mehrere Kinder

"Irgendwie sind wir alle mürbe"

11.06.2015 Kommentare (1)

Ob die Schlichtung ein gutes Ergebnis bringt? Manche Erzieherinnen wie Angelika Glund, sind skeptisch. In einem Interview erläutert sie ihre Wahrnehmung des Streiks und seine Folgen.

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Kommentare (1)

Angelika Mauel 11 Juni 2015, 08:45

Schade, dass man die ganzen Wertschätzungskampagnen für den Erzieherberuf nicht ungeschehen machen kann. Nun schaffen Erzieherinnen es nicht, zu widersprechen und das zu sagen, was eine Berufsgruppe zum Ausdruck bringen müsste, die echte Verbesserungen der ZUSTÄNDE in Krippen und Kitas erreichen will. Ein "Wir versagen! Wir können unmöglich leisten, was alles versprochen wurde!" wäre angesichts des Personalschlüssels und oft unzureichender Räumlichkeiten meiner Ansicht nach nur ehrlich und vernünftig. Erzieherinnen sind keine "Gesundheitsmanagerinnen", sondern diejenigen, die oft genug dulden, dass Eltern ihre Kinder krank in die Kitas bringen und die selbst krank zur Arbeit gehen. Sie lassen sich zermürben, weil sie nicht früh und entschieden genug NEIN sagen. Finanzielle Verbesserungen für die Erzieherinnen in Kindergärten sehe ich darum eher als Entschädigungsprämie für zum Teil groteske Arbeitsbedingungen an, aber das zu vertreten, ist tabu.



Die Forderungen von verdi finde ich gut und längst überfällig und ich wünsche den Erzieherinnen viel Erfolg. - Auch wenn ich die Parole "Zukunfstgestalterin fordert Anerkennung" schon 2009 peinlich fand und einfach hoffe, dass Erzieherinnen mehr zu sagen haben - und es tun!

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