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2 Kinder mit einem Erzieher

Männer in Kitas: Fortschritt oder Idealisierung?

02.01.2011 Kommentare (9)

- Ein Streitgespräch -

Dass die pädagogischen Fachkräfte zum allergrößten Teil weiblich sind, wird zurzeit von vielen Seiten aus unterschiedlichen Gründen kritisiert. Es sollen Männer ausgebildet und als Erzieher eingestellt werden. Dafür werden sogar spezielle Konditionen überlegt, wie z.B. in Brandenburg (wir berichteten darüber). Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich das Thema auf die Fahne geschrieben und finanziert eine Koordinationsstelle, die sich der Aufgabe tatkräftig annimmt. Mehrere Tagungen befassten sich mit der Frage, warum Männer in Kitas erforderlich und wie sie für diese Ausbildung und Tätigkeit zu gewinnen sind.

Die genannten Bestrebungen werden nicht nur mit Begeisterung aufgenommen – es gibt auch kritische Stimmen. Um den NutzerInnen unseres Portals eine eigene Meinungsbildung zu ermöglichen, haben wir zwei Fachkräfte mit unterschiedlichen Überzeugungen für ein Interview gewinnen können.

Heidi Keller Prof. Dr. Heidi Keller

Prof. Dr. Heidi Keller ist Professorin für Psychologie, Fachgebiet Entwicklung und Kultur, an der Universität Osnabrück und Leiterin der Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung Entwicklung. Sie steht dem Thema eher skeptisch gegenüber.

Dr. Tim RohrmannDr. Tim Rohrmann

Dr. Tim Rohrman kommt von der Entwicklungspsychologie und hat über Geschlechtertrennung in der Kindheit und in der Kita promoviert. Er ist Gründer und Leiter des Instituts Wechselspiel - Institut für Pädagogik und Psychologie. Nach einer Tätigkeit im Projekt Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern ist er jetzt Mitarbeiter in der Koordinationsstelle Männer in Kitas an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

ErzieherIn.de:
Was spricht unter dem Gesichtspunkt der Geschlechtergerechtigkeit für und was gegen eine Beteiligung von Männern an der frühpädagogischen Basisarbeit in Kitas?

Heidi Keller:
Wir müssen uns entscheiden, aus welcher Perspektive wir gesellschaftliche Situationen betrachten wollen – und in dem hier zur Debatte stehenden Zusammenhang nehme ich die Perspektive der Kinder ein. Geschlechtergerechtigkeit ist, glaube ich, kein Wert, der für Kinder in der Kita wichtig ist – da geht es eher darum, dass genügend Personen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Wenn aber jetzt offensichtlich mehr Männer in der Kita politisch gewollt sind, stellen sich verschiedene Fragen:

  • Welche Rollenbilder wollen wir in unserer Gesellschaft propagieren, nachdem wir doch viel politischen Willen in das Gender Mainstreaming investiert haben?
  • Wissen wir denn, welches Rollenbild die Männer vertreten, die sich für den Erzieherberuf interessieren?
  • Die Entwicklung von Geschlechtsidentität und die Entwicklung von Geschlechtsrollenbildern sind zwei verschiedene, wenn auch miteinander zusammenhängende Entwicklungsbereiche. Natürlich vermitteln auch Frauen männliche Rollenbilder. In den 70er Jahren hat man sich schon für die Geschlechtsidentitätsentwicklung von Jungen aus Scheidungsfamilien bzw. alleinerziehenden Familien interessiert – und herausgefunden, dass die Jungen am stärksten männlich identifiziert waren, die aus „Frauen – Familien“ kamen.

Im Übrigen ist die Behauptung, Erzieher seien besonders für Söhne von alleinerziehenden Müttern wesentlich, eine zynische Überhöhung des sozialpolitischen Versagens gegenüber dieser Familienform.

Tim Rohrmann:
Die Aussage, dass Geschlechtergerechtigkeit für Kinder in der Kita nicht wichtig sei, finde ich erstaunlich. Kinder nehmen z.B. sehr wohl als ungerecht wahr, wenn ein Bereich im Kindergarten nur von Jungen „besetzt“ wird oder wenn Erzieherinnen mit Jungen mehr „schimpfen“ als mit Mädchen. Die Kindergartenzeit ist für die Entwicklung von Geschlechtsidentität und geschlechtsbezogenen Einstellungen eine entscheidende Lebensphase.

Dazu gehören natürlich auch Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit, aber auch der Blick von Kindern auf die Erziehenden als Männer und Frauen. Alle vorliegenden Untersuchungen berichten übereinstimmend, dass Kinder ganz überwiegend sehr positiv auf Männer im Kindergarten reagieren, selbst wenn es nur Praktikanten sind. Aus Sicht der Kinder sind Männer in jedem Fall bedeutsam.

