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Kindersicherheit: Einsatz Digitaler Medien zum Umgang mit Haushaltschemikalien

28.11.2016 Kommentare (0)

Die Mediennutzung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, insbesondere der jungen Elterngeneration, hat sich massiv verändert. Social Media, Video- und Austauschplattformen spielen bei der Informationsbeschaffung der jungen Elterngeneration eine herausragende Rolle. Diesen veränderten Bedingungen stellt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) in einem neuen Projekt „Digitale Medien zum sicherheitsbewussten Umgang mit gefährlichen Haushaltschemikalien“.
Die Unsicherheit in Bezug auf Vergiftungsgefahren ist bei Eltern groß. Anrufe besorgter Eltern, deren Kind Spülmittel, Waschmittel oder Rohrreiniger geschluckt hat, sind bei den Giftinformationszentralen keine Seltenheit. Das sind Unfälle, die sich leicht vermeiden ließen.
Mit Hilfe der neuen digitalen Medien werden Eltern im Rahmen dieses Projektes für den sicherheitsbewussten Umgang mit gefährlichen Haushaltchemikalien sensibilisiert, damit sie z.B. schon beim Kauf darauf achten, dass die Verpackungen von giftigen Haushaltschemikalien kindergesichert sind. Sie werden mit den Gefahrensymbolen vertraut gemacht, um giftige von weniger giftigen Produkten unterscheiden zu können. Es geht auch um die richtige Lagerung von Haushaltschemikalien und um das hohe Risiko, dass mit dem Umfüllen von Kanistern in handliche Getränkeflaschen verbunden ist.
Die Sicherheitsbotschaften werden in kurzen Video-Spots oder animierten Bildern mit Unterstützung einer externen Agentur konzipiert und produziert. Zum Projektende werden sie über Social Media wie Facebook, Twitter und Google+ angesehen und verbreitet.
Das Projekt „Digitale Medien zum sicherheitsbewussten Umgang mit gefährlichen Haushaltschemikalien“ baut inhaltlich auf den Erkenntnissen und Ergebnissen des Projektes „Kinder und Haushaltschemikalien – Mehr Schutz durch sichere Verpackungen“ auf. Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über zwei Jahre gefördert.
Mehr Informationen unter: http://www.kindersicherheit.de/projekte/digitale-medien.html

Quelle: Newsletter Kindersicherheit 03/2016 der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

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