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zwei U3 Kinder

Musik-Playlist für den Sommer: Auf legale Angebote achten

19.06.2017 Kommentare (0)

Gerade für den Urlaub laden sich viele Kinder Musik auf ihr Smartphone oder ihren MP3-Player. Das kann rechtliche Konsequenzen haben. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt Eltern fünf Tipps zum Umgang mit Urheberrechten, etwa ihr Kind über Risiken aufzuklären und legale Angebote auszuwählen. 

Auf Risiken hinweisen
„Es ist wichtig, dass Eltern über Urheberrechte aufklären und sich anschauen, woher ihr Kind die Musik bezieht. Anmeldungen und Downloads sind bis zwölf Jahren besser Elternsache“, so SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Tauschbörsen sind meist illegal, weil Nutzer Titel nicht nur herunterladen, sondern auch bereitstellen. Beim Streamen werden Inhalte nur zwischengespeichert, aber auch das kann illegal sein, wenn Nutzer urheberrechtlich geschützte Inhalte kosten- und damit lizenzfrei konsumieren. Zudem können bei solch dubiosen Angeboten, die etwa kein Impressum angeben oder in Ländern wie Tonga (.to) registriert sind, ungeeignete Inhalte, Kosten- und Datenfallen sowie Viren drohen. Auf diese Risiken können Eltern hinweisen, Regeln beschließen und festhalten. Vorlagen: www.mediennutzungsvertrag.de oder www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln

Geräte und Angebote sichern
Bei Kindern bis zwölf Jahren empfiehlt sich, Sicherheitseinstellungen bei Android ( www.schau-hin.info/medien/mobile-geraete/sicherheit/sicherheit-android ) bzw. iOS ( www.schau-hin.info/medien/mobile-geraete/sicherheit/sicherheit-ios) vorzunehmen. Bei „iTunes“ oder „Google Play“ können Eltern den Zugang einschränken. Um Kosten zu begrenzen, eignen sich Guthabenkarten, die Eltern mit ihrem Kind einlösen und ihm dabei die Funktionen erklären können. 

Alternativen prüfen
Möchten jüngere Kinder Musik kreativ nutzen, können sie dazu Kinderseiten wie audiyoukids.deklingklangland.comhoerspielbox.de oder auditorix.de nutzen. Für Jugendliche eigenen sich Musikbearbeitungsprogramme, z.B. www.gratis-musik-software.de/music-maker-live. Bei Musikcommunitys wie „SoundCloud“ bieten Produzenten eigene Musik umsonst an. Bei Portalen wie „Spotify“ oder „Deezer“ können Nutzer ein Abonnement abschließen und Musik herunterladen oder Titel kostenlos, aber mit Werbung, streamen. Doch sind diese Angebote laut eigenen AGB erst ab 18 Jahren, bei Zustimmung der Eltern ab 13 bzw. 14 Jahren, zugelassen.  

Weitere Informationen finden Eltern auf www.schau-hin.info, darunter zu Streaming und Downloads (www.schau-hin.info/medien/internet/wissenswertes/streaming-download) sowie Hörmedien (www.schau-hin.info/medien/mobile-geraete/wissenswertes/hoermedien). Die Verbraucherzentrale vor Ort weiß bei konkreten rechtlichen Problemen Rat. Informieren können sich Eltern auch über www.marktwaechter.de/digitalewelt vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Quelle: SCHAU HIN!

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