mehrere Kinder

Dokumentation in der Frühpädagogik

Hilde von Balluseck

24.06.2014 Kommentare (0)

Die Zeitschrift Early Years widmet sich in der neuen Ausgabe der Frage, welche Dokumentationssysteme es in verschiedenen Ländern gibt, und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind. In England hat die Regierung ein Dokumentationsprogramm installiert, das Fachkräfte in einen Konflikt bringt. Sie haben Mühe, die Balance zwischen Kontrolle der kindlichen Entwicklung und Einbeziehung von Kindern und Eltern in den Bildungsprozess zu halten (Abstract). Italienische Autorinnen beschreiben hingegen ein Dokumentationsmodell, in dem die Partizipation von Fachkräften, Eltern und auch Kindern hoch angesiedelt ist (Abstract). Eine australische Autorin zeigt auf, wie ausgerechnet in einem Diversity-Projekt Dokumentation rassistische Praxis verheimlichen half (Abstract). In einem Forschungsbericht aus Griechenland werden die positiven Auswirkungen einer starken Elternbeteiligung bei der Dokumentation dargestellt (Abstract).  Ein schwedisches Projekt hat die Interaktion zwischen Kindern und Fachkräften während der Dokumentationsarbeit untersucht (Abstract). Finnische AutorInnen beschreiben die Auswirkungen eines Dokumentationssystems, in dem ein kleiner Junge beim Übergang von seinem Elternhaus in die Kita begleitet wird, wobei der Partizipation der Eltern eine große Bedeutung zukommt (Abstract).

Das Heft gibt einen überaus interessanten Einblick in die Dokumentationssysteme verschiedener Länder und in die Fragen, die sich Fachkräfte und WissenschaftlerInnen - und natürlich auch Eltern - im Zusammenhang damit stellen.

 

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