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Die Überlastungsanzeige – Recht und Pflicht der Beschäftigten

Nina Goerges

01.02.2020 | Fachbeitrag Kommentare (1)

Wenn die Belastung zu groß wird. Im Kita-Alltag stehen Erzieher/innen täglich vor der Herausforderung, den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden. Dabei sind die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren nicht einfacher geworden. Insbesondere wirkt sich vor allem eine dünne Personaldecke negativ auf die Arbeitssituation aus. Neben der Frage, ob der Bildungsauftrag überhaupt noch erfüllt werden kann, steht aber auch die Frage nach der eigenen Gesundheit und der Sicherheit der anvertrauten Kinder im Raum.

 Beitrag: Die Überlastungsanzeige – Recht und Pflicht der Beschäftigten (1MB)

Quelle: KiTa aktuell Baden-Württemberg 01/2020, S. 20-21

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Kommentare (1)

  • Angelika Mauel:
    06.02.2020 um 13:43 Uhr

    Hoffentlich wird der informative Beitrag über die Überlastungsanzeige von vielen Erziehern gelesen und von Lehrern an den Fachschulen bekannt gemacht.

    Als Springerin in Kindergärten habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Begriff "Überlastungsanzeige" - so ehrlich er auch ist - viele Erzieher davon abhält, eine entsprechende Anzeige zu stellen. Wer will schon gern dem Arbeitgeber eingestehen, nicht belastbar genug für den Berufsalltag zu sein? Die andere Bezeichnung "Gefährdungsanzeige" ist jedoch in Zeiten, wo "helikoptern" verspottet wird und Besorgnis zu haben als "uncool" angesehen wird auch nicht ideal. - Mögen sich viele Erzieherinnen bewusst machen, dass eine Anzeige im Falle eines Unglücks ihrer ENTLASTUNG dient. Und jede Erzieherin, die sich als FACHKRAFT ernst nimmt, sollte selbstverständlich und konsequent alles melden, was die Gesundheit oder das Leben von Kindern gefährden könnte.

    Dezember 2010: Eberswalde und die Schlagzeile "Tod im Eiswasser". Viele Erzieherinnen bringen den Namen "Lilly" mit einem schrecklichen Unfall in Verbindung. Drei Jahre später der frühe Tod der verurteilten Erzieherin. Und seidem kam es zu weiteren tragisch endenden Ausflügen von Kindergartengruppen. Sobald wir darüber reflektieren, können wir nicht mehr sagen "Allgemeines Lebensrisiko" oder "alles unvermeidbar".

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