Büßt Berlin für höhere Löhne in städtischen Kitas?
In Berlin ist es anscheinend zu einer schwierigen Situation gekommen. Die städtischen Kitas (ca. 300) sind in einer finanziellen Klemme, weil sie ihre Angestellten im öffentlichen Dienst besser bezahlen als die Freien Träger und die Gehälter auch noch erhöht wurden. Es soll sich um einen "Verlust im niedrigen zweistelligen Millionenbereich" handeln. Die CDU meint, dass dieses Minus auch fehlenden Management-Qualitäten zuzuschreiben ist, die FDP fordert eine Privatisierung, weil "man unter anderem die Löhne der Beschäftigten besser senken könne." Informationen und Zitate beruhen auf dem Artikel von Sebastian Heiser in der tageszeitung vom 24.8.2010. Wenn es zutrifft, dass die höheren Gehälter die Ursache des Problems sind, dann ist dies in der Tat makaber: Die Realisierung der von allen Parteien und WissenschaftlerInnen geforderten besseren Bezahlung von ErzieherInnen ist das große Problem. Kann das sein?

