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Kinder und Familien mit Fluchterfahrung in der Kindertagesbetreuung

25.08.2016 Kommentare (0)

Ein Drittel aller nach Deutschland einreisender Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Dort, wo Kinder mit Fluchterfahrung in der Kindertagesbetreuung aufgenommen werden, stehen die pädagogischen Fachkräfte vor vielfältigen Herausforderungen. Neben der interkulturellen Kompetenz als Grundlage sind hier insbesondere die Zusammenarbeit mit den Eltern, die alltagsintegrierte Sprachförderung und der Umgang mit möglicherweise traumatisierten Kindern zu nennen. Grundsätzlich gilt es, den Kindern und Familien mit Fluchterfahrungen ein sicheres Ankommen in der Kindertagesbetreuung zu ermöglichen.

In diesem und im nächsten Jahr bietet das nifbe im Rahmen der vom Kultusministerium initiierten Qualifizierungsinitiative „Vielfalt fordert. Vielfalt fördert“ in Niedersachsen zehn Regionalkonferenzen zum Thema „Kinder und Familien mit Fluchterfahrung in der Kindertagesbetreuung an“. Ziel ist es, die TeilnehmerInnen grundsätzlich zu Handlungsanforderungen der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern mit Fluchterfahrung in der Kinderta- gesbetreuung zu informieren und sie zum fachlichen Austausch sowie zur Netzwerkbildung anzuregen. Die Regionalkonferenzen richten sich insbesondere an KiTa-Leitungskräfte, Fachberatungen in bzw. für Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen sowie an Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe.

Die Regionalkonferenzen starten mit einer grundlegenden Einführung in das Thema Kinder und Familien mit Fluchterfahrung und beleuchten in der Folge in kurzen Impulsvorträgen und zwei Workshop-Panels folgende Themenschwerpunkte näher: 

  •   Lebensrealität von Kindern und Familien mit Flüchtlingshintergrund
  •   Praktische Handlungsansätze in der Kindertagesbetreuung: Migrationspädagogische Kompetenz und migrationsgesellschaftliche   Öffnung in der Kindertagesbetreuung
  •   Ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchterfahrungen
  •   Flucht als traumatische Erfahrung - eine Herausforderung für die Kindertagesbetreuung
  •   Umgang mit Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache

2016 finden die Regionalkonferenzen an folgenden Standorten statt:

  •   Hannover (07.09.)
  •   Lüneburg (05.10)
  •   Emden (20.10.)
  •   Braunschweig (03.11.)
  •   Lingen (05.12.)

Die Regionalkonferenzen sind für die TeilnehmerInnen kostenlos. Nähere Informationen und eine Online-Anmeldung sind unter www.nifbe.de zu finden. 

Quelle: Pressemitteilung nifbe

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