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TopKita: Gemeinsam für hohe Kita-Qualität 


10.08.2020 Kommentare (0)

Systematische Qualitätsentwicklung anhand messbarer Kritieren? Funktioniert das auch im pädagogischen Bereich? Das gemeinnützige TopKita Institut für Qualität aus Stuttgart zeigt, wie es geht, und startete eine Brancheninitiative für mehr Kita-Qualität. Ein Jahresbericht 2019/2020 fasst die Erfolge zusammen. Der Ausblick: „TopKita soll eine noch breitere Basis erhalten. Wir laden daher alle qualitätsinteressierten Fachleute und Träger ein, ihre Expertise einzubringen und die Kita-Qualitätsentwicklung bundesweit mit voranzutreiben“, sagt Clemens M. Weegmann, Initiator von TopKita. 

Stuttgart, 30. Juli 2020 – „Von Trägern für Träger“: Nach diesem Motto rief Clemens M. Weegmann 2018 die Plattform TopKita für mehr Qualität in Kindertagesstätten ins Leben (www.topkita.de). Sie bietet ein wissenschaftlich fundiertes und praxiserprobtes System, das pädagogisches Handeln mess- und steuerbar macht. Mit Elternbefragungen, Selbsteinschätzungen (Selbstevaluationen) und externe Überprüfungen (Audits) können Kita-Teams sehen, wo sie mit ihrer pädagogischen Arbeit stehen und wie sie sie Schritt für Schritt verbessern können.

Träger profitieren von Qualitätsmonitor 

Aufgabe des Trägers sei es, dabei die Steuerung zu übernehmen und die Einrichtungen im Qualitätsverbesserungsprozess zielgenau zu unterstützen. „Um Trägern den dafür erforderlichen Überblick zu bieten, haben wir jetzt einen Qualitätsmonitor entwickelt. Er fasst die Ergebnisse aus Elternbefragung, Selbstevaluation und Audit für jede Kita des Träger so übersichtlich zusammen, dass auf einen Blick erkennbar ist, wo die besonderen Stärken der Einrichtung liegen und wo es Verbesserungspotenziale gibt“, erläutert der TopKita Geschäftsführer. 

Markus Weiß, der bei der Stadt Schorndorf für die Kindertageseinrichtungen zuständig ist, schreibt dazu im TopKita Jahresbericht: „Bisher hatten wir als Träger keine Möglichkeit, Kita-Qualität im Rahmen eines Qualitätsmanagments strukturiert zu erfassen, zu überwachen, systematisch zu fördern und weiterzuentwickeln. Mit dem Qualitätsmonitor haben wir einen guten Weg gefunden.“

Im Dialog mit den Eltern

„Hohe Kita-Qualität entsteht auch im Dialog mit den Eltern“, heißt es im Jahresbericht. Daher ist bei TopKita die Meinung von Müttern und Vätern gefragt. Sie können sich an Elternbefragungen beteiligen, die die Kitas initiieren, oder ihrer Kita auch unabhängig davon über die TopKita Plattform eine Rückmeldung geben und damit Veränderungsprozesse anstoßen. 

Bundeselternsprecherin Ulrike Grosse-Röthig unterstützt TopKita als Kuratorin. Sie schreibt: „Ich engagiere mich, weil ich überzeugt bin, dass auch wir Eltern zur pädgaogischen Qualität in Kitas beitragen können. Wir schauen aus einem anderen Blickwinkel auf Kitas als Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb sollte auch unser Urteil wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Qualitätsermittlung in Kitas sein.“ 

Kita-Qualitätsoffensive: Einladung zum Mitmachen 

Ein neunköpfiges Expertinnen- und Expertenteam begleitet TopKita als Fachbeirat – allen voran Professorin Irene Dittrich von der Fachhochschule Potsdam, die die Instrumente mitentwickelte und ihren Praxiseinsatz evaluiert. Außerdem begleiten sieben Personen aus unterschiedlichen Stiftungen und Vereinigungen die Initiative als Kuratorinnen und Kuratoren. Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank sowie die element-i Bildungsstiftung fördern TopKita. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, TopKita auf diese breite Basis zu stellen“, sagt Clemens M. Weegmann. „Diesen Weg möchten wir weitergehen. Wir laden daher alle Kita-Träger und Fachleute aus der Branche ein, sich mit uns zusammenzuschließen, um eine umfassende, bundesweite Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten ins Rollen zu bringen.“

TopKita Jahresbericht 2019/2020 zum Download: https://www.topkita.de/website-assets/downloads/jahresbericht/topkita_jb_2019-20_website.pdf

Mehr Informationen zu TopKita: www.topkita.de

Quelle: TopKita: Gemeinsam für hohe Kita-Qualität

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