zwei U3 Kinder

Gemeinsam schaffen wir das! Kleinkinder mit Regulationsstörungen bei der ­ Bewältigung des Krippenalltags unterstützen

Marie Bieber

21.07.2025 | Fachbeitrag Kommentare (3)

Insbesondere beim Essen und Einschlafen sowie bei den kleinen Übergängen im Lauf des Tages haben Kinder, die ihre Gefühle nur schwer regulieren können, Schwierigkeiten. Eine feinfühlige Begleitung kann ihnen helfen, diese Situationen besser zu bewältigen.

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Quelle: KrippenKinder 04/25, S. 16-21


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Kommentare (3)

Dr. Erika Butzmann 10 August 2025, 16:51

Sehr geehrter Herr Wenter,
danke für Ihre einfühlsame Reaktion auf meinen Kommentar. Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist mir durchaus bekannt, besonders mit den vielen Widersprüchen in den Interpretationen der Studienergebnisse. Solche Vorsicht als ideologische zu bezeichnen, liegt jenseits der Konsensrhetorik. Denn es ist nicht meine persönliche Meinung, sondern das Ergebnis meines entwicklungspsychologischen Wissens, das über viele Studien zu den negativen Folgen einer zu frühen Krippenbetreuung für viele der Kinder bestätigt wird. Es liegt mir fern, Eltern ein schlechtes Gewissen zu machen, ich sehe aber die Notwendigkeit, Eltern über beide Seite der Problematik zu informieren. Deren Lebenspläne könnten dann so verlaufen, da sie nicht ständig jonglieren müssen mit den Gegebenheiten. Es gibt ohne Zweifel Kinder, die in Krippen besser aufgehoben sind und sicher auch manchmal gute Krippen, aber das zu verallgemeinern wird der Mehrheit der Kinder nicht gerecht.

Malte Wenter 26 Juli 2025, 21:29

Sehr geehrte Frau Dr. Butzmann,

ihre persönliche Meinung in allen Ehren. Aber Sie sind höchstideologische Krippengegnerin. Das können Sie ja sein. Nur deckt sich das nicht mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Sie sollten nicht Eltern ein schlechtes Gewissen oder gar Angst machen, nur um Ihre Agenda und Person zu profilieren. Es gibt sehr gute Kitas, Kinder werden nicht mehr wie früher verwahrt. Für Eltern, die zwischen Kindern, Beruf und sich verschlimmernder Weltlage ihren Alltag zum Wohl der Familie jonglieren, haben Sie hingegen keinen Mehrwert zu bieten.

Alles Gute Ihnen.

Dr. Erika Butzmann 22 Juli 2025, 17:33

Dieser Artikel zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass die kleinen Krippenkinder mit der Bewältigung ihres Krippenalltags massiv überfordert sind. Das beschriebene Händeln der vielen Mikrosituationen dürfte für die Erzieherinnen nur den Stress erhöhen, was die Unterstützung der noch unterentwickelten Regulationsfähigkeit der Einjährigen unmöglich macht. Wann kommen die ganzen KindheitsexpertInnen endlich darauf, die frühe Krippenbetreuung als gescheitertes Experiment zu erkennen? Es gibt keine Vorteile für die Kinder, sondern in den meisten Fällen massive Nachteile für deren Entwicklung. Das ist der Preis für die Vorteile aufseiten der Erwachsenen.

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