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Gundula Gause empfiehlt kindgerechte News zu den Landtagswahlen

22.03.2016 Kommentare (0)

Plakate und Berichte machen auch Kinder und Jugendliche auf die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März 2016 aufmerksam. SCHAU HIN! rät Eltern, auf kindgerechte Informationen zu achten und über aktuelle Ereignisse zu sprechen.

Viele Kinder stellen ihren Eltern Fragen zum Ablauf und den Hintergründen der Landtagswahlen. „Kinder sehen die Plakate auf den Straßen, erleben zuhause oder in der Schule politische Gespräche oder bekommen auf andere Weise mit, dass gewählt wird. Zum Glück sind viele neugierig, interessieren sich und stellen Fragen zu aktuellen Themen. Wichtig ist, dass Eltern darauf eingehen und ihnen kindgerechte Informationen anbieten, um die anstehenden Landtagswahlen möglichst anschaulich zu erklären. Im Fernsehen und im Internet gibt es da einige Angebote, die man am besten gemeinsam entdeckt", empfiehlt Gundula Gause, die Co-Moderatorin des ZDF-heute-journals. Die Journalistin und zweifache Mutter setzt sich als SCHAU HIN!-Botschafterin aktiv für eine gute Medienerziehung ein. 

Kindgerechte Angebote nutzen
Politik ist auch für Kinder spannend – so lange die Themen verständlich aufbereitet sind. Nachrichten, die eigens für Kinder produziert werden, helfen ihnen, die aktuellen Ereignisse richtig einzuordnen und können generell ihr Interesse für Politik zu wecken. Am besten begleiten Eltern ihre Kinder, informieren sich gemeinsam über das aktuelle Geschehen und stehen für Nachfragen zur Verfügung. Erwachsenennachrichten sind für Kinder bis etwa zehn Jahre ungeeignet. Auf www.klick-tipps.net finden Familien passende Websites zu Nachrichten und Politik. Auf www.hanisauland.de der Bundeszentrale für politische Bildung finden ältere Kinder Informationen zu den Landtagswahlen. Kindgerechte Informationen bietet auch „logo!“ auf www.tivi.de oder im KiKA montags bis freitags um 14.08 Uhr und 16.10 Uhr und samstags bis donnerstags um 19.50 Uhr (freitags um 19:25 Uhr). 

Engagement fördern
Eltern können ihr Kind dabei unterstützen, sich und seine Umwelt zu erschließen, für seine Interessen einzutreten und sich auch für andere zu engagieren. Da, wo Kinder und Jugendliche ein Thema für sich entdeckt haben, wo sie Stellung beziehen und sich engagieren wollen, sind Medien zentrale Mittel, liefern Anlässe, Werkzeuge und Plattformen, das eigene Umfeld neu zu entdecken und die eigene Sichtweise zu zeigen. In vielen Kommunen gibt es zudem Kinder- und Jugendparlamente, -foren, -sprechstunden in den Rathäusern oder Kinderbeauftragte. Eltern können mit ihrem Kind herausfinden, welche Möglichkeiten es gibt. Dabei hilft etwa die Seite www.kinderrechte.de/kinderpolitische-landkarte

Partizipation in der Familie leben
Demokratie wird überall gelernt, auch in der Familie. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen und ihre Ideen berücksichtigen, sowie mit passenden Angeboten über ihre Rechte aufklären. Hierzu gehört auch das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung, indem Kinder passende altersgerechte Unterhaltungsangebote nutzen, oder das Recht, sich zu informieren und sich mitzuteilen, etwa über Kinderseiten und Kindersuchmaschinen. 

Zu kritischer Medienreflektion animieren
Eltern können ihr Kind darin bestärken als Nutzer von Medienangeboten kritisch und versiert im Netz zu agieren, Informationen gut zu recherchieren und Quellen zu prüfen.

Auf www.schau-hin.info finden Eltern und Interessierte eine Übersicht zu kindgerechten Informationsangebote und ein Extrathema zu Partizipation im Netz.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung SCHAU HIN!

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