(Noch) mehr Krippenplätze
Von den Müttern, die nicht erwerbstätig und nicht arbeitslos gemeldet sind, würden etwa 80 Prozent gerne eine bezahlte Tätigkeit aufnehmen. Frauen, die über Jahre nicht im Berufsleben stehen, gelten als nicht mehr so qualifiziert und haben daher massive Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg. Eine Teilzeittätigkeit wiederum sorgt für geringe Einkommen. Diese Ergebnisse einer Studie nimmt Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin und eine Verfechterin der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Anlass, mehr Krippenplätze zu fordern als bisher geplant. Bisher sind Kita-Plätze für 30 Prozent der unter Dreijährigen vorgesehen.Quelle: tagesnzeitung vom 24.9.2010, S. 7

