zur Fachkraft Kinderatelier startet im Mai 2020!

Weitere Informationen dazu unter: info@bim-bam-bini.dewww.bim-bam-bini.de

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