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Leitung und Team

Mehr Handlungskompetenz durch Lernfelder

Brit Albrecht, Holger Küls, Amelie Ruff

02.05.2015 Kommentare (5)

Eine Antwort auf die Streitschrift „Irrweg Lernfeldkonzeption in der Erzieherinnenausbildung“ von H. Küppers, H. Schulz, P. Thiesen

Die oben genannte Streitschrift zeigt die offensichtliche Unzufriedenheit der Autoren mit dem didaktischen Konzept der Lernfeldorientierung und der Implementierung eines darauf beruhenden Lehrplans in einem leider nicht weiter bezeichneten Bundesland. Dem möchten wir - nicht zuletzt auf der Grundlage unserer eigenen Erfahrungen - die positiven Aspekte des Lernens in Lernfeldern entgegensetzen. 

Wir können die Unsicherheiten bezogen auf die Einführung neuer Lehrpläne gut verstehen und wollen die damit verbundenen Mühen für die Kollegien der Fachschulen / Fachakademien für Sozialpädagogik nicht unter den Tisch kehren. Wir halten aber eine fachlich konstruktive Auseinandersetzung mit den didaktischen Grundlagen der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern für unumgänglich, damit bei der Implementierung neuer Lehrpläne – wie derzeit in verschiedenen Bundesländern – die Weiterentwicklung der kompetenzorientierten Ausbildung an den Fachschulen / Fachakademien gelingt. Wir sind uns bewusst, dass solche Prozesse große Anforderungen an alle Beteiligten stellen und in jedem Fall Ressourcen wie Fortbildungen, Vernetzungen und Zeitkontingente erforderlich machen. Die Bedarfe hierbei sind sicherlich vielfältig und unterschiedlich.

Pro Lernfeldkonzeption

Das Lernfeldkonzept kennzeichnet inzwischen in allen Bundesländern die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher. Grundlage ist ein längerer curricularer Prozess auf der Ebene der Kultusministerkonferenz. Dieser hat 2011 mit der Entwicklung des Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils (www.kmk.org) zu einer bundesweiten Einigung über das Berufsprofil und die Kompetenzen einer Erzieherin / eines Erziehers und zu einer Einstufung auf der Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) geführt. Das damit einhergehende Niveau der Professionalisierung ist die Grundlage für die derzeitige Implementierung neuer lernfeldorientierter Lehrpläne in den einzelnen Bundesländern. Diese Entwicklung ist ausdrücklich zu begrüßen.

Hierauf bezieht sich die genannte Streitschrift. Allerdings sind seine Ausführungen vor allem zum Lernfeldkonzept polemisch ausgefallen und in der Argumentation zudem an vielen Stellen aus unserer Sicht irreführend. Da wir als Lehrkräfte seit vielen Jahren im Bereich der Erzieherinnenausbildung tätig sind und an deren curricularer Entwicklung mitgewirkt haben bzw. mitwirken, kennen wird das Lernfeldkonzept aus eigener Erfahrung sehr gut. Daher möchten wir dem Artikel unsere Sicht zum Thema entgegensetzen und zu einigen von dessen fachdidaktisch problematischen Behauptungen Stellung beziehen.

