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Studentin im Hörsaal

Qualifikationsmöglichkeiten für den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers in Deutschland

Hilde von Balluseck

28.03.2009 Kommentare (30)

In der Kindertagesbetreuung arbeiten vorwiegend ErzieherInnen. Dieser Beruf hat eine lange Tradition in Deutschland (zur Geschichte siehe Der Kontext der akademischen ErzieherInnenausbildung) und wird an Fachschulen erlernt. An die Prüfung schließt sich die staatliche Anerkennung an, die in den meisten Ländern Voraussetzung für eine Anstellung ist. Neben staatlich geprüften ErzieherInnen arbeiten aber auch Kinderpflegerinnen in der Kita und andere Berufe, die nicht an der Fachschule vermittelt werden. Und neben der ErzieherInnenausbildung an Fachschulen gibt es inzwischen das Studium der Pädagogik der frühen Kindheit (auch unter dem Namen Erziehung und Bildung im Kindesalter u.ä.) an Fachhochschulen oder Universitäten. Ein fachlicher Unterschied zwischen Fachschulen und Hochschulstudiengängen besteht darin, dass Fachschulen für die Arbeit mit Kindern und jungen Menschen bis 27 ausbilden, während die frühpädagogischen Studiengänge auf die Arbeit mit Kindern bis maximal 13 Jahre spezialisiert sind.

Ausbildung und Studium

Die Ausbildungsmöglichkeiten für ErzieherInnen sind in Deutschland höchst unterschiedlich, weil die Bildungshoheit den Ländern obliegt. Das heißt, dass die Zugangsvoraussetzungen und die Ausbildung an den Fachschulen sich je nach Bundesländern unterscheiden. Es unterscheiden sich auch die Bedingungen, die die Ministerien an die Träger für die Anstellung von pädagogischen Fachkräften stellen. An den Hochschulen, die Studiengänge eingerichtet haben, ergibt sich eine starke Differenzierung durch die Hochschulautonomie, die dazu führt, dass in dem einen Studiengang die Dauer der praktischen Phasen mit denen an einer Fachschule vergleichbar ist, während sie in einem anderen recht gering ist. Des Weiteren sorgen die unterschiedlichen Anforderungen der Träger für eine Differenzierung.

Aus diesen Unterschieden entsteht ein gehöriges Durcheinander und fehlende Transparenz. Diese wurden allseits schon lange beklagt. Sie wurden jedoch nochmals verstärkt durch die Föderalismusreform von 2006, in der alle Entscheidungen im Hinblick auf Bildungswege und -institutionen den Ländern zugesprochen wurden, auch für die Fach- und Hochschulausbildung So hat heute niemand einen Überblick über die Regelungen in allen Bundesländern. Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verweist die Besucher seiner Website „Vorteil Kinderbetreuung“ auf die jeweiligen Ministerien.

Diese Situation führt zu einer gewissen Unsicherheit auf allen Seiten. Einerseits müssen sich die InteressentInnen für eine Ausbildung jeweils in ihrem Bundesland informieren, welche Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungs-/Studien- und Anstellungsbedingungen bei ihnen gelten. Andererseits steht die Redaktion dieses Portals immer wieder hilflos vor entsprechenden Anfragen und verweist - genau wie auch das Bundesministerium - die FragerInnen an ihre Ministerien (Häufig gestellte Fragen).

Dies ist ein skandalöser Zustand, wenn man das aufgeplusterte Reden über Bildung ansieht, das uns von allen Seiten entgegen tönt. Denn das erste, was Bildung braucht, ist ein transparentes System. Dies ist aber nicht gegeben.

In dieser Situation versucht die Redaktion, in den nächsten Monaten Auskünfte zu erhalten über die Bedingungen in den einzelnen Ländern. Dazu sind wir auf die Informationen von Fachkräften vor Ort angewiesen und auf eigene Recherchen.

Ob eine Fachschul- oder eine Hochschulausbildung „die richtige“ ist, entscheiden BewerberInnen heute aufgrund ihrer Zugangsvoraussetzungen, ihrer persönlichen Neigung und der Anzahl der Studienplätze. So ist die Hochschulzugangsberechtigung heute schon in vielen Ländern erforderlich, hingegen gibt es Hochschulen, die auch längere einschlägige Berufstätigkeit aufgrund der Landesgesetzgebung als Hochschulzugangsberechtigung anerkennen können. Viele junge Menschen trauen sich ein Studium nach ihren Schulerfahrungen nicht zu, dann machen sie - zunächst jedenfalls - eine Fachschulausbildung.

