Blick in ausgewählte Fachzeitschriften Juli 2026
TPS 6/2026
In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift TPS – Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (6/2026) steht das Thema Autorität im Mittelpunkt. Im Editorial führt Chefredakteurin Silke Wiest in die Fragestellung ein, wie Autorität in pädagogischen Beziehungen gestaltet werden kann, ohne autoritäres Handeln zu fördern.
Lothar Klein eröffnet den Themenschwerpunkt mit dem Beitrag Würde ist kein Privileg. Ausgehend von einem Besuch in einem antiautoritären Kinderladen der 1960er-Jahre setzt er sich mit dem Verhältnis von Autorität und Gleichwürdigkeit auseinander. Annika Mosig beschreibt in Ein Angebot der besonderen Art, warum sich pädagogische Autorität langfristig selbst überflüssig machen möchte. In Integrität kennt kein Alter greift Lothar Klein Gedanken von Jesper Juul auf und stellt zwei pädagogische Lösungswege vor.
Heike Kraft widmet sich in Die goldene Mitte dem autoritativen Erziehungsstil und stellt Diskussionen von Studierenden zu diesem Ansatz vor. Daniela Kobelt Neuhaus beleuchtet in Im Spannungsfeld der Loyalität, wie Loyalitätskonflikte bei Kindern entstehen können und welche Rolle pädagogische Fachkräfte dabei einnehmen. Kitti Erdel thematisiert in Autorität entsteht im Streit Konflikte als Situationen, in denen Kinder ihre eigene Autorität entwickeln können.
Christine Ordnung beschreibt in Ein Wickeltisch und ein bisschen Frieden, welche Bedeutung persönliche Autorität im Alltag, insbesondere in Pflegesituationen, haben kann. Michaela Kern geht in Respekt wächst nicht auf Zuruf der Frage nach, was pädagogische Fachkräfte vor Machtmissbrauch schützt und wie sie zu Vorbildern werden können. Ludger Pesch zeichnet in Führen statt herrschen die Entwicklung von Autorität in der Erziehung von der Antike bis in die Gegenwart nach.
Im Spektrum der Ausgabe beschäftigt sich Yvonne Rehmann mit Partizipation in der Krippe. Ihr Beitrag Kleine Schritte zur Demokratie widmet sich Kinderkonferenzen mit Krippenkindern und Möglichkeiten demokratischer Beteiligung im pädagogischen Alltag. Ergänzt wird das Heft durch Rezensionen, Termine sowie eine Vorschau auf die nächste Ausgabe.
Zukunftshandbuch 2/26
Die Ausgabe 2/2026 des Zukunftshandbuchs Kindertageseinrichtungen greift aktuelle Themen der Personalentwicklung, der pädagogischen Praxis sowie der Grundlagen frühkindlicher Bildung auf.
In Vielfalt als Chance: Generationenmanagement in Kitas – Stärken sichtbar machen beschäftigt sich Nina Taubenreuther mit den Herausforderungen von Teambildung und Personalentwicklung angesichts des Fachkräftemangels. Der Beitrag stellt Generationenmanagement als Ansatz vor, um Zusammenarbeit, Motivation und den Austausch innerhalb multiprofessioneller und altersgemischter Teams zu fördern.
Lisa Baganz und Eike Ostendorf-Servissoglou widmen sich in Übergang in die Schule – Die letzten Wochen in der Kita für die „Großen“ gut gestalten der Gestaltung der Vorschulzeit. Anhand eines Praxisbeispiels von Jasmin Dürrschmidt werden Aktivitäten für angehende Schulkinder vorgestellt. Darüber hinaus werden das Konzept der Schulfähigkeit, die Kooperation zwischen Kindertageseinrichtung und Schule sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern thematisiert.
Der Beitrag Diversität leben und Vielfalt aushalten – Ein berufsbiografischer Erfahrungsbericht aus Berliner Kindertageseinrichtungen von Zeynep Yıldız und Rabia Güneş verbindet persönliche Erfahrungen aus dem Berufsalltag mit fachlicher Reflexion. Die Autorinnen beschreiben ihre Perspektiven als pädagogische Fachkräfte und setzen sich mit Diversität, vorurteilsbewusster Bildung, Rassismus, Integration und Diskriminierung in der frühen Bildung auseinander.