Unsere Thesen für ein Pro des Lernfeldkonzepts   

  1. Das Lernfeldkonzept ist bei weitem nicht neu. Es ist nicht plötzlich über die Erzieher/-innenausbildung „hereingebrochen“, sondern wurde seit 2002 an den Fachschulen und Fachakademien in den einzelnen Bundesländern eingeführt und wird bis heute immer wieder überprüft und ausgestaltet.
  2. Das Lernfeldkonzept wurde und wird hierbei „nicht politisch durchgedrückt“, sondern wurde und wird in der Berufspädagogik sowie in der Fachdidaktik der Sozialpädagogik seit vielen Jahren unter Beteiligung der Wissenschaft, der Fachschulen, der Vertreter/-innen von Landesarbeitsgemeinschaften und Verbänden und weiterer Expertinnen und Experten im Feld diskutiert und weiterentwickelt. Hierbei sind vielfältige didaktisch begründete Anregungen für den Unterricht entstanden, die in Print- und digitalen Medien zur Verfügung stehen. Dieser Prozess wurde durch unterschiedliche Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Handreichungen durch die Länder und Verbände unterstützt.
  3.  Eine kritische Sicht auf das Konzept der beruflichen Handlungs- und Lernfeldorientierung aus der fachdidaktischen Perspektive der Erzieher/-innenausbildung ist wichtig, wird aber auch seit Jahren in die berufspädagogischen Diskussionen des Lernfeldansatzes eingebracht.
  4.  Das Lernfeldkonzept und die damit einhergehende berufliche Handlungsorientierung beruhen auf aktuellen Erkenntnissen der Lehr-Lernforschung und der pädagogischen Psychologie. So haben sich durch wissenschaftliche Forschung belegt vor allem das kooperative, das selbstgesteuerte, das problemorientierte und das in beruflichen Anwendungssituationen verortete Lernen (Situiertes Lernen) als besonders hilfreich erwiesen und sind in das Lernfeldkonzept eingeflossen.
  5.  Das Lernfeldkonzept basiert auf dem Ansatz der Kompetenzorientierung, in der berufliche Handlungskompetenz als Ergebnis von Lern- und Ausbildungsprozessen verstanden wird. Berufliche Handlungskompetenz umfasst dabei Fachwissen und Fertigkeiten, aber auch eine ausgeprägte professionelle Haltung.
  6.  Das Lernfeldkonzept im Bereich sozialpädagogischer Ausbildungsgänge orientiert sich an der beruflichen Praxis einer Erzieherin bzw. eines Erziehers. Es nimmt berufliche Handlungssituationen zum Ausgangspunkt und hat zum Ziel, den Erwerb von Kompetenzen an exemplarischen beruflichen Problemstellungen auszurichten. Musisch-kreative Kompetenzen spielen hierbei eine bedeutende Rolle. Dabei werden fachtheoretische Inhalte in einen beruflichen Handlungskontext eingebettet und an geeigneter Stelle vermittelt bzw. vertieft.  
    Vor allem wird mit der Einführung des Lernfeldkonzeptes die fachschulische Qualifizierung noch stärker als bisher durch eine didaktische Orientierung der Ausbildung an den erforderlichen beruflichen Fähigkeiten sozialpädagogischer Fachkräfte ausgerichtet. Insbesondere Praxisvertreterinnen und –vertreter geben bezogen auf diese Verbindung der Lernfelder mit dem beruflichen Handeln von Erzieherinnen / Erziehern positive Rückmeldungen, da sie gute Möglichkeiten sehen, den häufig bestehenden Theorie-Praxis-Graben zu verringern. Dieses wird nicht zuletzt durch die Bezeichnungen der Handlungs- bzw. Lernfelder der angesprochenen curricularen Vorgaben deutlich, die sich auf die berufliche Praxis beziehen.  

 7. Handlungsfelder und Lernfelder im Vergleich

Handlungsfelder (HF)

des Kompetenzorientierten  Qualifikationsprofils – KMK -

beschreiben wesentliche berufliche Aufgaben und das Berufsprofil,

verdeutlichen die Niveauebene der beruflichen Professionalität,

geben einen Rahmen für die Gestaltung der Ausbildung

und beziehen sich auf Vorgaben des DQR.

 

 

„Was ist und kann eine Erzieherin / ein Erzieher?“

Lernfelder (LF)

des länderübergreifenden Lehrplans

überführen die Handlungsfelder in didaktisch strukturierte Lernfelder,

integrieren die Kompetenzbeschreibungen des Qualifikationsprofils,

ordnen Inhalte zu, konkretisieren die Aufgaben der Ausbildung und

geben Zeitrichtwerte für die Strukturierung der Ausbildung an.

 

„Welche Ziele, Inhalte und didaktische Struktur hat die Ausbildung?“

 

HF1: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Lebenswelt verstehen und pädagogische Beziehungen zu ihnen gestalten

HF2: Entwicklungs- und Bildungsprozesse anregen, unterstützen und fördern

HF3: In Gruppen pädagogisch handeln

 

F4: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten

 
 

HF5: Institution und Team entwickeln

 

HF6: In Netzwerken kooperieren und Übergänge gestalten

LF1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln
 

LF2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

LF3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

 

LF4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

 

LF5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen

LF6: Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

8. Das Lernfeldkonzept beinhaltet unterschiedliche Lernsystematiken wie das fachsystematische, das handlungssystematische und das reflexionsorientierte Lernen. Das Lernen in Lernfeldern erfordert daher Lehrkräfte, die einerseits in der Lage sind, Fachwissen zu vermitteln, andererseits aber auch selbstgesteuerte Lernprozesse der Schülerinnen zu begleiten und zu unterstützen. Das Bild der Lehrkraft allein als Moderator/-in greift zu kurz.

9.Die Umsetzung des Lernfeldkonzepts ist auf Teamentwicklung angewiesen. Die Kollegien an den Fachschulen müssen angesichts der Aufgabe der Erstellung schulischer Lehrpläne und Lernsituationen passende Vorgehensweisen und Kooperationen entwickeln. Das ist in Analogie zu den Anforderungen an Erzieherinnen und Erzieher in ihren Einrichtungen zu sehen, in denen ebenfalls Teamarbeit und –entwicklung unumgänglich ist.

