Ein Kinderbuch in den USA erklärt, warum Waffen gut sind
Die Initiative "Open Gun Michigan" in den USA kämpft gegen die Diskriminierung von Waffenträgern. Dazu haben zwei Mitbegründer auch ein Büchlein herausgegeben, das für "open carry" wirbt, das offene Tragen von Waffen. Das Kinderbuch "My Parents Open Carry" macht auch Kinder mit diesem Anspruch vertraut, es wird im Internet vertrieben. In diesem Buch geht es um das Ehepaar Strong mit seiner Tochter Brenna, die, weil sie lauter Einsen auf dem Zeugnis hat, zum 13. Geburtstag eine Waffe geschenkt bekommt. Sie wird sie erst mit 18 Jahren tragen dürfen, aber am Schießstand üben darf sie sofort. Eine offen getragene Waffe, so die Argumentation, schlage "das Böse" von vornherein in die Flucht.
Es gibt viel Kritik an dem Buch, aber es wird auch gekauft. Und wer es bestellt, bekommt dazu noch ein anderes geschenkt, das den Titel hat: "Raising Boys Feminists Will Hate" ("So erziehen Sie Jungs, die Feministinnen hassen werden").
Die Zeiten, in denen man sagte "Amerika, du hast es besser" sind wohl vorbei.
Alle Fakten aus dem Artikel "Mama, Papa, Peng" von Laura Hertreiter in der SZ vom 7. August.