Über das Rollenbild von männlichen Erziehern wissen wir aus Praxisberichten und wissenschaftlichen Untersuchungen inzwischen recht viel. Dabei deutet nichts darauf hin, dass die Rollenbilder von Männern stärker geschlechtstypisch sind als die der weiblichen Kolleginnen. Eher ist das Gegenteil der Fall, weil schon die Entscheidung für einen traditionell als „weiblich“ angesehen Beruf eine gewisse Distanz zu traditioneller „Männlichkeit“ voraussetzt. Dass in der Praxis oft geschlechtsstereotype Aufteilungen zu beobachten sind, wenn Männer ins Team kommen, liegt nicht nur an den Männern, sondern oft an den weiblichen Kolleginnen, die von männlichen Kollegen die Übernahme typisch „männlicher“ Aktivitäten und Aufgaben erwarten.

Die schlichte Aussage, dass Erzieher im Kindergarten besonders für Söhne alleinerziehender Mütter wesentlich sind, sehe ich wie Frau Keller skeptisch, zumal gerade diese Jungen oft Grund haben, Männern zunächst etwas misstrauisch entgegen zu treten. Dies widerspricht aber nicht der grundsätzlichen Aussage, dass gute Erfahrungen mit Männern für Jungen auf dem Weg zum Mann-Sein wichtig sind.

ErzieherIn.de:
Wie notwendig sind Männer in der Frühpädagogik für die Sozialisation von Jungen und Mädchen?

Heidi Keller:
Diese Frage muss differenzierter gestellt werden. Sprechen wir von Geschlechtsidentitätsentwicklung, kognitiver Entwicklung, sozial-emotionaler Entwicklung? Was die kognitive Entwicklung angeht, so gibt es inzwischen Untersuchungen aus der Schule, die zeigen, dass Kinder gleich viel lernen, und zwar Jungen und Mädchen, egal ob die Lehrer männlich oder weiblich sind.

Aus der wissenschaftlichen Perspektive ist es außerdem fraglich, ob und wie man Aussagen über den Einfluss von höchst unterschiedlichen Menschen allein aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit machen kann. Die Tatsache „Mann“ oder „Frau“ ist es doch nicht, die eine Professionalisierung in der Frühpädagogik bewirkt. In erster Linie kommt es auf die Persönlichkeiten der ErzieherInnen und deren fundierte Ausbildung an, egal ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Und wenn wir schon Defizite in der Kita benennen, dann sind es andere Bedarfe, die gedeckt werden müssen:

  • Es werden dringendst Erzieherinnen – und gerne auch Erzieher - mit anderen Muttersprachen als Deutsch in Kitas gebraucht.
  • Die Aus- und Weiterbildung muss verbessert werden.
  • Es muss mehr Vollzeitstellen geben und die Bezahlung sollte der verantwortungsvollen Aufgabe angemessen sein.

Was will man dann also mit Männern in der Kita erreichen?

Tim Rohrmann:
Die Geschlechterforschung der letzten Jahrzehnte hat die große Bedeutung geschlechtsbezogener Faktoren für die frühkindliche Sozialisation vielfach belegt, aber auch gezeigt, dass es hier keine einfachen Antworten gibt. Die Bedeutung der geschlechtsbezogenen Entwicklung wird im Niedersächsischen Orientierungsplan ausdrücklich formuliert: „Mädchen und Jungen müssen ihre eigene Geschlechtsidentität entwickeln können, ohne durch stereotype Sichtweisen und Zuschreibungen in ihren Erfahrungsmöglichkeiten eingeschränkt zu werden“ (S. 10). „Jedes Kind erfährt in der Kindergruppe, dass Jungen und Mädchen alle Erfahrungsfelder in gleicher Weise offen stehen und dass eingrenzende Geschlechtsrollenmuster überwunden werden können (S. 36). Dazu gehört unter anderem die Erfahrung, dass Kinderbetreuung nicht nur „weiblich“ ist, sondern auch Männer im Alltag für sie da sind. Der Orientierungsplan fordert daher konsequent: „Wünschenswert ist es, männliche Bezugspersonen in den Kita-Alltag einzubinden“ (ebenda).

Natürlich ist, wie eine Kollegin es einmal pointiert formulierte, „Mann-Sein an sich ja kein Qualitätsmerkmal“. Für eine Professionalisierung der Frühpädagogik sind Fragen des Geschlechts allerdings durchaus von Bedeutung – für Männer und Frauen gleichermaßen. Ein wesentliches Element dabei ist aus meiner Sicht der Dialog der Geschlechter, was einschließt, dass Kinder einen solchen Dialog erleben können. Dafür müssen aber Männer überhaupt erst einmal im Alltag vorhanden sein.