10. Es gibt durch die langjährige Erfahrung mit dem Lernen in Lernfeldern bereits vielfältige Praxiserfahrungen bezogen auf die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung der Implementierung lernfeldorientierter Lehrpläne an den Fachschulen, auf die Lehrkräfte zurückgreifen können. Das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden.

Ausführliche Begründungen und Erläuterungen zu diesen Thesen sowie Anregungen zum Thema finden sich in der Literatur zum Lernfeldkonzept in der Erzieher/-innenausbildung, die unter „Literatur“ aufgeführt werden.

Die AutorInnen:

Brit Albrecht, seit vielen Jahren Lehrerin an Fachschulen für Sozialpädagogik in NRW und Niedersachsen; Abteilungsleiterin der Fachschulen des Sozialwesens in Unna, Mitarbeit in der länderübergreifenden Arbeitsgruppe zur Implementierung des kompetenzorientierten Qualifikationsprofils.

Dr. Holger Küls, seit vielen Jahren Lehrer in der Erzieher/-innenausbildung und Fachberater für Sozialpädagogik bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Umfangreiche Fortbildungstätigkeit bezogen auf didaktische Fragen der Erzieher/-innenausbildung.

Amelie Ruff, seit vielen Jahren Lehrerin und Abteilungsleiterin  für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an der Alice-Salomon-Schule Hannover; Beauftragte des Landes Niedersachsen in der KMK-Arbeitsgruppe zur Entwicklung  des Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils und des länderübergreifenden Lehrplans.

Literatur

Küls, Holger / Jaszus, Rainer (Hrsg.): Didaktik der Sozialpädagogik – Grundlagen für die Lehr-/Lernprozessgestaltung im Unterricht. Holland + Josenhans-Verlag, 2010

Gartinger, Silvia / Janssen, Rolf: Erzieherinnen und Erzieher - Professionelles Handeln im sozialpädagogischen Berufsfeld. Cornelsen Verlag, 2014

Dieser Beitrag ist Teil einer Diskussion zum Lernfeldkonzept, die in der Zeitschrift klein & groß veröffentlicht wurde..Wir danken der Redaktion, von der wir die Artikel übernehmen durften. Dabei handelt es sich um:

Die Streitschrift Irrweg Lernfeldkonzeption von Horst Küppers, Hermann Schulz, Peter Thiesen

Die Perspektive der Lernfelddidaktik von Siegfried Beckord

 

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns über Kommentare.

Kommentare (5)

  • U. Krieger:
    20.05.2015 um 12:40 Uhr

    Herzlichen Dank für diese Antwort auf die Streitschrift "Irrweg Lernfeldkonzeption in der ErzieherInnenausbildung"
    Als Erzieherin und Bildungswissenschaftlerin arbeite ich eng mit diversen Praxiseinrichtungen und auch mit Fachschulen für Sozialpädagogik im Lübecker Umfeld zusammen. Die Umstellung auf das didaktische Konzept der Lernfeldorientierung kann ich nur unterstützen. Die im Unterricht zu bearbeitenden Lernsituationen sind praxisbezogen und sorgen somit stärker als zuvor für den Erwerb beruflicher Handlungskompetenzen. Der Transfer des theoretischen Wissens in die praktische Arbeit gelingt leichter. Die Entwicklung von Teamarbeit wird bereits in der Ausbildung intensiv gefördert.
    Natürlich habe ich ein gewisses Maß an Verständnis für Lehrkräfte, die nun gefordert sind und ihre bisherige Form des Unterrichtens überdenken und völlig neu strukturieren müssen. Sich aber in der Art gegen die Neuorientierung der Ausbildung auszusprechen, wie es in der hier genannten Streitschrift passiert ist, empfinde ich als borniert und unprofessionell.
    Persönlich bin ich erleichtert, dass nicht alle Fachschulen in Schleswig-Holstein diese Einstellung zur neuen Lernfeldkonzeption haben. Es gibt auch hier kompetente und äußerst engagierte Lehrkräfte, die intensiv an der Umsetzung der neuen Lehrpläne arbeiten und damit zur Verbesserung der ErzieherInnenausbildung beitragen.

    Antworten

  • G. Bühler:
    01.06.2015 um 18:43 Uhr

    Für mich ist die Lernfeldgeschichte seit ihrer Einführung Alltag in der Ausbildung an unsrer Fachschule.
    Ich finde sie von der Idee her sehr gut, leider aber ist die Praktische Umsetzung weit von der Absicht entfernt. Wir unterrichten nicht vernetzt, sondern jeder arbeitet seinen Stoffverteilungsplan ab. Vom Konzept vorgesehene lernfeldübergreifende Lernsituationen gibt es leider überhaupt nicht. Wir sind konfrontiert mit einer Überfülle an Stoff, der sich zum Teil wiederholt... dabei wäre es viel wichtiger weniger Theorie und mehr Teamrelevante und praxisrelevante Themen einzuüben. Wie führe ich Gespräche, auch mit Eltern...wie gestalte ich gute Morgenkreise? Wie singe und spiele ich mit den Kindern? Welche Naturbegegnungen gibt es?...etc

    Ich halte unsre Ausbildung für überfrachtet mit Theorien.

