mehrere Kinder

Henri geht es gut

18.04.2015 Kommentare (0)

Sie erinnern sich an den Jungen mit Down-Syndrom, der mit seine Klassenkameraden aus der Grundschule ins Gymnasium gehen wollte? Und welcher Mediensturm das Dilemma des Gymnasiums zwischen Inklusions- und Leistungsanforderungen begleitet hat? Nun gibt es ein glückliches Ende der Geschichte.

Zunächst einmal wiederholte Henri die vierte Klasse der Grundschule, so dass die Eltern Zeit gewannen. Im Herbst wird ein Gesetz in Baden-Württemberg in Kraft treten, wonach Kinder ein Recht auf den Besuch einer Regelschule haben und dort nicht zwangsläufig die Ziele des Bildungsgangs erreichen müssen. Dabei ist jedoch zu überlegen, wie es einem Kind geht, das in seinen Leistungen meilenweit hinter denen der MitschülerInnen zurückbleibt, und das auf Dauer. Von daher ist der Widerstand des Gymnasiums, das Henri nicht aufnehmen wollte, nachvollziehbar.

Nun gibt es für ihn aber eine Lösung, mit der offenbar alle gut leben können. Henri wird nach den Sommerferien eine neu eingerichtete inklusive Klasse der Realschule an seinem Wohnort besuchen können. "Inklusive Klasse" bedeutet, dass auch SonderpädagogInnen eingesetzt werden, um die Bildungsprozesse der Kinder zu fördern.

Das kommt teuer, ist aber der richtige Weg, um auch andernorts Inklusion zu realisieren.

Alle Angaben aus der SZ vom 9.4., S. 6

 

 

 

 

 

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