Die weiteren Forderungen kann ich nur unterstützen. Fort- und Weiterbildung ist wesentlich, gerade wenn mehr Männer in die Kita kommen, damit geschlechterstereotype Muster dadurch nicht verstärkt werden. Gerade der Mangel an Vollzeitstellen hält insbesondere Männer davon ab, sich für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen zu entscheiden. Und es braucht dringend mehr Erzieherinnen und Erzieher mit Migrationshintergrund.

ErzieherIn.de:
Halten Sie die Umschulung von erwerbslosen Männern für eine gute Methode, um männliche Erzieher für die Frühpädagogik zu gewinnen?

Heidi Keller:
Nein, ich halte das für keine gute Idee. Als Erstes wäre doch wohl zu untersuchen, warum, wie die WIFF festgestellt hat, die Hälfte der ausgebildeten ErzieherInnen überhaupt nicht den Beruf aufnehmen. Hier ist Forschungsbedarf dringend notwendig! Was ist die Motivation von Menschen, die ErzieherIn werden wollen, warum gehen sie aus dem Beruf raus – warum eine neue Gruppe unmotiviert in dieses nur diffus bekannte Feld hineindrücken?

Bei der Umschulung von langzeitarbeitslosen Männern ist die Frage, welche Motivation diese Männer haben, in den Erzieherberuf einzusteigen. Die Kita darf keine Spielwiese für Sinn suchende Männer sein. Und was ist mit den langzeitarbeitslosen Frauen? Bekommen sie nur aufgrund ihres Geschlechts nicht die gleiche Chance, in einen pädagogischen Beruf umzuschulen?

Tim Rohrmann:
Wir wissen aus den vorliegenden Untersuchungen, dass ein großer Teil der männlichen Erzieher so genannte „Quereinsteiger“ sind, die erst auf Umwegen in das Arbeitsfeld gekommen sind. Oft sind sie als Jugendliche oder junge Männer nicht auf die Idee gekommen oder sogar davon abgehalten worden, eine Ausbildung im pädagogischen Bereich zu beginnen.

Seit die Idee einer Umschulungsmaßnahme durch die Medien geht, gibt es täglich Anfragen von Männern, die sich dafür interessieren – keineswegs nur Arbeitslose. Diese Männer sind alles andere als unmotiviert, sondern suchen für sich eine neue Perspektive, und dafür ist eine erwachsenengerechte und fundierte Qualifizierung eine hervorragende Idee.

Dennoch muss natürlich die Untersuchung der Motivation und der persönlichen Eignung eine wichtige Ausgangsvoraussetzung für eine Teilnahme an einer solchen Qualifizierung sein. Umschulungen als Pflichtprogramm für Arbeitslose, die sich gar nicht für eine Arbeit in der Kita interessieren, wären nicht nur unsinnig, sondern auch verantwortungslos den Kindern und KollegInnen gegenüber.

ErzieherIn.de:
Sind Männer im Kita-Alltag für die ErzieherInnen eine Bereicherung? Wenn ja, warum?

Heidi Keller:
Das ist sicher auch individuell zu beantworten - es kann bereichernd oder auch störend sein – das hängt von der Person des Erziehers, vom Team und seiner Gruppendynamik ab. Warum Männer generell eine Bereicherung für die Professionalisierung des ErzieherInnenberufs sein sollen, die wir anstreben, ist mir jedoch nicht ersichtlich.

Tim Rohrmann:
Kitas sollten die Vielfalt der Lebenswelten von Kindern wiederspiegeln. Und dazu gehören auch Männer – und zwar möglichst unterschiedliche Männer. Die repräsentative Studie von Cremers, Krabel & Calmbach (2010) belegt nachdrücklich, dass die ganz überwiegende Mehrheit der Eltern, Kolleginnen und Kita-Träger männliche Fachkräfte grundsätzlich als bereichernd einschätzt.

Heidi Keller:
Vielfalt wird aber nicht durch Geschlechterdichotomisierung hergestellt!

ErzieherIn.de:
Welche Schwierigkeiten ergeben sich durch die Einbindung einer männlichen Fachkraft in ein weiblich dominiertes Berufsfeld und können diese bewältigt werden?