Janin Emmrich, Tabea Strohfeld, Maja Isecke und Lea Sieker stellen in Resilienz bei Kindern im Vorschulalter fördern – Ideen und Impulse für die pädagogische Praxis in Kitas ein im Rahmen ihres Studiums entwickeltes Workshop-Konzept zur Resilienzförderung vor. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Krisen und belastender Lebenslagen von Kindern und Familien werden Möglichkeiten beschrieben, resilienzfördernde Angebote in Kindertageseinrichtungen umzusetzen. Als Praxisbeispiel dient ein Workshop zum Umgang mit Feuer.
In Das Unsägliche thematisieren – Perspektiven auf Antisemitismus für die pädagogische Praxis befassen sich Yasmine Goldhorn und Benjamin Rensch-Kruse mit Antisemitismus in der frühen Kindheit. Der Beitrag stellt Ergebnisse eines Forschungsprojekts der Goethe-Universität Frankfurt am Main vor und geht der Frage nach, wie Antisemitismus im Kindesalter erforscht werden kann, welche Erscheinungsformen bereits bei jungen Kindern auftreten und welche Handlungsperspektiven sich daraus für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen ergeben.
KrippenKinder 04/26
Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift KrippenKinder – Praxiswissen für den U3-Alltag widmet sich im Schwerpunkt dem Thema der Zweijährigen in der Krippe. In ihrem Beitrag Vom Ich zum Wir – Die Zweijährigen in der Krippebeschreibt Petra Evanschitzky, welche Lern- und Entwicklungsschritte Kinder dieses Alters in der Gemeinschaft einer Krippengruppe vollziehen. Ebenfalls von Petra Evanschitzky stammt der Beitrag Zusammen schaffen wir mehr!, der sich mit der Bedeutung der Peergemeinschaft für Zweijährige befasst.
Mit Naturerfahrungen beschäftigt sich Monika Klages in Guck mal: Erde! Was so alles in der Erde ist. Der Beitrag nimmt die Erde als Erfahrungs- und Entdeckungsraum für Kinder in den Blick.
Im Bereich Körper und Wohlbefinden erläutert Petra Görgen in Tanz ist Therapie, welche Bedeutung Tanz für Kinder haben kann. Ruth Rosch widmet sich in Ohne Wasser läuft nichts der Rolle von Wasser für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Rubrik Pro und Contra enthält den Beitrag Das eigene Kind mitbetreuen – Geht das gut? von Florian Esser-Greassidis und Petra Görgen. Darin werden unterschiedliche Perspektiven auf die Betreuung des eigenen Kindes in der eigenen Einrichtung vorgestellt.
Mit dem Auftakt einer neuen Reihe beschäftigt sich Kinder unter einem Jahr gut betreuen. Folge 1: Die motorische Entwicklung begleiten von Melanie Buttenmüller und Milena Engl. Die Serie widmet sich den besonderen Anforderungen in der Betreuung von Kindern unter einem Jahr und beginnt mit der motorischen Entwicklung.
In der Rubrik Genau hingeschaut erklärt Florian Esser-Greassidis in Die Macht der Mimesis – Lernen durch Beobachten, inneres Nachspielen und Nachahmen das Lernen durch Beobachtung und Nachahmung.
Ergänzt wird die Ausgabe durch die Sommeranregung Himbeerdamen und kleine Mücken – Fingerspiele für den Sommervon Tina Scherer sowie den Beitrag Über das Glück – Was Epikur dazu sagt von Bernadette Becker in der Rubrik Meine Seite. Darüber hinaus enthält das Heft die Rubriken News und Meldungen, Medien sowie eine Vorschau auf die nächste Ausgabe.
Kleinstkinder 5/2026
In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Kleinstkinder in Kita und Tagespflege (5/2026) steht die Sprachentwicklung von Kindern unter drei Jahren im Mittelpunkt. Im Fachthema erläutert der Beitrag Sorgen einordnen, Orientierung geben Grundlagen zur Einordnung von Entwicklungsverläufen. Daran schließt Sprachschätze im Kita-Alltag entdecken mit Anregungen für die praktische Sprachbegleitung im Alltag an.
Im Bereich Kindertagespflege beschäftigt sich Zukunft gestalten – Qualität sichern mit neuen Impulsen für die Weiterentwicklung der Kindertagespflege. Unter „Gut zu wissen“ widmet sich Wenn Armut Alltag ist dem zweiten Teil des Themas Armutssensibilität. Der Projektbericht Sprache als Schlüssel zur Welt stellt ein Praxisprojekt zur sprachlichen Bildung vor.
Die Rubrik „Praxisimpulse“ beginnt mit Bea & die bunten Ringe, in dem Lernschritte mithilfe von Bildmaterial aufgegriffen werden. Im Kartonhaus ist es dunkel verbindet Sprache und Bewegung in einem Praxisangebot. Mit Auf in den Kindergarten! wird der Übergang von der Kita in den Kindergarten thematisiert und Möglichkeiten einer sensiblen Begleitung vorgestellt.
