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mehrere Kinder

Mehr Plätze reichen nicht

Hans-Günther Roßbach, Birgit Riedel

19.04.2011 Kommentare (0)

Mehr Eltern wünschen sich eine frühe Kinderbetreuung in öffentlichen Einrichtungen. Doch beim Ausbau der Angebote ist die Qualität entscheidend, wenn die erhofften positiven Effekte realisiert werden sollen.

 

Wir erleben derzeit eine historische Wende bei der Nutzung von Kindertageseinrichtungen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Besuch einer Einrichtung ab dem vollendeten dritten Lebensjahr zunehmend zur Standardbiografie. Heute sind bundesweit schon fast die Hälfte der zweieinhalb Jahre alten Kinder in einer Einrichtung (Bien 2010). Der Osten Deutschlands hat dabei, geschichtlich bedingt, einen Vorsprung vor dem Westen. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusehen, dass in naher Zukunft das Regeleintrittsalter das vollendete zweite Lebensjahr sein wird. Dieses Eintrittsalter empfiehlt auch die Expertenkommission des 12. Kinder- und Jugendberichts aus pädagogischen Gründen. Denn mit zwei Jahren nehmen die Bestrebungen der Kinder zu, ihre Umwelt selbstständig zu erkunden, und das Interesse an gleichaltrigen Spielkameraden wächst. Öffentliche Einrichtungen können hier vielfältige Gelegenheiten und Anregungen bieten, die in der Familie, zum Beispiel schon allein mangels Geschwistern, oft nicht vorhanden sind.

Die zunehmend frühe öffentliche Betreuung von Kindern bedeutet nicht, dass die Familie für das Aufwachsen weniger wichtig wird. Die Familie bleibt die bedeutendste Sozialisationsinstanz. So ist die Qualität der Anregung in der Familie auch dann der stärkste Prädiktor der kognitiven Entwicklung, wenn Kinder ganztags institutionell betreut werden (Burchinal/Peisner-Feinberg/Pianta/Howes 2002). Und: Mehr öffentliche Verantwortung heißt nicht weniger private Verantwortung. Empirisch gibt es keine Anhaltspunkte, dass Eltern mit der Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes ihre Erziehungsverantwortung an die Einrichtungen abgeben. Im Gegenteil: Eine hohe Qualität der Einrichtung vorausgesetzt, kann die frühere Verzahnung elterlicher und außerfamilialer Bildung, Betreuung und Erziehung zu einer Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern und zu einer Verbesserung auch des familialen Anregungsmilieus führen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen die Eltern in ihre Arbeit einbeziehen, den Austausch mit ihnen suchen, sie für Entwicklungsprozesse und bedürfnisse ihrer Kinder sensibilisieren und als Ansprechpartner bei Erziehungsfragen zur Verfügung stehen.

Die Schubkraft für den immensen Ausbau der Kinderbetreuung der vergangenen Jahre lieferten zwei Argumente. Unter einer familienpolitischen Perspektive steht das Ziel im Vordergrund, die Vereinbarkeit von Familie und elterlicher Erwerbstätigkeit zu verbessern. Betont werden sowohl individuelle als auch volkswirtschaftliche und betriebliche Gewinne. Im Einzelnen beziehen sich die ökonomischen Erwartungen auf die bessere Ausschöpfung von Humanressourcen, steigende Staatseinnahmen, Einsparungen bei staatlichen Sozialleistungen, betriebswirtschaftliche Kostensenkungen durch geringere Fehlzeiten und höhere Motivation und Effizienz sowie eine individuelle Verbesserung der ökonomischen Lage (Leu 2010).

In erster Linie hat man dabei hoch qualifizierte Mütter im Blick, die es angesichts der absehbaren demografischen Entwicklung enger an den Arbeitsmarkt zu binden gilt.