Die Akademisierung

Als die Bachelor-Studiengänge ab 2004 an Hochschulen eingerichtet wurden, gab es die Befürchtung, sie werteten die Fachschulausbildung ab. Inzwischen gibt es ein durchaus produktives Miteinander der beiden Ausbildungsinstitutionen. In ihrer Studie elementar und professionell haben Peer Pasternack und Karsten König diese beiden Ausbildungen nebeneinander gestellt (kostenloser Download) und verschiedene Wege für die zukünftige Entwicklung aufgezeigt. Im Rahmen des Projekts PIK der Robert Bosch Stiftung sind für die Hochschulen Maßstäbe für Inhalte und Kooperationen mit der Praxis entwickelt worden, die auch für Fachschulen Standards setzen (www.profis-in-kitas.de).

Das Hochschulstudium ist in jedem Fall ein Weg, um auch als ErzieherIn eine gewisse Karriere zu machen. Soviel wie ein Banker, Investmentberater oder Manager werden Sie damit nie verdienen, aber immerhin soviel, dass Sie gut davon leben können, und Teile Ihrer Familie auch. „Karriere“ kann bedeuten, dass man mit einem Bachelorabschluss gleich in eine gute Stelle mit Aufstiegschancen hineinkommt. Karriere kann aber auch bedeuten, dass ein/e Bachelor-AbsolventIn einen drei- oder viersemestrigen Masterstudiengang absolviert, danach promoviert, und dann selbst in die Wissenschaft geht - als HochschullehrerIn oder ForscherIn.

Durchlässigkeit

Problematisch ist nach wie vor die Durchlässigkeit. „Durchlässigkeit" heißt, dass eine auf einer Ausbildungssstufe erworbene Qualifikation auf einer anderen angerechnet wird, so dass nicht mehr alle dort verlangten Leistungen erbracht werden müssen. Während in anderen Ländern Qualifikationen auf einer höheren Ausbildungsstufe anerkannt und angerechnet werden, sind in Deutschland diese Bemühungen noch am Anfang. Mit diversen Projekten haben immerhin einige Hochschulen in den letzten Jahren erreicht, dass Anrechnungsverfahren für ErieherInnen mit einem Fachschulabschluss entwickelt wurden. Die Methoden sind jedoch immer noch viel zu aufwändig.

Immerhin hat jetzt die Kultusministerkonferenz, das oberste Gremium in Deutschland für die Erarbeitung von Vorgaben für den Bildungsbereich, die Zugänge von beruflich qualifizierten Personen zum Hochschulstudium erleichtert. Lesen Sie hier:

PDF-IconBeschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.03.2009
PDF-Datei, 178 kb

Personalbedarf angesichts des Ausbaus von Betreuung, Erziehung und Bildung für unter Dreijährige Kinder

Durch die Initiative der Bundesregierung für den Ausbau der Krippenbetreuung, -erziehung und -bildung entstehen Fragen im Hinblick auf das benötigte Personal. Auch hier wäre Durchlässigkeit angesagt, da allein mit den an Fachschulen und Hochschulen ausgebildeten ErzieherInnen der Bedarf an ErzieherInnen voraussichtlich nicht gedeckt werden kann. Darauf wies eine Tagung der AWO hin „Wer soll das eigentlich alles machen?“, die am 21./22. Januar 2009 in Berlin stattfand (siehe Qualifikation und Professionalisierung). Entscheidend ist in jedem Fall, dass LeiterInnen in Kitas in der Lage sind, mit Personal unterschiedlicher Qualifikationsstufen zusammen zu arbeiten. Der alte Dünkel: Ich bin etwas Besseres, weil ich eine längere Ausbildung habe, muss endlich der Kooperation und den Bemühungen, gemeinsam besser zu werden, weichen.

Neben der Tätigkeit als ErzieherIn steht die Tätigkeit von Tagesmüttern und Tagesvätern in der Kindertagespflege. Zur Qualifikaton des Personals in der Kindertagespflege hat die Bundesregierung ein Programm mit insgesamt 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds aufgelegt, in dem bundesweit 200 Standorte als Modelle für Steuerung und Koordinierung den Ausbau der Kindertagespflege fördern sollen.
Im ersten Quartal 2009 starten Maßnahmen zur bundesweiten Qualifizierung der Tagesmütter und Tagesväter. Dazu gehört ein 160 Stunden umfassendes Curriculum für die Kindertagespflege „ein Grundniveau der Qualifizierung“ erreicht werden. Dem widerspricht allerdings, dass das Aktionsprogramm sich an „geeignete Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit pädagogischer Ausbildung, arbeitsuchende Erzieherinnen und Erzieher bzw. Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger und andere pädagogische Fachkräfte sowie Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer“ wendet (www.vorteil-kinderbetreuung.de). Denn diese müssten diese grundlegende Form der Qualifizierung ja nicht in jedem Falle wahrnehmen. Es bleibt abzuwarten, wer wirklich in die Kindertagespflege geht und was Evaluationen dieser Ausbildungsbemühungen ergeben.