Heidi Keller:
Ich sehe da durchaus auch eine Gefahr: Wahrscheinlich erleben wir dann bald das gleiche Phänomen wie in den Grundschulen – dass nämlich die wenigen Männer in den Kitas die Leitungspositionen übernehmen. Ist das die angestrebte Geschlechtergerechtigkeit: Staatliche Programme mit viel Geld, um die beruflichen Aufstiegschancen von Frauen zu verschlechtern?

Tim Rohrmann:
Der Vergleich mit der Grundschule hinkt. Hier sinkt der Männeranteil seit Jahren, und das gilt auch für Leitungspositionen, die früher zumindest in Westdeutschland eine klare Männerdomäne waren. Aktuell steigt in Grundschulen nur der Anteil männlicher Putzkräfte.

Dennoch ist die Befürchtung nicht grundsätzlich unberechtigt, sich Männer eher von Kita-Ausbildungsgängen und Qualifizierungsprogrammen angesprochen fühlen, die in Richtung Leitung und Management zielen. Qualifizierungsprogramme sollten daher darauf abzielen, Männer tatsächlich für die pädagogische Arbeit mit Kindern zu gewinnen.

Wichtiger scheint mir jedoch ein anderer Punkt. Gemeinsame Erziehung durch Frauen und Männer ist eine Herausforderung, weil geschlechtstypische Unterschiede aufeinander prallen können oder plötzlich Dinge, die vorher „klar“ waren, nun von Frauen und Männern ausgehandelt werden müssen. Solche Störungen und Irritationen können bereichernd sein, allerdings nur, wenn eine Auseinandersetzung damit möglich ist und ggf. auch fachlich begleitet wird.

ErzieherIn.de:
Was bedeutet die Werbung für mehr männliche Fachkräfte in der Frühpädagogik für den Status und die Anerkennung der Arbeit von ErzieherInnen?

Heidi Keller:
Meiner Meinung nach beinhaltet diese Werbung eine Abwertung, wo – hoffen wir mal unbeabsichtigt - Vorurteile reaktiviert werden, z.B. dass Kinder nicht gut groß werden können, wenn nicht auch ein paar Männer Windeln wechseln und Tränen trocknen. Und wenn nun die Väter das zuhause nicht machen? Schaffen wir dann ein innerfamiliäres Konfliktfeld? Und diskriminieren wir nicht alle Alleinerziehenden, die die Windeln alleine wechseln und die Tränen alleine trocknen? An solchen kleinen Denkspielen sieht man wie unreflektiert das Ganze gehandhabt wird.

Tim Rohrmann:
Bei allen Bemühungen, den Männeranteil in Kitas zu erhöhen, dürfen wir natürlich nicht vergessen, was Frauen in diesem Arbeitsbereich seit Jahren leisten. Sich gegen männliche Fachkräfte zu wenden, weil in der öffentlichen und politischen Diskussion zuweilen recht platt argumentiert wird, hieße jedoch das Kind mit dem Bade auszuschütten. Es geht weder um eine Abwertung von Erzieherinnen noch um eine Diskriminierung von Alleinerziehenden, sondern für erweiterte Perspektiven für beide Geschlechter. Männer und Frauen in der Elementarpädagogik sind sich einig darin, dass die gesellschaftliche Wertschätzung für ihre Arbeit verbessert werden muss und dies sich auch in besseren Rahmenbedingungen und Gehältern wiederspiegeln sollte.

ErzieherIn.de:
Wir sehen einem Fachkräftemangel in der Frühpädagogik entgegen, insbesondere durch den Aufbau von Krippen in den westlichen Bundesländern, aber auch durch die Altersstruktur des frühpädagogischen Personals. Glauben Sie, dass die Werbung für mehr Männer in Kitas dieses Problem beheben kann?

Heidi Keller:
Nein, das glaube ich nicht, weil es nicht dazu kommen wird, dass große Mengen von Männern aus eigener Motivation in die Kitas drängen. Es gibt evolvierte Verhaltensdispositionen, die sich auch in Neigungen und Interessen niederschlagen. Männer haben im Durchschnitt eine geringere Neigung, sich mit Babys und Kleinkindern zu beschäftigen. Das haben weder die neuen Väter, Elternzeitregelungen, noch Männer in Kitas in großem Stil auf den Kopf gestellt.

Tim Rohrmann:
Mehr Männer für eine Tätigkeit in Kindertageseinrichtungen zu bringen ist ein langfristiges Projekt, kein Schnellprogramm zur Behebung des anstehenden Fachkräftemangels. Die Fähigkeit zum Umgang mit kleinen Kindern ist allerdings keine Disposition, sondern wird wesentlich durch „learning by doing“ erworben, wie nicht zuletzt die Säuglingsforschung in den letzten Jahrzehnten beeindruckend gezeigt hat.