Demgegenüber besteht die bildungspolitische Erwartung darin, dass der Ausbau der Betreuung für Kinder unter drei Jahren dazu beiträgt, Kinder umfassend in ihrer Entwicklung zu fördern, und eine frühe Förderung sich positiv auf den weiteren Bildungsverlauf auswirkt. Für Kinder aus anregungsarmen familialen Milieus erhofft man sich vom Besuch einer Tageseinrichtung zusätzlich kompensatorische Effekte, die sozial bedingte Ungleichheiten mindern. Mangels entsprechender deutscher Studien können solche Wirkungen derzeit nur von internationalen Untersuchungen abgeleitet werden (Roßbach 2011).

Sehr gute Betreuung zahlt sich aus

Ob Vereinbarkeit oder Bildungsrendite – in beiden Fällen ist mehr erforderlich als ein quantitativ ausreichendes Betreuungsangebot. Um die individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen Gewinne einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten, reicht es nicht aus, nur Plätze bereitzustellen. Einige internationale Untersuchungen (Roßbach 2005) zeigen, dass die Arbeitsmotivation von Eltern und ihre Effizienz zunehmen sowie Abwesenheitszeiten immer dann reduziert werden, wenn die Betreuung der Kinder von guter Qualität ist.

Und mit Blick auf frühkindliche Förderung belegen differenzierte Längsschnittuntersuchungen einen positiven Zusammenhang zwischen der Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit und späteren Entwicklungswerten und Schulleistungen (Roßbach 2005; Roßbach/Kluczniok/Kuger 2008). Dies gilt für alle Kinder gleichermaßen. Befürchtungen, dass Kinder mit einem höheren häuslichen Anregungsniveau unter einem frühen Besuch einer Kindertageseinrichtung leiden, sind unberechtigt; ebenso die Hoffnungen, dass Einrichtungen bei ihrem gegenwärtigen Qualitätsniveau sozial bedingte Ungleichheiten in größerem Umfang reduzieren würden. Wenn überhaupt ausgleichende Effekte aufscheinen, dann setzen diese eine sehr hohe Qualität voraus.

Beispiele aus den USA, die über umfangreiche Erfahrungen mit qualitativ hochwertigen und damit auch kostenintensiven Interventionsprogrammen für Kinder aus benachteiligten Familien verfügen, weisen sehr positive und langfristige Effekte auf. In ökonomischen Kosten-Nutzen-Analysen überschreitet der Nutzen deutlich die Kosten. Der durch die frühe Förderung erzielte »Nutzen« liegt dabei zum Beispiel im besseren Schulerfolg, bei höheren Gehältern, die erreicht werden, einem geringeren Anteil von Sozialhilfeempfängern und einer geringeren Kriminalitätsquote. Hier kann auf die Langzeitstudien zum Perry-Preschool-Project hingewiesen werden, die durch Re-Analysen des Nobelpreisträgers James Heckman an Popularität gewonnen haben. Für den Bereich der Kinderbetreuung unter drei Jahren noch aussagekräftiger sind die ökonomischen Analysen zum Abecedarian-Project, das mit der Förderung von hochgradig benachteiligten Kindern bereits im ersten Lebensjahr begonnen hat (Barnett /Masse 2007).

Doppelverdiener profitieren am meisten

Betrachtet man die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren in Deutschland, so lassen die AID:A-Ergebnisse zwei Schlussfolgerungen zu. Auf der einen Seite zeigt sich – auch im Vergleich zu den Daten der DJI-Kinderbetreuungsstudie von 2005 (Bien/Rauschenbach/Riedel 2006) –, dass die Gruppe der Doppelverdiener, in der beide Eltern in Vollzeit erwerbstätig sind, bisher weitaus am stärksten profitiert hat. Ein umfangreicheres Angebot unterstützt demnach die Erwerbsintegration von Müttern – volkswirtschaftlich lohnt sich die Investition.