Ausbildung, Praktikum und Studium im Ausland

Welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um eine Ausbildung oder ein Studium (teilweise) im Ausland zu absolvieren, ist ebenso wie die Ausbildungen selbst nicht bundeseinheitlich geregelt. Das bedeutet, dass jede/r in einer Ausbildung oder einem Studium an der jeweiligen Ausbildungsinstanz Unterstützung braucht, um Erfahrungen im Ausland mit einbeziehen zu können. Wer also eine Fachschule oder Hochschule für eine Ausbildung sucht, tut gut daran, vorher zu fragen, ob es Auslandskontakte gibt und worin die Unterstützung z.B. bei der Suche nach einem Praktikumsplatz besteht.

Anerkennung von im Ausland absolvierten Ausbildungen

Die Nachweise über eine Ausbildung im Ausland reichen häufig für eine Anstellung zu vollem Gehalt nicht aus, sondern müssen durch Nachqualifizierungen ergänzt werden. Wie die Anerkennung im Einzelnen aussieht, entscheidet wiederum das zuständige Ministerium.

Für alle in diesem Bereich angesprochenen Fragen planen wir weitere Recherchen und bitten um Hinweise.
Ausführliche Informationen zu Anzahl und Qualifikation des Personals in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege finden Sie im Zahlenspiegel des Deutschen Jugendinstituts (http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/zahlenspiegel2007/root.html).
Zur Durchlässigkeit im Bildungssystem empfehlen wir die Bücher:

  • Freitag, Walburga (Hrsg)(2008): Neue Bildungswege in die Hochschule. Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge für Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialberufe. Bielefeld: Bertelsmann
  • Balluseck, Hilde von/Kruse, Elke/Pannier, Anke/Schnadt, Pia (2008): Von der ErzieherInnenausbildung zum Bachelor-Abschluss. Mit beruflichen Kompetenzen ins Studium. Berlin: Schibri.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns über Kommentare.

Kommentare (30)

  • Tommi:
    30.06.2009 um 09:13 Uhr

    find ich gut

    Antworten

  • Elisabeth Barquin de Schmitt:
    07.09.2009 um 11:28 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage an Sie. Welche schulischen Abaschluß braucht man um in Badenwürttemberg die Ausbidlung als Erziehrin machen zu können? Ist es in der Pfalz bzw. in Hessen anderst? Danke für die Beantwortung meiner Fragen. MFG Elisabeth Barquin de Schmitt

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    09.09.2009 um 09:18 Uhr

    Hallo Frau Barquin de Schmitt, ich habe (noch) nicht den Überblick über alle Bundesländer. Wie Sie es auch in Ihrer Frage ausdrücken: Jedes Land hat seine eigenen Regelungen, so verlangen Berlin und Brandenburg das Abitur als Voraussetzung. Daneben gibt es aber auch zweijährige Ausbildungen (in Berlin zur Sozialassistentin), auf die man die Fachschulausbildung „draufpacken“ kann. Für die Situation in Baden-Württemberg müssten Sie die entsprechende Regelung bei einer Fachschule oder bei dem zuständigen Ministerium erfragen. Gleiches gilt für Auskünfte über Rheinland-Pfalz und Hessen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich über Ihre Recherche informieren würden und wünsche Ihnen viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen Hilde von Balluseck

    Antworten

  • jörg teunissen:
    10.09.2009 um 07:24 Uhr

    Ich habe gelesen, das ich als kirchlich annerkannter Heimerzieher in Brandenburg 000 Theoriestunden machen muß, um die staatliche Anerkennung zu bekommen. 0. ist das so korrekt? 2. wenn ja, welche Einrichtung gibt es, wo man das machen kann? vielen Dank im Vorrauß jörg teunissen

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    10.09.2009 um 07:43 Uhr

    Hallo Herr Teunissen, Sie erhalten diese Information vermutlich auf der Website des Ministeriums. Wenn nicht, würde ich an Ihrer Stelle dort anrufen, oder mich bei einer Fachschule erkundigen. Viel Erfolg und freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    10.09.2009 um 07:48 Uhr

