mehrere Kinder

"Der Schwarzmarkt der Bildung"

19.05.2010 Kommentare (0)

Unter diesem Titel schreibt Christian Geyer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19.5., S. 21 über den Markt der Nachhilfe. Immer mehr Eltern nehmen für ihre Kinder Nachhilfe für ihre Kinder in Anspruch, nicht etwa, damit diese die Versetzung schaffen, sondern damit sie bessere Noten bekommen. Die Debatte zwischen Koch und Merkel über die Bildungspolitik wird als "Gespensterdebatte" bezeichnet, weil sie "die Nachhilfemärkte ignoriert... Vor aller Augen vollzieht sich eine bildungspolitische Revolution, ohne dass die Bildungspolitik sie zur Kenntnis nimmt." Inzwischen gibt es schon Weiterbildungen zum Nachhilfelehrer bzw. zur Nachhilfelehrerin, ohne dass überhaupt eine pädagogische Vorqualifikation nachgewiesen werden müsste. Dies bedeutet, dass das System der Nachhilfe sich als Schulsystem neben dem Schulsystem verselbstständigt  Der Autor schlägt vor, ein Beschäftigungsprogramm für pensionierte Lehrer aufzulegen.

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