Auf der anderen Seite zeigen Nutzungsungleichheiten in Abhängigkeit vom Bildungsniveau der Eltern ein Problem auf, das auch aus anderen Untersuchungen bekannt ist. Benachteiligte Zielgruppen werden eher unterproportional von dem öffentlichen Angebot erreicht. So nutzen den AID:A-Daten zufolge 50 Prozent der Kinder, deren Mutter einen Hochschulabschluss aufweist, vor dem Ende des dritten Lebensjahres ein öffentliches Angebot; demgegenüber sind es bei Kindern mit Müttern mit maximal einem Hauptschulabschluss nicht einmal 20 Prozent (Leu 2010.) Für diese geringere Nutzung einer außerfamilialen Betreuung ist vermutlich nicht nur das Angebot verantwortlich. Hier sind auch soziale oder individuelle Nutzungspräferenzen von Bedeutung – oder auch das (fehlende) Wissen um die Bedeutsamkeit einer familienergänzenden Erziehung, Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit.

Eltern haben unterschiedliche Bedürfnisse

Seit der DJI-Kinderbetreuungsstudie von 2005 sind die Betreuungswünsche der Eltern weiter gestiegen: von 35 Prozent auf 39 Prozent im Bundesdurchschnitt. Die Wünsche nach einer institutionellen Betreuung vor der Vollendung des dritten Lebensjahres variieren jedoch, wie die AID:A-Ergebnisse deutlich machen: Sie nehmen mit dem Alter der Kinder zu. Auch dort, wo das Angebot regional ausgeprägter ist, steigt die Nachfrage. Verheiratet zusammenlebende Paare wünschen sich eine Betreuung etwas seltener. Eine Vollzeiterwerbstätigkeit beider Elternteile führt zu einer höheren Nachfrage. Aber auch bei anderen Erwerbskonstellationen wünschen sich Familien eine Kinderbetreuung. Das ist ein Hinweis darauf, dass es auch für die Eltern weitere Motive gibt als die Erwerbstätigkeit.

Bei diesen Ergebnissen ist aber zu berücksichtigen, dass die Wünsche der Eltern nicht mit dem Bedarf gleichgesetzt werden können. Man kann sich einen Betreuungsplatz wünschen, ob man ihn aber dann tatsächlich in Anspruch nimmt, ist zumindest teilweise eine andere Frage. Und: Eltern wünschen sich nicht automatisch eine Ganztagsbetreuung. Das zeigt, dass der Wunsch nach einem frühen Besuch einer Kindertageseinrichtung nicht bedeutet, dass die Eltern ihre Kinder abschieben wollen, sondern für ihre eigene Situation eine passende Ergänzung suchen (Bien 2010).

Angebote für sozial benachteiligte Kinder entwickeln

Fasst man die Ergebnisse zusammen, so kommt der Ausbau bei den Eltern positiv an. Die bildungs- und familienpolitischen Ziele werden allerdings in einem unterschiedlichen Maß erreicht. Mehr als in der Vergangenheit muss künftig die Qualität der Angebote in den Vordergrund gerückt werden, damit sich die hohen Erwartungen an den Ausbau der Kinderbetreuung unter drei Jahren erfüllen.

Daraus lassen sich folgende Prioritäten ableiten: Der Erwerbsbeteiligung von Eltern ist durch Angebote Rechnung zu tragen, die sich flexibler als bisher an den unterschiedlichen zeitlichen und nicht immer planbaren Bedürfnissen der Eltern orientieren. Dafür müssen sowohl organisatorische als auch pädagogisch sinnvolle und dem Wohl der Kinder förderliche Lösungen entwickelt werden. Die Berücksichtigung von heterogenen Betreuungswünschen spricht für individuelle Buchungsmodelle, erweiterte Möglichkeiten des Platz-Sharing, aber auch für eine Erweiterung der Angebotsformen um offene Angebote, bei denen eine kurzzeitige Entlastungsfunktion, die Begleitung von Eltern oder gezielte Lernanregungen für Kinder im Vordergrund stehen.