Passend zur Sommerzeit enthält die Ausgabe außerdem Sensory Play im Sommer, den dritten Teil der Reihe „Mit Aktionstabletts durch das Jahr“, sowie Erste Sonnenstrahlen sammeln mit Ideen für den Morgenkreis im Freien. In Jetzt wird's nass! werden Spiele für heiße Tage vorgestellt, während Eine willkommene Erfrischung sommerliche Rezepte für den Kita-Alltag bereithält.
Ergänzt wird das Heft durch den Cartoon Matschecke von Renate Alf sowie die regelmäßigen Rubriken „Auf einen Blick“, „5 Fragen an …“, „Medientipps“ und „Vorschau, Kindermund & Impressum“.
TPS 7/2026
In der Ausgabe 7/8 2026 der TPS steht das Thema Regeln, Grenzen und Regelverstöße im Mittelpunkt. Eugenia Renner eröffnet den Schwerpunkt mit dem Beitrag Zornigel und Trödelliese, in dem sie sich mit der Wirkung von Etikettierungen von Kindern durch Erwachsene auseinandersetzt. Im Gespräch mit Lothar Klein erläutert Nicole Wilhelm in Woher will die wissen, ob mir kalt ist? ihre Perspektive auf Gehorsam. Mathias Gintzel behandelt in Der Irrtum mit den Konsequenzen den Unterschied zwischen Konsequenzen und Strafen. Mit Partizipation und Demokratie in der Kita beschäftigt sich der Beitrag Wie ein Regel-Dschungel wächst von Anja von Karstedt, Klaus Nagel und Gottfried Schilling.
Im Werkstattteil beschreibt Lothar Klein in Gute Absichten hinter Wolken, wie der Blick auf die Absichten von Kindern anstelle ihrer Regelverstöße gelenkt werden kann. Neetje Brandt widmet sich in Am selben Strang der Zusammenarbeit mit Eltern, die sich nicht an Kita-Regeln halten. Bettina Dargel thematisiert in Am Limit das Zusammenwirken von Team, Eltern und Träger im Umgang mit herausforderndem Verhalten. Helia Schneider beleuchtet in Stress und Biss am Waschbecken das Beißverhalten gestresster Kinder. Mit der Gestaltung von Räumen beschäftigt sich der Beitrag Raum ist in der kleinsten Kita von Anja von Karstedt, Klaus Nagel und Gottfried Schilling.
Im Spektrum stellt Felix Knödel in Beamer an: „Tischlein, deck dich!“ Projekte mit digitalen Medien und dem Einsatz eines Beamers in der Kita vor.
Ergänzend verweist die Ausgabe auf die TPS-Praxismappe zum Thema Regeln. Darin werden unter anderem Hintergründe zu Regelverstößen von Kindern, Anregungen zur Reflexion von Regeln im Team sowie Impulse für deren Weiterentwicklung vorgestellt. Beiträge wie Erkenne mein Bedürfnis! Neun Regeln für Regeln sowie Empfehlungen zu Bilder- und Fachbüchern, darunter Für das Kind ergibt es Sinn von Heike Baum und Helia Schneider, Schätze finden statt Fehler suchen von Anja Cantzler und Verhalten verstehen, Herausforderungen begleiten von Timm Albers, ergänzen das Schwerpunktthema.
klein&groß 5/2026
In der Ausgabe 5/2026 der klein&groß stehen das gemeinsame Singen, der Umgang mit Stress sowie Impulse für den pädagogischen Alltag im Mittelpunkt. Matheo Bucher eröffnet das Schwerpunktthema mit Mitsing-Garantie und gibt Anregungen für die Auswahl geeigneter Lieder in der Kita. Nepomuk Riva setzt sich in Die Musik ist vorbei mit ausgrenzenden Liedern auseinander. In Neuer Glanz in alten Liedern greift Matheo Bucher den Klassiker „Bruder Jakob“ auf und zeigt Möglichkeiten einer zeitgemäßen Umsetzung. Friederike Falkenberg widmet sich in Make your own kind of music dem Singen als Ausdruck persönlicher Möglichkeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausgabe beschäftigt sich mit Stress bei Kindern. Ineke Eilers erläutert in Stress verstehen, Kinder stärken, welche Bedeutung Stress für die kindliche Entwicklung hat und welche Rolle pädagogische Fachkräfte beim Schutz vor Überlastung spielen. Petra Görgen thematisiert in Lust auf Frust den Umgang mit Enttäuschungen.