    Das ist eine Fehlentwicklung, der es entgegenzuwirken gilt.

    Antworten

  • Peter Thiesen:
    03.06.2015 um 07:03 Uhr

    Liebe(r) G. Bühler,
    mit Ihrer Einschätzung, dass es sich bei der "Lernfeldgeschichte" um eine Fehlentwicklung handelt, liegen Sie völlig richtig. Ich möchte an dieser Stelle auch auf unsere 2. Streitschrift verweisen: Küppers/Schulz/Thiesen:"Entprofessionalisierung der Erzieherausbildung - ohne Struktur und klares Konzept", online erschienen bei "klein&groß" Mai 2015; ebenso nachlesbar bei "kita aktuell".

    Antworten

  • Dipl.-Berufspäd. Christoph Kiefer:
    22.09.2015 um 11:10 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Lernfeldkonzept ist zwingend, um den Theorie-Praxis-Bezug für die Schüler zu begründen. Interessant ist, dass sich die berufliche Bildung bei dem Prozess der Lernfeldimplementierung und Kompetenzorientierung z. B. an Gruschka (1985) anlehnt. Des Weiteren hat sich die Pflegewissenschaft hier extrem weiterentwickelt, hier ist vor allem die Arbeit "Vom Novice to Expert" von Patricia Benner herauszuheben. Statt jetzt den handlungs- und praxisorientierten Ansatz zu verteufeln, sollte sich die Sozialpädagogik lieber weiterentwickeln und schauen, was anderen Disziplinen aus den o. g. Beiträgen gemacht haben. Zur theoretischen Weiterentwicklung schlage ich auch den Blick auf die impliziten Wissensbestände vor (siehe hierzu Georg Hans Neuweg "Könnerschaft und implizites Wissen"), um sowohl die theoretische, als auch die praktische Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes voranzutreiben.

    Herzliche Grüße!

    www.berufspaedagoge.blogspot.com

    Antworten

    1. J. Friedrich:
      23.03.2016 um 14:28 Uhr

      Hallo, warum sollte das Lernfeldkonzept für eine solche Begründung zwingend sein? Was spricht gegen eine solide fächerorientierte theoretische Ausbildung an der Fachschule und komplementär dazu einem allerdings gleichwertigen Lernort "Praxis" ? Dieser muss sehr professionell seine Aufgabe als wahrer Lernort wahrnehmen können und hier kann in konkreten beruflichen Situationen das theoretische Wissen, das ja auch ein instrumentelles, didaktisch methodisches Wissen sein kann, angewendet und mit den Fachkräften reflektiert werden. Mir begegnen in meiner Praxis als Fachberaterin häufig KollegInnen, denen das elementarste Basiswissen ihrer Profession fehlt. Manchmal ist dies ein Grund, warum sie von Eltern und Grundschulen als Fachkräfte nicht wahr- oder ernst genommen werden (können). Wenn Kindergärten Bildungseinrichtungen werden sollen, gehören in diese gebildete ErzieherInnen. Und Bildung ist nun einmal mehr als berufliche Kompetenz, die in erster Linie nach Handlungsfähigkeit fragt. Warum sollte ein fächerorientiertes Ausbildungssystem nicht in der Lage sein, die Perspektive des Lernenden einzunehmen? Was hat das mit dem Curriculum zu tun? Ist hier nicht die Didaktik/Methodik gefragt? Eine angenehme "Begleiterscheinung" der Fächerorientierung sind in meinen Augen die FachlehrerInnen als ExpertInnen "ihres Fachs". Novizen (Berufsanfänger) sollten doch von ExpertInnen lernen. Wahrscheinlich bräuchten wir nicht das "X" te Sprachförderprojekt, wenn unsere ErzieherInnen zum einen selbst "richtig" sprechen und singen würden und zum anderen so viel "Handwerkszeug" in der Ausbildung mit auf den Weg bekämen, dass sie in der praktischen Arbeit situationsorientiert darauf zurückgreifen könnten. Idealer Weise lernten sie beispielsweise singen/musizieren von einer Person, die selbst "MusiklehrerIn" ist und auch ein Instrument spielen kann und nicht von einer FachschullehrerIn, die dies im Rahmen des lernfeldorientierten Unterrichts auch noch irgendwie mit erledigt...

      MfG

      Antworten


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