ErzieherIn.de:
Glauben Sie, dass durch die aktuelle Familienpolitik, den neuen Väterhype und die Kampagne für Mehr Männer in Kitas hier etwas in Bewegung kommt? Es gibt schließlich inzwischen durchaus Männer, die anders mit Kleinkindern umgehen als noch vor einigen Jahrzehnten.

Heidi Keller:
Das sind erfreuliche Entwicklungen, aber mit Sicherheit nicht flächendeckend und schichtübergreifend.

Ich bin aber auch der Meinung, dass man ideologische und politische Fragen und Entscheidungen als solche betrachten muss – „Männer in Kitas“ ist ein politisches Programm, und zwar eines, das die Gefahr der Entwertung der weiblichen Arbeit in Kitas birgt.

Tim Rohrmann:
Die genannten Entwicklungen sind meiner Ansicht nicht nur bedeutsam, sondern tatsächlich überall aufzufinden und nicht nur Privileg einer kleinen Gruppe. Die neuen Elternzeitregelungen haben in der Praxis dazu geführt, dass Männer mehr im Kindergarten anzutreffen sind, regelmäßig ihre Kinder bringen und abholen und – ein neuer Trend – zunehmend häufiger sogar die Eingewöhnung in die Krippe übernehmen (wenn sie die letzten beiden „Papa-Monate“ nehmen). Mein Eindruck ist, dass Kindertageseinrichtungen der gesellschaftlichen Entwicklung zur Einbeziehung von Vätern in die Erziehung gerade eher hinterher laufen. „Mehr Männer in Kitas“ steht daher gleichstellungspolitisch absolut auf der Tagesordnung.

ErzieherIn.de: Frau Keller, Herr Rohrmann, ich danke Ihnen für dieses Interview.

Das Interview führte Hilde von Balluseck.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns über Kommentare.

Kommentare (9)

  • Bert Roth:
    04.01.2011 um 00:33 Uhr

    Guten Abend, mein Name ist Bert Roth 40Jahre jung aus Berlin und momentan auf der Suche einer Möglichkeit einer Kita-Trägerschaft die mir die Chance auf eine Umschulung zum Erzieher ermöglicht. Zu dem Interview möchte ich aufgrund meiner Lebenserfahrung nur sagen das es eine absolut begrüßenswerte Entwicklung ist Männer in Kitas, Jugendeinrichtungen, Jugendhäuser(von denen es früher definitiv mehr gab) etc etc.einzubringen. Es wäre mir nun möglich ellenlange Abhandlungen über Psychologische und Pädagogische Möglichkeiten der Kinderentwicklung aufzuzeigen, doch das würde den Rahmen sprengen. Fakt ist das Kinder egal welchen Geschlechts definitiv zu wenig männliche Pondons erleben, zumindest die positive Geprägten unter uns. Da ich selbst ohne Vater aufgewachsen bin, habe ich beim aufwachsen meiner Tochter(00J.) sehen und erleben dürfen was es bedeutet das andere Gegenüber erleben zu können. Genauso hat mir meine Tochter wesentlich mehr von Ihrem Betreuer in der Grundschule erzählt als von Ihren Lehrerinnen. Doch auch dies ist relativ und so wie Fr.Keller es z.B.darstellt stelle ich für mich nur eine mögliche Angst vor der feindlichen Übernahme fest, so wie dies die Männer bei der vor Jahrzehnten begonnenen Emanzipation am Anfang hatten und heute z.T. wahrscheinlich immer noch in sich tragen. Auf jeden Fall bringt es frischen Wind in alle Richtungen und das, so finde ich, ist doch allemal einen Versuch wert.Oder? Mit besten Grüßen Bert Roth

    Antworten

  • Krieger Marcus:
    04.01.2011 um 21:14 Uhr

    Mehr Männer in Kitas finde ich absolut notwendig ! Frau Keller bringt aber sehr gute Agumente z.B. * Es werden dringendst Erzieherinnen – und gerne auch Erzieher - mit anderen Muttersprachen als Deutsch in Kitas gebraucht. * Die Aus- und Weiterbildung muss verbessert werden. * Es muss mehr Vollzeitstellen geben und die Bezahlung sollte der verantwortungsvollen Aufgabe angemessen sein. daran sollte gearbeitet werden ! Wie sieht denn eine Umschulung für Arbeitslose eigentlich aus ? Wenn man dafür jetzt nur noch zwei Jahre benötigt,weil die jetzige KINDERLOSE Familienministerin politische Erfolge verbuchen will,ist es eine absolute Abwertung für diejenigen die dafür 3,4 oder in Bayern sogar 5 Jahre diesen Beruf erlernen mussten. Das ist meine Meinung!

