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malendes Mädchen

Medienpreis vergeben

19.11.2010 Kommentare (0)

Jetzt stehen sie fest, die Sieger des 12. Medienpreises „Kinderrechte in der Einen Welt“: Die Kindernothilfe kürte am 12. November 2010, im Berliner ewerk die Journalisten Meike Dinklage (Brigitte), Golineh Atai (WDR), Rebecca Hillauer (RBB) und Christoph Gödan (Kontinente) für ihre herausragenden Beiträge rund um das Thema Kinderrechte. Die Preise in den Sparten Print, TV, Hörfunk und Foto waren mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Zudem verlieh die Kindernothilfe erstmals einen Sonderpreis, den die Kinderrechte-Journalistin Bergit Fesenfeld für ihr langjähriges intensives Engagement bekam. Ulrich Reitz, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, moderierte die Festveranstaltung. Zahlreiche Prominente aus Politik und Gesellschaft begleiteten den deutschlandweit einzigen Medienpreis zum Thema Kinderrechte auf der Bühne und im Publikum.

Meike Dinklage von der Brigitte hat mit ihrem Gewinner-Beitrag „Gerettet?“ (Kategorie Print) ein Thema beleuchtet, dem sich in diesem Jahr viele der zwölf nominierten Beiträge widmeten: Flucht und Migration. Die Laudatorin und Schauspielerin Jutta Speidel lobte: „Durch die Darstellung der Schicksale von Kinderflüchtlingen auf Lesbos erlebt man, wie der Afghanistan-Konflikt hineinwächst nach Europa.“

Die Kategorie TV gewann die WDR-Journalistin Golineh Atai. Ihre Reportage „Suche Kind, zahle bar – die Adoptionslobby“ zeigt das Schicksal rumänischer Kinder, die in westliche Länder verkauft wurden. „Atais fundierte Recherche hat aufgedeckt, dass auch EU-Politiker das Adoptionsgeschäft in Rumänien legalisieren“, würdigte Christel Riemann-Hanewinckel, Verwaltungsratsvorsitzende der Kindernothilfe.

Ebenfalls beeindruckend fundierte Recherche habe Rebecca Hillauer, die Gewinnerin der Kategorie Hörfunk betrieben, so die Schauspielerin und Kindernothilfe-Botschafterin Natalia Wörner: „Ihre Reportage ‚Junge Seelen – billige Ware. Kinder im Sextourismus’ nimmt eine internationale Sexmafia ins Visier, vor der Politik und Wirtschaft die Augen verschließen.“

Schiedsrichter-Legende Urs Meier lobte Christoph Gödan, den Gewinner der Kategorie Foto: Mit seiner Bildstrecke „Die großen Mütter“ habe der Fotograf auf einfühlsame Weise das Leben afrikanischer Großmütter erzählt, die Aids-Waisen aufziehen. „Sie begegnen uns“, so Meier, „als Frauen mit Scham, Müdigkeit und Erschöpfung, die die Last und das durch Aids verursachte Elend auf ihren Schultern tragen.“

Der Medienpreis, der jährlich unter der Schirmherrschaft von Christina Rau stattfindet, richtet sich an Journalisten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals Luxemburg.

Quelle: Pressemeldung der Kindernothilfe vom 12.11.2010

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