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Kita-Qualität: Die Verantwortung liegt beim Träger

Waltraud Weegmann

29.03.2021 | Fachbeitrag Kommentare (0)

Durch die Kita-Schließungen während der Corona-Pandemie ist die Wichtigkeit der Kitas und deren Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung und Bildung stärker in das öffentliche Bewusstsein gelangt. Die Qualität der Einrichtungen ist in Deutschland aber sehr unterschiedlich. Die Träger müssen ihre Verantwortung diesbezüglich annehmen. Um an sich arbeiten zu können, benötigen sie die richtigen Instrumente.

MANGELNDE KITAQUALITÄT IN DEUTSCHLAND

Die Qualität der meisten Kitas in Deutschland ist bislang nur mittelmäßig. Mit diesem Urteil schreckte die erste Studie über die gesamte Kita-Landschaft Deutschlands viele Eltern und Verantwortliche auf. Für die Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (Nubbek) beobachteten Experten knapp 2.000 Kinder im Alter von zwei und vier Jahren in ihrem Alltag, zu Hause oder in der Kita. Besonders in den Krippen zeigten sich Mängel: Gerade einmal drei Prozent der untersuchten Einrichtungen wurden für wirklich gut befunden, 85 Prozent waren lediglich mittelmäßig, 12 Prozent sogar von unzureichender Qualität. In mehr als jeder zehnten Krippe fehlt den Kindern demnach das notwendige betreuerische Mindestmaß. Der Anteil von Krippen mit unzureichender Qualität ist in Deutschland damit viel zu hoch!

EFFEKTE GUTER KITAS

Die weltweit aufwendigste Langzeitstudie zu diesem Thema, die amerikanische Study of Early Child Care and Youth Development (NICHD), beobachtete mehr als 1.300 Kinder vom Kleinkinderalter bis in die Pubertät hinein. Die Kinder, die bereits früh in gute Krippen gekommen waren, hatten mit viereinhalb Jahren einen größeren Wortschatz und ein besseres Gedächtnis, sie waren kreativer und geschickter. Bei der Einschulung waren sie den Kindern, die in den ersten Jahren bei ihrer Mutter zu Hause geblieben waren, in ihrer geistigen Entwicklung um etwa ein Jahr voraus. (Später nivellieren sich die Unterschiede wieder: Um den zwölften Geburtstag herum stellten die US-Forscher nur noch einen leichten Vorsprung in der Sprachfähigkeit fest.)

Bei Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen sind die Effekte am größten. Der US-Bundesstaat North Carolina untersuchte im Rahmen eines Interventionsprogramms die Kinder alleinerziehender Mütter. Es zeigte sich: Waren die Kinder bereits im Säuglingsalter in eine Krippe gekommen, wo sie sehr gut betreut und speziell gefördert wurden, waren sie nicht nur um 4,4 Punkte intelligenter als die Kinder aus gleichen Verhältnissen, die zu Hause geblieben waren. Sie besuchten auch zweieinhalbmal so häufig das College. Einen ähnlichen Effekt zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung 2008 auch für Deutschland auf: Bei Kindern aus benachteiligten Familien stieg die Wahrscheinlichkeit, auf das Gymnasium zu gehen, nach dem Besuch einer guten Krippe um zwei Drittel an.

Wenn aber gute Qualität die Ausnahme ist, erhöhen Krippen und Kindergärten eben nicht die Chancengleichheit – im Gegenteil: Bildungsnahe Eltern suchen die wenigen qualitativ hochwertigen Plätze gezielt aus. Viele Kinder aus bildungsfernen Familien kommen gar nicht in die Krippe, sondern erst in den Kindergarten, zum Teil weit nach dem dritten Geburtstag. Dabei würden Kinder aus bildungsfernen Familien schon vom Besuch einer mittelmäßigen Kita profitieren.