Angesichts möglicher Belastungen sehr junger Kinder durch Ganztagsangebote gilt es fachlich und politisch Perspektiven aufzuzeigen, wie ein »gleitender« und »begleiteter« Übergang von der Familie in öffentliche Betreuungsangebote gestaltet werden kann. Für Kinder aus benachteiligten Familien müssen zugleich spezifische Angebote entwickelt werden, ohne dass es zu Stigmatisierungseffekten kommt. So muss bei potentiell benachteiligten Gruppen um mehr Teilnahme geworben werden, zum Beispiel durch Informationen über den Nutzen, den die Kinder daraus ziehen können. Um die positiven langfristigen und auch ökonomischen Gewinne zu realisieren, ist eine hohe Qualität der Angebote für alle Kinder erforderlich. Nur wenn beides stimmt – Quantität und Qualität – ist für Eltern und Kinder viel gewonnen.

DIE AUTOREN:

Prof. Hans-Günther Roßbach ist Inhaber des Lehrstuhls für Elementar- und Familienpädagogik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bildung in der frühen Kindheit, Pädagogische Qualität, Längsschnittforschung, Modellversuche und ihre Evaluation.

Birgit Riedel ist wissenschaftliche Referentin in der Abteilung »Kinder und Kinderbetreuung« des Deutsches Jugendinstituts. Sie beschäftigt sich mit den Themen Einrichtungen, Entwicklungen und Governance der Kindertagesbetreuung sowie Fragen des quantitativen und qualitativen Ausbaus des Angebots für unter Dreijährige.

Kontakt: hans-guenther.rossbach@uni-bamberg.de, riedel@dji.de

LITERATUR

Barnett, W. Steven / Masse, Leonard N. (2007): Comparative Benefit-Cost Analysis of the Abecedarian Program and its Policy Implications. In: Economics of Education Review, Heft 26, S. 113–125

Bien, Walter: Betreuungsbedarf zwischen Wunsch und Angebot. Die Zukunft des U3-Ausbaus. AID:A-Befunde. Unveröffentlichtes Manuskript des Vortrags bei der wissenschaftlichen DJI-Fachtagung »Aufwachsen in Deutschland« am 17. und 18.11.2010 in Berlin. Weitere Informationen sind erhältlich bei bien@dji.de.

Bien, Walter / Rauschenbach, Thomas / Riedel, Birgit (Hrsg.; 2006): Wer betreut Deutschlands Kinder? DJI-Kinderbetreuungsstudie. Weinheim und München

Burchinal, Margaret R. / Peisner-Feinberg, Ellen S. / Pianta, Robert / Howes, Carollee (2002): Development of Academic Skills from Preschool through Second Grade: Family and Classroom Predictors of Developmental Trajectories. In: Journal of School Psychology, Heft 40, S. 415-436

Leu, Hans Rudolf: Betreuungsarrangements zwischen Vereinbarkeit und früher Bildungsinvestition. AID:A-Befunde. Unveröffentlichtes Manuskript des Vortrags bei der wissenschaftlichen DJI-Fachtagung »Aufwachsen in Deutschland« am 17. und 18.11.2010 in Berlin. Weitere Informationen sind erhältlich bei leu@dji.de.

Roßbach, Hans-Günther (2005): Effekte qualitativ guter Betreuung, Bildung und Erziehung im frühen Kindesalter auf Kinder und ihre Familien. In: Sachverständigenkommission Zwölfter Kinder- und Jugendbericht (Hrsg.): Band 1: Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern unter sechs Jahren. München, S. 55–174

Roßbach, Hans-Günther / Kluczniok, Katharina / Kuger, Susanne (2008): Auswirkungen eines Kindergartenbesuchs auf den kognitiv-leistungsbezogenen Entwicklungsstand von Kindern. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Sonderheft 11, S. 139-158

Roßbach, Hans-Günther (2011): Auswirkungen öffentlicher Kinderbetreuung auf Kinder. In: Wittmann, Svendy / Rauschenbach, Thomas / Leu, Hans Rudolf (Hrsg.): Kinder in Deutschland. Bilanz empirischer Studien. Weinheim und München

Wir entnehmen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Redaktion aus Heft 1/2011 des DJI-Bulletins Impulse. Das ganze Heft können Sie herunterladen unter www.dji.de/impulse

 

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