    Antworten

  • Herr Verten:
    08.01.2011 um 01:22 Uhr

    Hallo - für mich ist Erziehung ein sehr spannendes, interessantes und facettenreiches Thema.Ich bin seit ca. 3 Jahren in einer Kita als Erziehr tätig und begleite Kinder in ihrer Entwicklung ein Stück mit. Ich selbst sehe mich als ein Teil der Erziehungsarbeit mit den Eltern und meinen Kolleginnen.Ich habe oft Bewunderung und Annerkennung von Eltern gehört, weil sie einen Mann in der Kita sehr begrüßen. Lob für seine Arbeit - das tut doch einfach gut:)Natürlich gibt es unterschiedliche sichtweisen in Erziehungsarbeit...wohl auch wegen des Geschlechts...aber darüber sich sinnvoll miteinander auszutaschen finde ich als Berreicherung. Im allgemeinen denke ich: die Geschlechter aufgrund ihrer unterschiedlichen Prägung und ihres Entwicklungsstandes gegeneinander auszuspielen ist nicht zielführend. Frauen, sowohl Männer sind wichtige Bezugspersonen, Identifikationsfiguren,sind Personen die Halt und Orientierung den Kindern geben. Die Gesellschaft ist stets im Wandel, sowohl sind Werte und Sichtweisen in der Erziehung auch stetig im Wandel.Wichtig erscheint mir: Familien/Eltern bedürfen Bestätigung und Motovation für ihre Erziehungarbeit. Die Alltagssituationen mit den Kindern sind spannend und herausfordernd - wenn ich konsequent handeln möchte:) Und nur in gemeinsamer Erziehungsarbeit ist dies möglich, PS: Unterschiede sind nicht Schlecht - Sie können Berreicherung werden - wen wir diese in der Erziehungsarbeit zwischen den geschlechtern sinnvoll kommunizieren:)

    Antworten

  • Kathlen Gasch:
    11.01.2011 um 11:01 Uhr

    Guten Tag, ich arbeite bereits seit gut 00 Jahren mit sehr unterschiedlichen Männern im Kindergarten. Es ist eine absolute Bereicherung für Kinder, Eltern und für das Team. Natürlich übernehmen die Männer auch gern die „mannstypischen“ Arbeiten im Kindergarten. Ich werde dadurch entlastet und kann mich anderen Arbeiten zuwenden. Auch geniese ich es , wenn meine Mitarbeiter eher handwerkliche Arbeiten übernehmen wollen oder mit den Kindern eine „Raufrunde“ lostreten. Gerade in einem gut laufendem Team ist es wichtig die Stärken von jedem Mitarbeiter und Mitarbeiterin zu erkennen und zu förden. Ich stimme auch der Meinung über die Kommentare zu Heidi Keller von Marcus Krieger zu. Was ich für fast gefährlich halte, ist die jetzige Form,, Männer in Kitas zu bringen. Getarnt als Modellprojekt mit sehr leichten Zugangskriterien und enorm verkürzter Ausbildungszeit. Es entsteht wirklich der Eindruck, dass man so auch die fehlenden 40000 ErzieherInnen (bis 2003) durch einen Schnelldurchgang erhalten will. Ob das langfristig gedacht ist, bezweifle ich sehr, merkt man doch erst bei der täglichen Arbeit, welcher Spagat geleistet werden muss und die hohen Belastungen welche der Erzieherberuf mit sich bringt. Es sollte den Beruf nur ergreifen , wer mit dem Herzen und viel Engagement in diesem Beruf arbeiten kann und möchte. Arbeitslose, hätten ja schon immer in die Ausbildung einsteigen können, entweder fehlte der Mut oder ich bezweifle das dort die Mehrheit der zukünftigen Männer zu finden ist. Ich weiß von Schulklassen in Erzieherausbildung, die waren zu 50% männlich besetzt. Davon werden natürlich nicht alle im Kitabereich arbeiten, aber immerhin haben sie sich auf den Weg gemacht. Auch gegenüber diesen Männer,die den gleiche Weg der Ausbildung gehen wie Mädchen, ist es doch ungerecht. Vielleicht sollte man die gesamte Ausbildung überdenken. Ich schlage vor zwei Jahre in einer Kita zu arbeiten ( Vorpraktikum) mit schulicher Begleitung von z.B dazwischengelagerten Seminarwochen. Danach 3 Jahre Ausbildung zum Erzieher, wobei man nach zwei Jahren als „nur Kitaerzieher“ abschließen kann und erst nach dem dritten Jahr speziell zum Erzieher von 0-30 berechtigt ist. Die Gesamtausbildung beträgt 5 Jahre die vom Staat finanziert wird also die Auszubildenden erhalten Bafög o.a. So können alle profitieren. Durch die zwei Jahre Praktikum erhalten die Zukünftigen einen wirklichen echten Einblick in die Arbeit,erfahren ob sie selbst geeignet sind und die Kita hat Unterstützung bei Ihrer sehr vielfältigen täglichen Arbeit,welche sich in den letzten Jahren auch stark erhöht hat zum Vorteil von Qualität im Kitabereich. Und dies soll für Mädchen wie für Jungen gelten. Mit besten Grüßen Kathlen Gasch