Auch die Corona-Krise zeigt deutlich: Kinder brauchen Kinder, Kinder brauchen Kitas. Kinder lernen miteinander und voneinander. Und Kinder lernen von Pädagog*innen. Kinder brauchen für ihre Entwicklung Kontakt mit anderen Kindern, den Tagesrhythmus, die Gemeinschaft in der Kita, die Bezugspersonen sowie die Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Wichtige Kindheitserfahrungen fehlen ihnen sonst. Der Kitabesuch hat erhebliche langfristige positive Folgen für die Fähigkeiten und Potentiale sowie das Wohlergehen der Kinder, insbesondere für diejenigen mit Benachteiligungen sozioökonomischer Art.

TRÄGER SIND FÜR QUALITÄT VERANTWORTLICH

Es gibt also einen hohen Bedarf nach qualitativ hochwertigen Kitas. Aber es gibt innerhalb der Kita-Landschaft in Deutschland deutliche Unterschiede. Ein Aspekt, der bislang weitgehend außer Acht gelassen wird: Die Trägersind für Qualitätssicherung und -entwicklung von Kitas verantwortlich. Und nicht nur das: Alle finanziellen, rechtlichen und pädagogischen Aspekte der Einrichtungen liegen in der Verantwortung und der Kontrolle der Träger. Ob Hygiene, Sicherheit, Essen oder Auswahl des Liedguts – ein Höchstmaß an Professionalisierung ist geboten.

Dies wird eigentlich schon bei der Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung im § 45 Sozialgesetzbuch VIII geregelt. Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn das Wohl der Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung gewährleistet ist“, heißt es dort. Dies sei 1. dann der Fall, wenn die „entsprechenden räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für den Betrieb erfüllt sind.“ In Absatz (3) wird weiterfestgelegt: „Zur Prüfung der Voraussetzungen hat der Träger der Einrichtung mit dem Antrag 1. die Konzeption der Einrichtung vorzulegen, die auch Auskunft über Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung gibt.“

Verstöße gegen diese Normen werden aufsichtsrechtlich geahndet und können zum Entzug der Betriebserlaubnis führen. Der Träger muss daher in Wahrnehmung seiner Verantwortung dauerhaft aktiv an der Gewährleistung des Kindeswohls und der fachlichen Voraussetzungen für den Betrieb arbeiten. Er muss die Qualität sicherstellen. Der Träger kann diese Verantwortung nicht auf die Kita-Leitung abwälzen. Das Wohl der Kinder und die Qualität der Einrichtung dürfen nicht allein von der Fähigkeit der jeweiligen Kita-Leitung - gleichermaßen vom Zufall - abhängen.

PROFESSIONALISIERUNG ERMÖGLICHEN – EIGENVERANTWORTUNG STÄRKEN

Die Träger1 sind für die Einhaltung aller gesetzlichen Normen verantwortlich und haften dementsprechend. Trägerqualität geht aber über diesen rechtlichen Aspekt hinaus. Deswegen müssen die Träger sich in allen Bereichen des Kita-Betriebs professionell organisieren.

Die Kita-Landschaft hat sich stark verändert: Kinder verbringen heute viel mehr Zeit in der Kita als früher. Sie starten ihre Kita-Zeit häufig im Alter von einem Jahr und verbringen dort oft acht Stunden oder mehr täglich. Gleichzeitig hat sich das pädagogische Verständnis über die Kitas als Bildungseinrichtungen grundlegend verändert. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für den Kita-Bereich (PISA-Schock, U3-Ausbau, Corona- Pandemie) hat stark zugenommen. Neue Trägergruppen sind auf den Plan getreten und haben für Innovationen gesorgt. Die sozialunternehmerischen Kita-Träger haben einen wesentlichen Anteil am Krippen- Ausbau der letzten Jahre.

