Kind beim Lesen von Bilderbüchern

Blick in ausgewählte Fachzeitschriften August 2026

kindergarten heute 8/2026

Die Augustausgabe 2026 von kindergarten heute widmet sich unter dem Titel Nur Mut! Über die pädagogische Kunst des Zumutens der Frage, wie Kinder dabei unterstützt werden können, Herausforderungen anzunehmen, Neues auszuprobieren und eigene Grenzen zu erfahren.

Im Titelthema beschäftigt sich Christina Zehetner in Mut fällt nicht einfach so vom Himmel damit, wie Mut bei Kindern entstehen und pädagogisch begleitet werden kann. Ergänzend stehen „Fünf kleine Impulse für mutige Kinder“ zum Download bereit. Jacqueline Walter nimmt in Zirkusluft macht mutig das pädagogische Potenzial der Zirkuswelt in den Blick. Heike Schnurr widmet sich in Die Kunst des Wegschauens dem bewussten Zurücktreten und Zulassen. Karen Sachse und Barbara Brengartner betrachten in Zaudern, fürchten, wagen unterschiedliche Facetten des kindlichen Umgangs mit Unsicherheit und Herausforderungen.

Der Praxisteil beginnt mit Wo sich die Karotte mit Gurke und Himbeere trifft von Natalie Sutter. Ursula Katthöfer berichtet in Ganz im Element Wasser über Erfahrungen mit Wassergewöhnung in Kitas. Christine Häberle stellt dazu 9 Impulse zur Wassergewöhnung vor; ein Schaubild zu „Wassergewöhnung und Schwimmen“ steht ergänzend zum Download bereit. Annette Schneider beschäftigt sich in Es pocht in unserem Körper mit der Wahrnehmung und den Vorgängen im eigenen Körper.

Im Bereich Fachwissen geht Ina Glomb auf die Situation Kinder psychisch erkrankter Eltern ein. Ergänzend werden Unterstützungsmöglichkeiten zum Download angeboten. Elisabeth Schaper beschreibt Elterngespräche in Elterngespräche sind wie Wanderungen und nimmt dabei deren Verlauf und Gestaltung in den Blick. In Mehr Raum für Geschichten beschäftigt sich Lisa Keil mit Geschichten und dem Erzählen im pädagogischen Alltag. Julia de Juan und Sarah Westermann widmen sich in Schutz beginnt mit Zuhören dem Zuhören als Bestandteil des Kinderschutzes.

Im weiteren Heft finden sich unter anderem das Editorial, ein Intro, die Rubrik Kurz gefragt, ein Cartoon sowie Neu erschienen. Außerdem enthält die Ausgabe den Bereich Medien, Tines Kolumne Tines praktische Theorie, eine Vorschau und das Impressum sowie Stellenanzeigen und Hinweise auf Aus- und Fortbildungen.

Entdeckungskiste 4/2026

Die Ausgabe 4/2026 der Entdeckungskiste widmet sich dem Element Wasser. Unter dem Titel Das Element Wasser erforschen – Flüsse, Seen, Ozeane werden unterschiedliche Zugänge vorgestellt, mit denen Kinder Wasser als Erfahrungs- und Forschungsraum entdecken können.

Im pädagogischen Hintergrundbeitrag Wasser als Erfahrungsraum von Lena S. Kaiser und Lisa Disep geht es um Flüsse, Seen und Ozeane als Lern- und Erfahrungsräume. Die Autorinnen greifen dabei das forschende Entdecken von Wasser auf. Ergänzend informieren Blitzideen über Alte Ozeanspiele neu entdeckt. Das Poster Gewässer in Deutschland gibt einen Überblick über Flüsse und Seen in Deutschland.

Im Bereich Natur und Umwelt stellt Nasses Zuhause Pflanzen und Tiere vor, die im und am Wasser leben. Kreativ am Bach lädt dazu ein, Wasser wahrzunehmen und zu erkunden. Mit Spurensuche geht es darum, Wasser in der Kita ausfindig zu machen. In Geschärfter Blick wird gezeigt, wie sich eine Wasserlupe gestalten lässt.

Musik und Rhythmik greifen das Thema ebenfalls auf. Streit um den See ist ein Song über einen schützenswerten Lebensraum. In Ozean im Ohr wird das Thema Ozean als Klanggeschichte umgesetzt. Der Klang des Wassers beschäftigt sich mit Wassergeräuschen und deren Umsetzung in Bewegung.

Unter Spielen und Gestalten finden sich verschiedene kreative Angebote. Wenn Farben fließen enthält sechs Impulse mit Wasserfarbe. Aufregung im Abwasserrohr stellt ein Kamishibai zum Thema Abwasser vor. Bei Meeresschnipsel werden Bilder gemalt, zerrissen und zu neuen Bildern zusammengesetzt. Verdunstende Werke greift das Malen mit Wasser auf Asphalt auf.

Der mathematisch-technische Bereich beschäftigt sich mit physikalischen Eigenschaften des Wassers. Eistaucher von? erkundet die Aggregatzustände von Wasser. Von Regenbögen und Taucherglocken stellt sechs einfache Versuche mit Alltagsmaterialien und Wasser vor.