    Antworten

  • Ute Plass:
    15.01.2011 um 15:10 Uhr

    Ob männlich oder weiblich : Das Geschlecht selbst ist ja kein Qualitätsmerkmal für eine bestimmte Tätigkeit. Der Hinweis: Kinder brauchen auch Männer, die mehr im Primarbereich wie Kita u. Schule tätig sind, beantwortet noch nicht wozu? Mir fehlt die umgekehrte Fragestellung: Wozu brauchen Frauen und Männer Kinder bzw. genauer gesagt: Was vermitteln Kinder ihren erwachsenen ErzieherInnen, was sind deren Lernerfahrungen mit und durch Kinder und wie beeinflussen diese die kognitiven und emotionalen Erlebensweisen der ErzieherInnen. Nicht die männliche oder weibliche Erziehungsperson dürfte ein Qualitätsmerkmal im Arbeitsbereich sein, sondern deren eigenes reflektiertes Bewußtsein über sich selbst als Mensch.

    Antworten

  • Studentinnen:
    30.03.2011 um 09:10 Uhr

    Guten Tag! Wir sind Studentinnen aus Kroatien. Wir sind der Meinung, dass Männer in Kitas sehr wichtig sind. Wir denken, dass Kinder sehr gut auf Männer im Kindergarten reagieren. Kinder fühlen sich mehr sicher mit Männern als mit Erzieherinnen. Wir finden dass Männer in Kitas sehr gut die Kinderentwicklung, Sozialisation und das Lernen beeinflüssen. In unseren Kindergärten haben wir weniger Männer, aber sie sind gut akzeptiert von Kindern. In einigen Fällen vertrauen Kinder mehr Männern als Erzieherinnen. Wir müssen ihnen die Arbeit in Kitas ermöglichen. Mit besten Grüßen, Maja und Lucija! :)))

    Antworten

  • Maja:
    30.03.2011 um 09:11 Uhr

    Wir glauben, dass Männer im Kindergarten arbeiten sollen, weil Kinder etwas Neues in ihrem Alltag brauchen. Wir können nur Frauen im Kindergarten sehen und dass wird dann etwas Neues. Mann muss den Männern das Arbeiten im Kindergarden ermöglichen. Aber, es wäre nicht gut, wenn zu viele Männer diese Arbeit machen würden, weil dann einige Frauen ihre Arbeit verloren würden. Mit besten Grüssen Maja

    Antworten

  • Brandenburg:
    03.02.2012 um 23:00 Uhr

    Nicht alle jubeln auf Kommando mit, wenn das Heil durch Männer in der Kita propagiert wird. Das wichtigste Problem wird auch hier tabuisiert: die Gefahr des Mißbrauchs von Kindern durch männliche Betreuer. Fakt ist: ein Kindergartenjob ist ein Paradies für Pädophile! Es ist unmöglich männliche Betreuer dauernd zu kontrollieren und zu garantieren! das Mißbrauch nicht vorkommt. Das heißt, der Staat nimmt mit dieser ideologischen Kampagne Kindesmißbrauch als Kollateralschaden billigend in Kauf. Fakt ist, im Verhältnis zu den wenigen männlichen Betreuern die es heute gibt, stellen sich zu viele als Pädophile heraus. Meistens haben sie bis zu ihrer Entdeckung jahrelang! Kinder in der Kita mißbraucht. Auch ein weißes polizeiliches Führungszeugnis sagt nicht viel aus, wie man es am Fall des Pädagogen und Betreuers Martin M., der in Hamburg nun als Jungenserienmörder vor Gericht steht sehen konnte. Ob Margot Honecker, Ursula von der Leyen oder Kristina Schröder: die Schäden die die Zwangsbeglückungsmaßnahmen verursachen haben in erster Linie die Kinder zu tragen. Alle 00 Jahre verkündet man uns eine neue Ideologie, was wir zu denken, zu wollen und zu akzepieren haben.In Zeiten der knappen Arbeitsplätze propagiert man das Zuhause als kinderfreundlichsten Ort, in Zeiten des Fachkräftemangels heißt es Eltern taugen per se nicht zur Erziehung, das kann nur der Staat richtig. Nur eines ändert sich nie: die größte Gefahr für Kinder (und für Frauen) sind nicht Unfälle, Krankheiten oder sonstiges: es ist der Mann im Haus- so die Weltgesundheitsorganisation. Jede Kriminalstatistik über Gewalt gegen Kinder der Welt! bestätigt diese schliche aber tabuisierte Wahrheit. Der Zwang für Mütter männliche Betreuer für ihre Kinder zu akzeptieren hat einen weiteren-vielleicht gewollten- Nebeneffekt. Aus Sicherheitsgründen wird ganz auf den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz verzichtet. Das nimmt den Anspruchs- und Kostendruck von der Politik und hält Mütter vom Arbeitsmarkt fern.

