mehrere Kinder

Kinderrechtepreis 2014: WDR zeichnet zum zehnten Mal Kinderhilfsprojekte aus

25.01.2014 Kommentare (0)

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September schreibt der WDR derzeit zum zehnten Mal den "WDR-Preis für die Rechte des Kindes" aus. Ausgezeichnet werden alle zwei Jahre Einzelpersonen (Erwachsene und Kinder), Gruppen, Organisationen sowie Institutionen aus Nordrhein-Westfalen, die sich vorbildlich und unkonventionell für Kinderrechte in Deutschland oder im Ausland einsetzen. Zum Jubiläum wird der WDR zusätzlich die drei nachhaltigsten  Gewinnerprojekte seit dem Start des WDR-Kinderrechtepreises im Jahre 1996 würdigen.

Schirmherrin im Jubiläumsjahr ist die Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens, Hannelore Kraft. "Mit dem Kinderrechte-Preis 2014 zeichnet der WDR bereits zum zehnten Mal Menschen aus, die sich um den Schutz von Kindern verdient und für die Durchsetzung ihrer Rechte stark machen. Das zu tun, ist ehrenvoll und bleibt wichtig – und selbst in einem sozialen Rechtsstaat wie dem unseren viel wichtiger, als manche glauben wollen. Ich bin gespannt auf viele Bewerbungen und auf die Preisträgerinnen und Preisträger. Die Gewinner aber stehen schon heute fest: Es sind jene Kinder, die vor Gewalt und Benachteiligung, Diskriminierung und Notlagen aller Art bewahrt werden können", so die Ministerpräsidentin. 

WDR-Intendant Tom Buhrow: "Uns im WDR liegen die Kinderrechte besonders am Herzen. Denn sie sind zwar Menschenrechte, sind gesetzlich verankert, aber im Alltag werden sie noch viel zu selten beachtet und umgesetzt. Das gilt auch für Deutschland. Deshalb wollen wir mit dem WDR-Kinderrechtepreis die Diskussion darüber immer wieder neu beleben und diejenigen ermutigen, die sich nachhaltig für Kinder engagieren. Dabei sollten wir nicht vergessen: Was den Kindern nutzt, nutzt allen!"

Einsendeschluss für den mit 5500 Euro dotierten Preis ist der 31. März 2014; die Preisverleihung findet im September 2014 beim Kölner Weltkindertagsfest statt. Der WDR stellt die Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger in seinen Programmen und in einer Jubiläumsbroschüre vor. 

Mit der Preisverleihung soll die öffentliche Diskussion über die Rechte von Kindern auf Schutz, Entwicklung und Beteiligung verstärkt werden. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern von Kinderorganisationen (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, terre des hommes, Kindernothilfe, National Coalition für die Umsetzung der Kinderrechte), der  WDR Hörfunkdirektion und der Schirmherrin Hannelore Kraft. Zudem wird eine gleichberechtigte Kinderjury die Einsendungen prüfen. Organisiert wird der Preis durch die WDR-Redakteurin Bergit Fesenfeld, die derzeit auch Vertrauensfrau der Menschen mit Behinderung im WDR ist.

Der WDR vergibt den Preis seit 1996. Zu den Ausgezeichneten zählen u. a. eine Gruppe behinderter Kinder, die sich für Kinder in Russland einsetzt, ein Verein, der für Flüchtlingskinder in NRW Lehrstellen organisiert und ein Projekt gegen Mädchenmorde in Indien. Mit der Preisvergabe wurden diese Initiativen nicht nur ermutigt, sich weiterhin zu engagieren, zusätzlich will der WDR auch die öffentliche Diskussion über die Kinderrechte anstoßen und voran treiben.  

Die Kinderrechte sind in der im November 1989 verabschiedeten UN-Kinderrechte-Konvention festgelegt. Darin werden Kindern umfassende Bürgerrechte zugesichert und die Unterzeichnerstaaten zum Schutz der Kinder verpflichtet. Deutschland hat die Konvention 1992 unterzeichnet. Doch zwischen formaler Akzeptanz und ihrer Verwirklichung besteht nach wie vor ein großer Unterschied, so die Meinung vieler Kinder-Experten. Der WDR-Kinderrechtepreis will vor diesem Hintergrund sehr praxisnah die Umsetzung der Konvention fördern. 

Teilnahmebedingungen und weitere Details: Kinderrechtepreis

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