Die gesetzlichen Strukturen und Rahmenbedingungen im Bund und in den Ländern haben mit dieser Entwicklung oft nicht Schritt gehalten und verhindern teilweise die Professionalisierung. Bisher werden zum Beispiel Verwaltungstätigkeiten wie das Führen von Wartelisten oder Anmeldungen zumeist in der Kita selbst von pädagogischen Fachkräften übernommen. Für die Träger ist dagegen häufig kein Budget für diese Tätigkeiten vorgesehen, sodass es wirtschaftlich sinnvoll ist, diese Aufgaben an die pädagogischen Fachkräfte zu delegieren, die im Rahmen des Fachkraftschlüssels bezuschusst werden. Kitas und Träger stellen deswegen in der Regel kein dafür geeignetes kaufmännisches Personal ein, da eine entsprechende Gegenfinanzierung fehlt.

Bei anderen Unternehmen werden Aufgaben dieser Art von qualifizierten kaufmännischen Fachkräften für weite Unternehmensteile zentral gesteuert, da so zum einen Synergien und ein Druck zur Digitalisierung entstehen sowie zum anderen eine höhere fachliche Qualität geleistet werden kann. Hohe Trägerqualität und Professionalität sind auch bei Kitas nicht nur eine pädagogische Aufgabe.

Professionalität zeichnet sich aus durch gutes Management, gute Führung und ein gewisses Vorausdenken. Durch kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung der organisatorischen, kaufmännischen und pädagogischen Prozesse und Strukturen sichern die Träger die Zukunftsfähigkeit ihrer Einrichtungen. Der Träger kommuniziert klar, bietet Orientierung und gibt Ziele vor. Denn: Wenn die Kita-Branche ernstgenommen werden will, müssen die Träger lernen, eigenständig und eigenverantwortlich zu agieren. Sie müssen proaktiv und selbstbewusst auftreten.

STÄRKERE OUTPUT-ORIENTIERUNG NOTWENDIG

Wie können Träger in ihrem Qualitätsstreben und ihrer Verantwortung effektiv unterstützt werden? Für die Weiterentwicklung hinderlich ist der in Deutschland vorherrschende Qualitätsbegriff. Hierzulande wird stark die Struktur-Qualität (Fachpersonalschlüssel, etc.) betrachtet und zu wenig die Prozess- oder Ergebnis-Qualität (was bei den Kindern ankommt). Hier muss ein Umdenken stattfinden. Die Steuerung der Qualität muss mit fundierten und standardisierten Instrumenten – durch Transparenz, Evaluation und Beratung – erfolgen. Elternbefragungen, Selbstevaluationen und externe Audits bieten Trägern und Kitas wichtige Ansätze für die Weiterentwicklung ihrer Qualität. Sowohl Umsetzung als auch Auswertung der Evaluationen können heute digital stattfinden.

Qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ist für jedes Kind wichtig. Alle unsere Kinder haben ein Recht darauf, die bestmögliche Qualität zu erleben. Denn nur so können ungleiche Startchancen ausgeglichen werden. Am Beispiel Partizipation wird deutlich, dass einerseits heute niemand mehr öffentlich die Beteiligung der Kinder in Frage stellen würde, andererseits dürfen Kinder heute in der Kita häufig nicht selbst entscheiden, was sie essen, ob sie aufessen oder ob sie eine Jacke anziehen. Diese sehr persönlichen und körperlichen Entscheidungen werden häufig noch von Erzieher*innen getroffen.

Damit zum Beispiel Partizipation entsprechend der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Bildungs- und Orientierungspläne umgesetzt wird, müssen die Kitas dabei unterstützt werden, ihre Arbeit zu analysieren und einen Qualitätsentwicklungsprozess zu starten. Ein wichtiges Instrument hierbei sind Zertifizierungen, bei denen speziell ausgebildete Auditoren Rückmeldung zum aktuellen Stand und zu Handlungsfeldern geben. Diese sollten von einem Fremd-Auditor durchgeführt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Zertifizierung Akzeptanz findet und ihren Zweck erfüllt: den Einstieg in einen Verbesserungsprozess der Kita-und Trägerqualität. Die Richtlinien für die Zertifizierungen sollten sich an den Bildungs- und Orientierungsplänen, am nationalen Kriterienkatalog sowie an neuen (erziehungs-)wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren.

