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zwei U3 Kinder

Kinder lernen spielerisch

Inhalt
  1. Kreativität der Kinder nicht behindern
  2. Freies Spielen als „Wunderwaffe“ des Lernens
  3. Bestimmte Fähigkeiten durch Spiele gezielt fördern
  4. Das Wichtigste ist der Spaß

Für Kinder ist das alltägliche Spielen lediglich Freizeitbeschäftigung und Zeitvertreib, aus pädagogischer Sicht steckt jedoch wesentlich mehr dahinter, als es auf den ersten Moment scheint. Durch das Spielen können sich die Kinder selbst ausdrücken und ihre Kreativität und andere Fähigkeiten stärken und weiterentwickeln.

Kreativität der Kinder nicht behindern

Kleinkinder sind ganz von alleine kreativ. Das erkennt man daran, dass sie ständig versuchen, neue Worte zu sprechen oder Bilder zu malen. Doch als Erwachsener ist es oft gar nicht so leicht, das Kind „einfach mal machen zu lassen.“ Stattdessen kommt man schnell in Versuchung, den Kleinen zu zeigen, wie etwas richtig geht. Dabei ist es wichtig, dass Erwachsene auch einfach mal zusehen, wenn die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Loben hingegen ist äußerst förderlich für die Kreativität. Dadurch erfährt das Kind Bestätigung in seinem Tun und wird auch das nächste Mal wieder seine Kreativität ausleben.

Freies Spielen als „Wunderwaffe“ des Lernens

Im Allgemeinen mögen Kinder eher Spiele in denen sie frei bestimmen können, wie ihr Spiel genau aussieht. Experten sprechen hierbei vom freien Spielen. Das gilt übrigens für Kleinkinder wie auch für Kindergartenkinder. Dabei wird nicht nur die Kreativität gefördert, sondern auch

  • das Selbstvertrauen gestärkt,
  • die Denkfähigkeit angeregt
  • Verantwortung für sich selbst, aber auch für Mitspieler übernommen,
  • geübt sich zu konzentrieren.

Diese Dinge können Eltern ihren Kindern nicht beibringen. Es sind Erfahrungen, die jedes Kind selbst machen muss. Das bedeutet aber nicht, dass man nur unbeteiligt zusehen muss, wie das Kind sich selbst beschäftigt. Wie bereits erwähnt kommt den Eltern und ErzieherInnen vor allem die Tätigkeit des Lobens zu. Sie können aber auch als Mitspieler oder Lieferant für neue Anregungen fungieren. Jedoch sollte dann darauf geachtet werden, dass die Initiative beim Kind liegt. Erwachsene sollten sich dazu einfach an die Spielregeln des Kindes halten. Unter kindergesundheit-info.de finden Sie weitere Informationen und Tipps zum Thema Förderung durch Spielen.

Bestimmte Fähigkeiten durch Spiele gezielt fördern

Obwohl das Kind die Mehrheit seiner Zeit mit dem freien Spielen verbringen sollte, können Erwachsene die Fähigkeiten ihrer Kinder mit verschiedenen Spielen gezielt fördern. Vor allem Reflexe und Reaktionsvermögen können durch verschiedene Reflexspielzeuge gut trainiert werden. Der sogenannte Reaktionsball beispielsweise eignet sich besonders gut dafür. Es handelt sich dabei um einen Ball mit großen Noppen auf der Oberfläche. Durch die Noppen ändern sich die Flugeigenschaften im Gegensatz zu gewöhnlichen Bällen, was das Fangen erschwert. Zusätzlich wird das Fangen schwieriger gestaltet, wenn der Ball zuvor auf den Boden geprallt wird. Durch Denkspiele, Puzzles, Bauklötze oder Basteln mit Schere und Papier können verschiedene andere Fähigkeiten trainiert werden. Spielsachen dieser Art sind zum Beispiel im Online-Shop moderne-hausfrau.de erhältlich.

Das Wichtigste ist der Spaß

Bei all den Förderungstipps für Kinder, die es in diversen Ratgebern gibt, sollte jedoch beachtet werden, dass der Spaß des Kindes beim Spielen stets im Vordergrund steht. Denn wenn es die Spiele als langweilig oder unangenehm empfindet, wird es diese auch weniger gern ausüben. Dadurch minimiert sich auch der Lerneffekt. Erwachsene sollten deshalb darauf achten, dass die Kinder genügend Zeit zum freien Spielen haben und sie durch Lernspiele nicht unter Druck setzen. Wichtig ist auch, dass genügend Raum zum Spielen vorhanden ist. Das bedeutet, dass sowohl in der Wohnung als auch im Garten kindersicherer Raum zur Verfügung stehen muss. Im Übrigen ist es auch nicht schlimm, wenn sich das Kind mal langweilt. Denn aus Langeweile entstehen häufig kreative neue Spielideen, die das Kind wiederum stundenlang beschäftigen können.

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