Auch Bewegung und Körper werden mit dem Thema verbunden. Die Flut kommt ist eine Bewegungsgeschichte zu Gezeiten und Tieren im Watt.

Für Krippenkinder bietet die Ausgabe unter anderem Frage aus der Praxis zum Thema „Eltern haben Sorge, dass ihr Sohn nass und so krank wird“. In Planschen, plätschern, pumpen werden Draußenspiele mit Wasser für Krippenkinder vorgestellt.

Im Bereich Schulkinder betreuen beschäftigt sich Lena thematisiert ihre Sorge vor dem Klimawandel mit den Fragen und Sorgen eines Kindes. Eine Expertin gibt dazu Rat. Umgefüllt und eingetaucht begleitet Naima und Samir beim Experimentieren mit Wasser. Eine Frage der Priorität greift die Frage auf, wie Bildungsarbeit gegenüber Eltern transparent gemacht werden kann.

Das Spezial der Ausgabe widmet sich den Lernwerkstätten und trägt den Schwerpunkt MatschwerkstattVoll verschlammtzeigt, wie eine Matschwerkstatt eingerichtet werden kann und welche Möglichkeiten des forschenden Entdeckens sich darin ergeben. Mit Sand, Erde und Ton stellt die Matschwerkstatt der ASB Werkstatt-Kita Pillauer Straße vor. Massenhaft Matsch versammelt Impulse und Aktionen für die Arbeit in einer Matschwerkstatt.

Ergänzt wird die Ausgabe durch die Rubriken Räume entdeckenDownloadkisteUnsere Top-TippsGelesen & GetestetBNE-IdeeVorschauImpressum und Letzte Seite. Als Beilagen sind die Poster Gewässer in Deutschland sowie Materialien zum Matschen enthalten.

Betrifft KINDER 07-08/2026

In der Ausgabe 07–08/2026 der Fachzeitschrift Betrifft KINDER steht das Spiel im Mittelpunkt. Gerburg Fuchs widmet sich in Spielräume schaffen. Wie Spiel Menschen verbindet der Bedeutung von Spielorten, an denen Kreativität, Vertrauen und Mitverantwortung entstehen können. Dabei geht es um die Frage, welche Räume Kinder brauchen, damit Spiel sich entfalten kann.

Barbara Bach beschäftigt sich in Superkraft der Kinder. Wie freies Spiel gelingt mit der Förderung des freien Spiels im pädagogischen Alltag. Anhand von Spielszenen aus ihrer Kita und fachtheoretischen Aussagen von Gerd E. Schäfer beschreibt sie Situationen und Bedingungen, unter denen Kinder eigene Spielideen entwickeln und verfolgen können.

In der Rubrik Begegnung erzählt die Pädagogin Margit Franz in Vom Recht, gesehen zu werden von prägenden Verlusten und mutmachenden Begegnungen. Im Gespräch geht es außerdem um ihre pädagogische Haltung und ihre Überzeugung, dass gute Pädagogik wesentlich mit einer Pädagogik des Herzens verbunden ist.

Gundula Göbel richtet in Zeit, die uns wachsen lässt. Bindungsstärkendes Spielen den Blick auf das Spielen als Möglichkeit, Beziehungen zu stärken. Ausgehend von ihrem Konzept des Bindungsbaumes beschreibt sie, welche Bedeutung Resonanz, Interaktion und aufmerksames Dabeisein für das gemeinsame Spiel und die Entwicklung von Kindern haben.

Mit aggressiven Äußerungen und Handlungen im Kinderspiel befasst sich Charlotte Ender in »Ich schieß dich tot und hau dich weg!« Über den Umgang mit Aggression im Kinderspiel. Sie zeigt Möglichkeiten auf, kindliche Spielwelten nicht vorschnell moralisch zu bewerten, zugleich aber sichere Grenzen zu wahren und mit aggressiven Spielinhalten souverän umzugehen.

Michael Fink nimmt in Müssen wir was ändern? Der Freispiel-Check-up das Freispiel in Kindertageseinrichtungen in den Blick. Er fragt danach, wodurch sich die Qualität des Freispiels bestimmt und welche Rolle die Gestaltung und Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte dabei spielen. Dabei werden unterschiedliche Bedingungen des Freispiels betrachtet.

Herbert Österreicher widmet sich im Erfindergarten dem Thema Pfeil und Bogen. Große Erfindungen der Menschheit. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Kinder beim Spiel mit Pfeil und Bogen ein Werkzeug verwenden, das in der Geschichte der Menschheit eine wichtige technologische Bedeutung hatte. Der Beitrag stellt den Zusammenhang zwischen kindlichem Spiel und dieser Erfindung her.

In Spiel mit! Zwischen Lesen und Spielen beschäftigt sich die AG Bücher fürs Vorlesen mit dem Verhältnis von Bilderbuchbetrachtung und Spiel. Im Mittelpunkt steht die Beobachtung, dass Kinder auch zwischen den Buchdeckeln spielerische Handlungsmöglichkeiten entdecken können. Der Beitrag berichtet von Erfahrungen mit dieser Verbindung von Lesen, Betrachten und Spielen.

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