Praxisideen für den Sommer bietet Ute Lantelme mit den Beiträgen Coole Sommergefühle für jüngere Kinder und Sommernachtsträume für ältere Kinder. Im Bereich Selbstfürsorge schreibt Doro Benker in Ich auf die 1 über die Bedeutung der eigenen Fürsorge im pädagogischen Alltag. Janina Liebich geht in Was Neues unter der Sonne dem Thema Chaos im Kita-Alltag nach. Riekje Lea Dreier richtet in Rabenmütter unterwegs nach Bullerbü den Blick auf den Kita-Ausbau in Schweden. Lisa Martin beschäftigt sich in Weiche Landung mit dem Wiedereinstieg nach der Urlaubszeit.
Unter dem Titel Alle Leut’ fliegen jetzt aus beleuchten Birgit Aschekowski und Sonja Rhein unterschiedliche Perspektiven auf Schließzeiten in Kindertageseinrichtungen. Im Blitzlicht fragt Friederike Falkenberg in Dürfen wir (uns) verwöhnen?, welche Auswirkungen ein häufigeres Ja-Sagen haben kann. Ergänzt wird die Ausgabe durch Bilderbuchbesprechungen der klein&groß-Redaktion in Bilderbuch-Rezensionen.
kindergarten heute - Das Leitungsheft 3/26
In der aktuellen Ausgabe von DAS LEITUNGSHEFT (3/2026) steht die Profilentwicklung von Kindertageseinrichtungen angesichts sinkender Kinderzahlen im Mittelpunkt. Ulrike Glöckner beschäftigt sich in ihrem Beitrag Was macht unsere Kita besonders? mit der Frage, wodurch sich eine Einrichtung profilieren kann. Im anschließenden Gespräch erläutert Jeannette Hammer in Die eigene Kita ganz neu denken Perspektiven auf die Weiterentwicklung von Kitas. Ergänzend gibt Ulrike Glöckner in 10 Tipps: So entwickeln Sie ein Profil für Ihre KitaAnregungen zur Profilentwicklung.
Anna Müller-Kabisch widmet sich in Gefahr erkannt – Gefahr gebannt rechtlichen Fragestellungen im Kita-Alltag. Lisa Lieb und Bastian Höhn betrachten in Anleitung geht alle an die Organisation und Gestaltung von Anleitung im Team. Julia Storz thematisiert in Gleiches Wissen – beste Chancen für U3 den Wissensaustausch im Team mit Blick auf die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren.
Mit persönlichen Veränderungen im Berufsalltag setzt sich Elke Marie Ekert in Nichts ist mehr so wie vorher auseinander. Lilja Wieczorek beschreibt in Familien dort stärken, wo sie täglich sind Möglichkeiten der Unterstützung von Familien im Alltag der Kindertageseinrichtung.
KiTa aktuell 7-8/2026
In der aktuellen Ausgabe von KiTa aktuell – Die Fachzeitschrift für Kitamanagement steht das Thema Partizipation im Mittelpunkt. Meike Sauerhering eröffnet das Heft mit dem Beitrag Partizipation Schritt für Schritt. Daran anschließend befassen sich Bastian Walther und Meike Sauerhering in Mitgestalten und mitbestimmen in der Kita mit Beteiligungsmöglichkeiten im Kita-Alltag.
Jessica Schuch geht in Eine Kinderkonferenz macht noch keine Partizipation der Frage nach, welche Voraussetzungen für gelebte Partizipation erforderlich sind. Armin Schneider widmet sich in Demokratie lebt sich nicht von selbstdemokratischen Prozessen in Kindertageseinrichtungen. Mit dem Thema Adultismus setzt sich Peter Keßel in Adultismus in der Kita – ein Thema für die Kinderschutzkonzeption auseinander.
Im Rechtsteil informiert Mario Fuhs in Betriebskitas – Neue Quote erfordert Überprüfung, um Gemeinnützigkeit sicherzustellen über aktuelle rechtliche Entwicklungen.
Der Regionalteil richtet den Blick auf Baden-Württemberg. Nataliya Soultanian und Kathrin Hildebrand stellen in Das Kind im Mittelpunkt – Perspektiven aus dem weiterentwickelten Orientierungsplan für Bildung und Erziehung den weiterentwickelten Orientierungsplan vor. Eike Ostendorf-Servissoglou berichtet in Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg öffnet Türen über die Veranstaltung und ihre Einblicke in künstlerische Bildungsangebote für Kinder.

