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Kind mit Goldfischglas

Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres

Ulrike Detmers

12.06.2014 Kommentare (0)

Die Großbäckerei Mestemacher würdigt das praktizierte partnerschaftliche Ehe- und Familienmodell

Am 06. März 2014 hat die Mestemacher Gruppe, Großbäckerei für Vollkornbrote, zum neunten Mal den "Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres" verliehen. "Zur Stärkung der Leistungsgesellschaft werden qualifizierte Frauen und Männer sowie Kinder benötigt. Voraussetzung der Vereinbarkeit von Elternschaft und Erwerbstätigkeit ist das praktizierte partnerschaftliche Ehe- und Familienmodell. Der 'Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres' würdigt dessen Familienkultur", führt die Initiatorin des Projektes, Prof. Dr. Ulrike Detmers, zur Begründung an.

Der Preis ist mit 2x 5.000 Euro dotiert und wird jährlich an zwei Familienväter vergeben.

Die Großbäckerei Mestemacher schreibt zum 10. Mal für 2015 den Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres aus. Die Teilnahmebedingungen können Sie hier erfahren. Einsendeschluss ist der 31.12.2014

Die Ziele des Projekts

Stärkung der Leistungs- und Wettbewerbskraft von Wirtschaft und Unternehmen (Profit- und Non-Profitunternehmen)

Der Spitzenvater des Jahres verständigt sich mit der Mutter und findet mit ihr gemeinsam eine Lösung, wie beide Beruf und Familie unter einen Hut bringen können. Das partnerschaftliche Übereinkommen erspart den Unternehmen komplizierte Personalplanung und -beschaffung und macht es den Eltern möglich, schnell wieder für den Arbeitgeber da zu sein. Das Fehlbesetzungsrisiko ist damit für die Unternehmen gering, da die eingearbeiteten Eltern ihren jeweiligen Arbeitsplatz - auch wenn sie Kinder zu versorgen haben - schnell wieder besetzen. Unternehmen können mit Spitzenvätern sowohl strategisch als auch operativ sicherer planen.

Tendentielle Erhöhung des Anteils von Zweiversorgerehen

Dank der praktizierten Partnerschaft in Ehe und Familie kann jeder Elternteil wirtschaftliche Selbstständigkeit erlangen und zum Familienunterhalt beitragen. Mutter und Vater sind in der finanziellen Lage, die Altersvorsorge zu gestalten und der verbreiteten Altersarmut insbesondere bei vielen allein stehenden älteren Frauen, vorzubeugen. Zweiversorgerehen sind unabhängiger von staatlichen Transferleistungen und können mehr Geld in die Entwicklung der Kinder investieren.

Ausdehnung des väterlichen Einflusses auf die Entwicklung des Kindes

Das Projekt "Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres" strebt danach, die Wichtigkeit der Rolle des Vaters für die Entwicklung des Kleinst-, Klein- und Schulkindes ins öffentliche Bewusstsein zu rufen. Das Projekt bricht mit der traditionellen Vorstellung, dass für die ersten Monate und Lebensjahre allein die Mutter zuständig ist. Betont wird vielmehr die Notwendigkeit einer intensiven Beziehung zwischen Vätern und ihren Kindern von Anfang an.

Anforderungsprofil des "Spitzenvaters"

Flexibilität

Der Spitzenvater wirkt situationsbedingt mit bei der Kleinst-, Klein- und Schulkinderbetreuung und deren altersgemäßer Förderung. Er handelt aus innerlicher Überzeugung und stimmt mit der Mutter darin überein, dass die Fähigkeit flexiblen Verhaltens die berufliche und die familiäre Leistungsfähigkeit erhalten. Beide Elternteile stimmen darin überein, dass sowohl familiäre als auch berufliche Anforderungen durch situationsbedingte Flexibilität optimal in Einklang gebracht werden können.

Partnerschaftlichkeit

Der Spitzenvater ermöglicht die Zweiversorgerfamilie. Er hält es für sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig, dass beide Elternteile erwerbstätig sind und gemeinsam das Familieneinkommen erwirtschaften. Beide Elternteile erwerben eine eigene Altersversorgung und stärken die familiäre Kaufkraft und damit den familiären und wirtschaftlichen Nutzen.

Die Autorin: Prof. Dr. Ulrike Detmers, Initiatorin des Mestemacher Preises Spitzenvater des Jahres

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