Warnruf-Postkarte

Kita-Träger educcare fordert bessere Rahmenbedingungen für Erzieher/innen

02.07.2014 Kommentare (1)

educcare, freier Träger von Kindertagesstätten, setzt sich für Erzieher/innen ein und startete einen Warnruf an die Politik: „Ministerin Schwesig: Bessere Rahmenbedingungen für Erzieher/innen, sonst geht frühe Bildung baden!“ Vor allem angemessene Bezahlung, mehr Anerkennung und eine verbesserte Fachkraft-Kind-Relation seien notwendig, um den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden, die an das pädagogische Fachpersonal gestellt werden, so educcare-Geschäftsführer Axel Thelen. „Schon heute fehlen über 20.000 Erzieherinnen und Erzieher. So werden weder die geforderte Qualität, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch Ideen wie die Familienarbeitszeit umgesetzt.“

Erzieher/innen sind Bildungsbegleiter

“Erzieherinnen und Erzieher sind mitverantwortlich für frühe Bildung und sind daher wichtige Bildungsbegleiter. Unter den derzeitigen Bedingungen kann die geforderte individuelle Begleitung der Kinder trotz hohen Engagements nicht geleistet werden. Um hier Veränderungen in Gang zu setzen, haben wir die Petition gestartet“, führt Thelen weiter aus. Frühe Bildung bedeutet: Kinder erreichen bessere kognitive Fähigkeiten, haben in der Regel eine höhere soziale Kompetenz, sind emotional stabiler und können eigenverantwortlicher handeln. Weiterhin sind Kinder gesünder, wenn sie gut betreut werden. „Wenn wir die Rahmenbedingungen nicht verbessern, gefährden wir die Basis für gleiche Bildungs- und bessere Zukunftschancen von Kindern. Betroffen sind auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Reduzierung von Kinder- und Familienarmut“, führt Thelen weiter aus. Zur Petition: http://bit.ly/petition_erzieher14

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Kommentare (1)

Stefanie Braun 21 November 2014, 13:14

Ich finde es toll, dass sich Educcare für bessere Rahmenbedingungen für Erzieher/innen einsetzt. Ich habe als Schülerin und Studentin Kinder betreut, u.a. in einem Kinderheim. Ich habe später bei einer Unternehmensberatung und bei Agenturen gejobbt. Aber so fordernd wie der Umgang mit Kindern ist kaum eine Arbeit. Es wird Zeit, dass das geschätzt wird und angemessen bezahlt wird.

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