Zertifizierungen dienen als Management- bzw. Steuerungs-Instrument. Sie helfen den Trägern, Qualitätsstandards zu ermitteln, vergleichen zu können und Handlungsbedarfe zu erkennen. Zertifizierungen sind zudem ein wichtiges Mittel, um die Transparenz für alle Beteiligten zu erhöhen.

Länder, Kommunen und Eltern finanzieren die deutschen Kitas im Jahr mit rund 35 Milliarden Euro. Es ist deshalb die Aufgabe der öffentlichen Hand, sicherzustellen, dass dies zu hoher Qualität in Kitas führt. Nur in qualitativ guten Kitas werden Kinder in ihrem Bildungsprozess bestmöglich gefördert. Die Förderung in Kitas ist insbesondere für die Kinder wichtig, die aus einem bildungsfernen Umfeld stammen. Zertifizierungen ermöglichen den Trägern ihrer Qualitäts-Verantwortung gerecht zu werden, indem sie einen Überblick darüber geben, an welcher Stelle eine Kita Unterstützung braucht. Mitarbeiter*innen geben sie die Chance, die Weiterentwicklung der Kitaqualität systematisch voranzutreiben. Mit der Erhöhung der Transparenz soll für alle die an der Steuerung und Umsetzung der Kitaqualität beteiligt sind, die ständige Verbesserung selbstverständlich werden. Auditierungen dienen dazu, Unterstützung zielgerecht bereitzustellen und sich weiterzuentwickeln. Die Träger gewinnen darüber Auskunft, welche Kitas in welchen Bereichen gefördert werden müssen, um dort die Qualität gemeinsam mit ihren Mitarbeiter*innen zu erhöhen.

NEUES QUALITÄTSGESETZ GEFORDERT

Deutschland sollte einen besonders hohen Wert auf die Orientierung bei der Prozessqualität legen. Was am Ende bei den Kindern ankommt, sorgt für eine hohe Qualität in den Einrichtungen. Nach den Enttäuschungen mit dem Qualitätsentwicklungsgesetz des Bundes, dem sog. Gute-Kita-Gesetz, stellt sich die Frage, wie die Politik Träger und Einrichtungen in ihrem Qualitätsstreben künftig stärker unterstützen kann - und von ihnen mehr fordern kann. Bund, Länder und Kita-Träger sollten daher den Prozess für ein echtes Qualitätsgesetz mit einer stärkeren Orientierung an der Ergebnis-Qualität wieder aufnehmen. Die Bundesländer müssen die Interne und Externe Evaluation als für alle Kitas verpflichtend in ihre Kita-Gesetze aufnehmen oder zumindest in einem ersten Schritt diese Entwicklung mit Programmen fördern. Die systematische und fachlich begründete Überprüfung und Einschätzung der erreichten Qualität der Kita-Arbeit sollte in einem modernen Bildungssystem selbstverständlich sein. Damit Träger ihrer Verantwortung gerecht werden können.

1 Wir folgen hier der Definition „Der Träger einer Kindertageseinrichtung ist die rechtlich verantwortliche Person oder Personengruppe (Geschäftsführung, Vorstand). Die Person oder Gruppe tritt als Rechtsträger nach außen auf, d.h. sie trägt rechtlich die Verantwortung. Sie haftet für das Gesamtgeschehen in allen betriebenen Kindertageseinrichtungen und in der Trägerverwaltung – unbeschadet der Verantwortung jeder involvierten Mitarbeiterin für eigenes Tun oder Lassen im jeweiligen Aufgabengebiet.“ aus: Bettina Stobbe, „Träger von Kindertagesstätten: Die vernachlässigte Dimension im System zur Qualitätsentwicklung?!“

Waltraud Weegmann ist Geschäftsführerin und Inhaberin des Konzept-e Netzwerks, das zahlreiche Kitas und Schulen betreibt. Sie ist Vorsitzende des Deutschen Kitaverbands. In Stuttgart ist sie Mitglied im IHK-Präsidium sowie im Jugendhilfe-Ausschuss der Landeshauptstadt.

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