mehrere Kinder

Flucht aus Kobane

14.10.2014 Kommentare (0)

Über 170.000 Syrer sind in den letzten Wochen aus der umkämpften Stadt Kobane in die Türkei geflohen. Aus Angst um das Leben seiner Kinder, floh auch Faysal mit seiner Familie. Im Schutz der Dunkelheit überquerten sie die syrisch-türkische Grenze. Seinen 90-jährigen Vater musste Faysal tragen - er ist krank und zu schwach zum Laufen. Seine Mutter und seinen Bruder musste er jedoch in Kobane zurücklassen. Von der Türkei aus verfolgt er nun verzweifelt die Lage auf der anderen Seite der Grenze:

"Stellen Sie sich vor, wie ich mich fühle, wenn ich meine Heimat so nah sehe, wenn ich weiß, dass meine Mutter, mein Bruder, mein bester Freund, mit dem ich aufgewachsen bin, so nah sind und ich sie trotzdem nicht erreichen kann."

Seit einigen Tagen entscheiden sich immer mehr der Kobane-Flüchtlinge dazu, ihre Flucht fortzusetzen. Manche wählen den Weg in die kurdische Region im Irak, andere wollen zurück nach Syrien. UNHCR ist vor Ort und hilft die Flüchtlinge zu versorgen - sei es in Flüchtlingslagern oder bei Verwandten, die sie aufgenommen haben. 

Wenn Sie den syrischen Flüchtlingen helfen wollen, dann spenden Sie jetzt ganz schnell und einfach per Online-Spende!

Quelle: UNO-Flüchtlingshilfe

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