    Liebe Nutzerinnen und Nutzer dieser Site, wir sind immer wieder erfreut, wieviel Vertrauen viele von Ihnen in die Redaktion von ErzieherIn.de haben. Aber leider verfügen auch wir nicht über alle Infos von den Landesministerien. Wir sind darauf angewiesen, dass diese uns zugeschickt werden - und dieses passiert noch nicht, daran müssen wir demnächst arbeiten. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir Sie an die zuständigen Ministerien oder Fachschulen in Ihrem Land verweisen. Hilde von Balluseck und Jasmin Zouizi

    Antworten

  • J.Heintz:
    30.09.2009 um 10:55 Uhr

    Ich bin selbst Erzieherin und wäre dafür die Berufsausbildung ganz an die Hochschule zu verlegen,denn die klassische Fachschulausbildung wird den Bildungsanforderungen nicht mehr gerecht.Die Erzieher hätten bessere Aufstiegsmöglichkeiten und bessere Bezahlung.Ich persönlich bin sehr unzufrieden und sehe den Beruf eher als Sackgasse an.

    Antworten

  • Veronica W.:
    27.10.2009 um 20:49 Uhr

    Hallo... Ich hätte mal eine Frage. Ich mache zur Zeit meine Ausbildung zur Erzieherin in Berlin. Hier habe ich kein Anerkennungsjahr (wie z.B. in NRW), sonder drei Praktika von insgesamt 48 Wochen! Meine Frage ist nun, ob meine Ausbildung in ganz Deutschland anerkannt wird, oder ob ich Probleme bekommen könnte, wenn ich in einem anderen Bundesland später arbeiten möchte!??? Danke schon ein mal in voraus! Veronica

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    28.10.2009 um 18:35 Uhr

    Hallo Veronica, in einigen Bundesländern sind die Praktika in die Ausbildung integriert (wie jetzt in Berlin), in anderen laufen sie unter dem Begriff Berufspraktikum oder Anerkennungsjahr. Entscheidend ist die Dauer der Praktika. Die Fachschulen müssten sich hier an eine Verordnung der Kultusministerkonferenz halten, die diese Länge festgelegt hat. Sicherheitshalber können Sie Ihre Frage aber auch noch an Ihre Fachschule richten. Mit freundlichem Gruß Hilde von Balluseck

    Antworten

  • mibiru:
    19.06.2010 um 16:57 Uhr

    Hallo Im Rahmen meiner Ausbildung zur Erzieherin, habe ich die Fachhochschulreife erlangt. Nun möchte ich nach dem Anerkennungsjahr weiter machen und ggfs. entweder Lehramt oder Europalehramt studieren. Ist das möglich? Wenn nein, was für Möglichkeiten des Studiums gibt es mit meinem Schulabschluss noch? Welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein, um studieren zu können? Vielleicht könnten Sie mir weiterhelfen. Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    21.06.2010 um 07:34 Uhr

    Hallo, die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems lässt viel zu wünschen übrig. Es könnte aber sein - und dies hängt auch am jeweiligen Bundesland - dass die Fachhochschulreife plus der Fachschulausbildung zumindest der allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt werden kann. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Ministerium. Mit freundlichen Grüßen Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Ramona Sch.:
    12.07.2010 um 19:45 Uhr

    Ich habe eine Ausbildung als Lehrer für untere Klassen mit Befähigung zur Arbeit im Hort (0982), Abschluss als „Staatlich anerkannte Erzieherin“. Arbeite seit 2003 in der Berufsausbildung für lernbenachteiligte Jugendliche als Stützlehrerin, seit 2 Jahren beim selben AG als Sozialpädagoge. Nun heißt es, der Einsatz als Soz.-päd.ist von der Ausbildung her nicht möglich. Ist das rechtens? Wäre sehr schade, macht mir viel Spaß. MfG Ramona

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    18.07.2010 um 07:43 Uhr

    Hallo Ramona, leider kann ich Ihre Frage nicht beantworten, verwundert bin ich aber schon, denn mir ist bekannt, dass viele SozialpädagogInnen bei Weiterbildungsträgern arbeiten. Ich würde mich an Ihrer Stelle nochmal bei der Leitung des Trägers und dann vielleicht auch beim zuständigen Ministerium erkundigen, ob das „rechtens“ ist. Freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Jutta G.:
    05.08.2010 um 11:07 Uhr

    Ich suche eine Schule wo ich meine Erzieherinschein machen kann. bin Kinderpfelgerin und möchte wieder einsteigen (47Jahre)WER KANN MIR DA WEITER HELFEN DANKE IN VORRAUS

