Abendstimmung

Ein reifes Gehirn braucht weniger Schlaf

Kerstin Pack

28.02.2015 Kommentare (0)

Nur eine tröstende Botschaft für genervte Eltern, deren Kinder tagsüber partout nicht schlafen wollen?

Wissenschaftler fanden heraus, dass die Verschiebung des Schlafes auf die Nacht ein Zeichen für die Reife des kindlichen Gehirns sein kann. Die Psychologin Karen Thorpe von der Queensland University of Technology und ihr Team haben 26 Studien ausgewertet, die sie zum Mittagsschlaf im Baby- und Kindergartenalter fanden.

Unter anderem wurde auch deutlich, dass Kinder, die älter sind als zwei Jahre und zum Mittagsschlaf anregt werden, abends nicht müde genug sind, um gut einzuschlafen. Sie finden schlechter in den Schlaf, schlafen schlechter und kürzer.

In den gemessenen 24 Stunden bleibt der Anteil der Schlafstunden gleich, egal ob Mittagsschläfchen oder nicht.

Die Zeitschrift „Die Welt“ berichtete am Dienstag darüber und schlussfolgert „Mädchen und Jungen, die älter als zwei sind, brauchen nicht mehr unbedingt einen Mittagsschlaf.“ (www.welt.de/gesundheit 24.02.2015). Siehe auch die Meldung aus der SZ, die sich vermutlich auf die gleiche Studie bezieht.

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