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Für bilinguale ErzieherInnen interessant: die chilenische „Escuela de Pedagogía en Alemán“

15.10.2015 Kommentare (2)

1988 wurde das Deutsche Lehrerbildungsinstitut (LBI) Wilhelm von Humboldt als private Pädagogische Hochschule – „instituto profesional" – chilenischen Stiftungsrechtes gegründet. Am 27. Juli 2015 unterschrieben der Rektor der Universidad de Talca, Prof. Dr. Alvaro Rojas, und die Verantwortlichen des LBI, Kurt Hellemann als Vorstandsvorsitzender und Dr. Alban Schraut als LBI-Rektor an der Deutschen Botschaft in Santiago einen wegweisenden Vertrag: Das LBI fungiert künftig als „Escuela de Pedagogía en Alemán", ist der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der staatlichen Universität Talca angegliedert und trägt künftig die Bezeichnung „Campus LBI – Universidad de Talca".

Am LBI können deshalb künftig neben den bilingualen Erzieherinnen und Erziehern und Grundschullehrkräften auch DaF-Oberstufenlehrkräfte für die Deutschen Schulen in Chile – und latein amerikaweit – ausgebildet werden. Der Vertragsunterzeichnung vorausgegangen war eine rund zweijährige Verhandlungszeit, in der in mehreren Gesprächsrunden beide Seiten einen ausgewogenen und fairen Vertrag formulierten, der vorbehaltlos sowohl von der Deutschen Botschaft der Bundesrepublik Deutschland und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), Bonn, als auch von den Deutschen Schulen in Chile unterstützt wird. Die ZfA fördert das LBI personell und finanziell. Für die DaF-Oberstufenlehrerausbildung vermittelte sie einen weiteren Auslandsdienstlehrer, der als Oberstufenstudiengangsleiter seinen Einsatz an der „Escuela" hat.

Die Universität Talca ist eine staatliche Hochschule und als sogenannte CRUCh-Universität hoch angesehen. Derzeit belegt sie Rang vier im nationalen Vergleich. Die Universität Talca pflegt traditionsgemäß sehr gute akademische Kontakte nach Deutschland, aktuell mit 18 Universitäten. Die nunmehr geschlossene Partnerschaft trägt dazu bei, diese Beziehung noch zu vertiefen. Das LBI bringt nämlich zehn Partnerhochschulen mit in die „Ehe" hinein, so dass auch die Universidad de Talca mit ihren Internationalisierungsbestrebungen und ihrem Deutschlandbezug vom LBI profitiert. Durch den Vertrag sind die drei LBI-Studiengänge und damit der Erzieher- und Lehrernachwuchs für die Deutschen Schulen in Chile – und darüber hinaus – langfristig gesichert. Die Deutschen Schulen in Lateinamerika sind herzlich eingeladen, ihre deutschsprachigen bilingualen Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte für Grund- und Oberstufe künftig am „Campus LBI – Universidad de Talca" in Santiago de Chile ausbilden zu lassen (Informationen unter http://lbi.cl/).

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Lehrerbildungsinstituts Wilhelm von Humboldt in Santiago de Chile von 30.7.2015

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Kommentare (2)

  • Katrin Philipps:
    03.11.2015 um 00:54 Uhr

    Hallo,

    mein Name ist Katrin und ich arbeite, obwohl ich "nur" Erzieherin bin und mal Kindergartenleitung war, an einer Dt. Schule in Santiago als Deutschlehrerin in der Grundschule. Am LBI habe ich bereits mehrere Fortbildungen absolviert, als Leitung eines Kindergartens und jetzt als Lehrerin, und bin wirklich begeistert von dem guten Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer also Fragen haben sollte oder eventuell Interesse haben sollte im Auland bzw. in Chile arbeiten zu wollen, kann sich gerne bei mir melden.
    Grüße,

    Katrin

    Antworten

    1. Monika Katharine Wilfer:
      18.05.2018 um 13:02 Uhr

      Liebe Katrin,

      mein Name ist Monika Katharine und ich interessiere mich für Stellenangebote im pädagogischen Bereich in Chile. Ich habe das erste Staatsexamen auf Grund- und Hauptschullehramt gemacht und bin Erzieherin, außerdem bringe ich noch den Abschluss als Buchhändlerin mit. Im Augenblick sehe ich keine neuen Stellenangebote für Chile auf der Seite Erzieherinnen im Ausland. Kannst du mir Empfehlungen für andere Seiten geben? Und mit welchen Lebenshaltungskosten muss man in Chile rechnen? Auch möchte ich gerne meinen 20 Jährigen Sohn mitbringen - er studiert in Deutschland- welche Kosten hat man in Chile für ein Studium? So dies waren jetzt ganz schön viele Fragen - über eine Antwort freue ich mich.
      Herzliche Grüße
      Monika Katharine

      Antworten


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