Getting your kids to eat or at least try everything
Mark Bittman, ein bekannter Kolumnist für die New York Times und Kochbuchautor, erzählt in seinem neuesten Artikel von seiner eigenen Erfahrung mit der Ernährung seiner Kinder. Darauf basierend hat er Ratschläge zu gutem Essverhalten von Kindern formuliert.
Nach seinem „Erfolg mit Emma und Kate“ möchte er Eltern nun darauf hinweisen, Speisekammern und Einkaufslisten freizumachen von Fertigprodukten und stattdessen den Kindern eine Vielfalt von gesunden, selbst hergestellten Gerichten anzubieten.
Zum Beispiel schlägt Bittman vor, Obst, Gemüse und Getreideprodukte als Snacks zu reichen und diese Zwischenmahlzeiten zu allen Zeiten für die Kinder bereitzuhalten. Auch weist er darauf hin, Zutaten zu verwenden, „die du selbst essen würdest, wenn du mit deinem Ernährungsplan zufrieden sein willst“.
„Big Food“ ist ein Begriff, der kurz nach den Ratschlägen angesprochen wird. Die Bezeichnung „Big Food“ wird in den USA oft benutzt, um die Lebensmittelindustrie oder eher, die Lobby, die mit dieser verbunden ist zu beschreiben. Diese ist in den USA riesig und schreibt schon den Kleinsten durch Werbung vor, welches Essen sie glücklich zu machen hat. Meist ist dies sogenanntes „processed food“, also Vorgekochtes, Zusammengepresstes, meist einfach und schnell zuzubereiten. Bittman geht in seinem letzten Absatz darauf ein, dass Eltern, um ihre Kinder gesund zu ernähren, regelrecht dieser Lobby den Kampf ansagen müssen.
Inwiefern sich der Begriff des „Big Food“ auch auf Deutschland anwenden lassen kann ist ungewiss, sicherlich hat auch hier die Lebensmittelindustrie einen großen, wenn auch nicht ganz so gewaltigen Einfluss wie in den USA.

