Fachverbände fordern Qualitätsstandards beim Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder
Dass im Koalitionsvertrag ein weiteres Investitionsprogramm für den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren beschlossen wurde, begrüßen der Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) und die Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA). „Entscheidend ist jedoch, dass sich der Ausbau an qualitativen Kriterien orientiert, auf die sich Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und die Freie Wohlfahrtspflege verständigen“, fordert der Vorsitzende des KTK-Bundesverbandes, Clemens Bieber. Von CDU/CSU und SPD hätte man erwartet, dass dies im Koalitionsvertrag deutlicher formuliert wird.
Eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern
ist ein gesamtgesellschaftliches Interesse. Im Hinblick auf
die Umsetzung des Rechtsanspruchs für Kinder unter drei muss
darauf geachtet werden, dass dieser nicht nur unter
quantitativen Gesichtspunkten erfolgt. „Gerade für diese
Altersgruppe sind beispielsweise verlässliche Bezugspersonen
und individuelle Eingewöhnungskonzepte zwingend erforderlich,
die gute personelle und strukturelle Bedingungen notwendig
machen“, betont Georg Hohl, Vorsitzender der BETA.
Zum KTK-Bundesverband und der BETA zählen bundesweit über
16.000 Kindertageseinrichtungen. Das entspricht einem Anteil
von nahezu 30 Prozent des Gesamtangebots der
Kindertagesbetreuung in Deutschland.
Quelle: Pressemitteilung des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) und der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA)vom 28.11.2013