    Antworten

  • nina:
    11.11.2013 um 22:19 Uhr

    ich schließe mich dem ersten Kommentar an, Es ist zwar nicht immer sehr einfach mit ausschließlich weibichen Kolleginnen zu arbeiten, aber selbst ich, die auch schon mit mänlichen Kollegen im team zufrieden war, bin der Meinung das männliche erzieher in den Jugendhilfeeinrrichtungen vermehrt eingesetzt werden sollten und nicht im Kitabereich. Bislang hatte die jeweiligen Einrrichtungen nur Trouble mit männlichen Kollegen, es waren meist ähnliche Charaktere wahrzunehmen, meist Männer, ehemals gelernte vom straßenbau oder ähnliches, die sich als völlig eotisch oder zu ideologish herausstellten. Es waren oft die, die immer dann „nein“ sagen, wenn alle anderen „ja“ sagen, oder die, die aus jeder Fachkonferenz ein ganzes seminar daraus machen wollten und dabei gig es dann nicht mehr ums Kind, sondern es lief auf das Thema hinaus „Männer im Kindergarten, warum sie so kritisch beäugt wwürden.“ Es ist immer das gleiche, seit 5 Jahren ist es besonders auffälig geworden , zumindest hier in Berlin. Männer brauchen zuviel Aufmerksamkeit in dieser Branche und diese zeit haben wir einfach nicht, ganz salopp gesagt, wenn wir schon kaum Zeit für die Bildung der Kinder haben. Wo soll das hinführen. Eine Familienministerin ist ja so auch nicht wirklich interessiert, an dem wie es Erzieherinnen schaffen mehr Anerkennung für ihre Arbeit zu bekommen, wie soll es dann bitte mit Männern sein. Wenn man einen Mann in der Kita arbeiten sieht ist das erstmal sympathisch, sehe ich auch so, aber wehe es geht um pädagogische Inhalte, da habe ich bislang nur Männer erlebt, die absolut „Laisse Fair“ agieren oder alles auf den Kopf stellen bis keiner mehr Lust hat, also mit frauen konkuriieren in gewisser weise, Ich halte gar nichts von Männern im Kitabereich, rein gar nichts, im Gegenteil, bitte nicht, selbst wenn ich ganz allein mit dieser Meinung da stehe, dann ist es so, daher versuche ich bald ganz und gar aufzuhören mit diesem sozialen Berufen, es ist und bleibt ein Sklavenjob, egal mit welchem Status man arbeitet. Selbst wenn man als Frau nicht den Clischee denken des erufes entspricht, hat man schon Probleme, ds beginnt schon bei einer sportlichen Figut usw. .....ich bin 32 Jahre ohne Kinder und sage jetzt schon, nein danke , ich bekomme keine Kinder und möchte auch keinen sozialen Beruf mehr ausführen , nicht unter den derzeitigen Rahmenbedingungen, Konditionen usw. ich werde mein studium fortsetzen und etwas machen, was mich nicht psychisch kaputt macht, ich arbeite in Berlin und habe schon einiges gesehen , immer schön die Fassade wahren und wenn man dahinter schaut, beginnt alles zu brökeln, ich würde niemanden diesen Hungersjob zumindest in heutiger zeit empfehlen, selbst nicht wenn man abitur hat, so wie ich...........bloß nicht , einfah nur studieren ....oder immer nur „ja sagen“ dann kommt man evtl noch weiter , nee, ich nicht, kein Wunder das man den beruf hinter vorgehaltener Hand belächelt und die großen Inhaber fürchtet. und ganz zu schweigen zum Thema „Kinder zeugen“ .....oh oh...ich bin entsetzt. (Erzieherin 32 Jahre/ 00 Jahre Berufserfahrung) beste grüße

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