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    22.08.2010 um 07:17 Uhr

    Hallo Jutta, bitte schauen Sie in den Artikel http://www.erzieherin.de/der-weg-zur-paedagogischen-fachkraft.php?searched=Fachkraft&advsearch=oneword&highlight=ajaxSearch_highlight+ajaxSearch_highlight0 auf dieser Website, dort finden Sie die Bestimmungen für alle Bundesländer. Entschuldigen sie die späte Reaktion. Freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Mariella:
    01.11.2010 um 14:24 Uhr

    Hallo! Ich habe Dipl. - Sonderpaedagogik an der Uni Hannover studiert und moechte jetzt gern in Muenchen als Erzieherin arbeiten. Mein Studium muss aber erst anerkannt werden? Wie laeuft es??? Was sol ich machen? Ist das ueberhaupt moeglich??? Auf eine baldige Antwort wuerde ich mich riesig freuen! LG, MAriella

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    01.11.2010 um 15:54 Uhr

    Hallo Mariella, mit Ihrem Studium müssten Sie gute Chancen auf eine Anerkennung haben. Allerdings wird derzeit in der Frühpädagogik viel Wert auf einschlägige Ausbildungen gelegt, und das ist das Studium, das Sie absolviert haben, nicht. Wie diese Frage in Bayern gehandhabt wird, weiß ich nicht. ich würde Ihnen Folgendes empfehlen: 0. Sie wenden sich an einen Träger von Einrichtungen, wo Sie arbeiten wollen und fragen, ob Sie gleich einsteigen können. Wenn die Anfrage abgelehnt wird, wenden Sie sich zweitens ans zuständige Ministerium und bitten um Anerkennung. Die dritte Möglichkeit wäre, dass Sie sich an einer Hochschule mit einschlägigem Studiengang (die gibt es in München, siehe unsere Links) erkundigen, ob Sie vielleicht noch einen Teil des Studiums absolvieren können. Viel Erfolg und freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Jono:
    01.01.2013 um 17:00 Uhr

    Hallo, ich habe meine Masters of Arts in Sozial Arbeit ausblildung von England zum die Hessen Ministerium gegeben und es ist nicht anerkannt. Ich moechte gern wissen ob eine andere weg gibt wo ich ohne eine 3 Jahre ausbildung machen muss? Ich habe viele jahre arbeits erfahrung (plus ausbildung) mit kinder und jugendliche und ich habe nicht dagegen, wenn ich eine pruefung oder paar Kurse machen muss. Gibt es eine Alternative? Grüße Jono

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    02.01.2013 um 09:06 Uhr

    Hallo Jono, ich würde Ihnen empfehlen, Kindheitspädagogik an einer Hochschule zu studieren. Dort können Sie verhandeln, welche Module Ihres Studums Ihnen anerkannt werden, so dass sich das Studium verkürzt. ES ist allerdings ein langer Verhandlungsweg, der Ihnen bevorsteht - so flexibel sind die Deutschen noch nicht. Alles Gute und freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Kristina:
    24.01.2013 um 09:05 Uhr

    Hallo, ich stehe grade vor der Entscheidung eine Ausbildung zur Erzieherin zu machen oder ein Studium, welches in diese Richtig zielt. ... Was meint ihr ist sinnvoller? ... Hat man mit einem Studium bessere Berufchancen bezüglich des Gehaltes und Führungspositionen? Wisst ihr wie die deutsche Erzieherausbildung im Ausland anerkannt ist? Könnt ihr mir sagen wie das schweizer Studium als Kindergärtnerin in Deutschland anerkannt ist? ... gleichzusetzen mit einem Studium in Deutschland? Danke! Liebe Grüße,Kristina

    Antworten

  • :
    24.01.2013 um 16:44 Uhr

    Hallo Kristina, zu Ihren Fragen: Mit einem Studium haben Sie aller Voraussicht nach besseres Aufstiegschancen. Manche Träger zahlen auch besser. „Das Ausland“ reagiert unterschiedlich. Früher wurde die Fachschulausbildung nicht wirklich anerkannt, mag sein, dass sich dies inzwischen geändert hat in manchen Ländern. Mit einem Studium sind Sie jedenfalls auf der sicheren Seite. Eine Anerkennung von ausländischen Qualifikationen erfolgt über die zuständigen Länderministerien. Freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Ines:
    03.03.2013 um 10:54 Uhr

    Ich habe0982 meine Ausbildung zur Kipfl. abgeschlossen mit 2,65 leider hatte ich in Engl eine 5 im Zeugniss. Nun möchte ich eine weiterbildung zur Erzieherin besuchen, mit 02 jahren Berufserfahrung. Wie schaffe ich es mit diesen Abschluß in Bayern??? Wer hat einen Tipp??

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    04.03.2013 um 08:02 Uhr

    Hallo Ines, gerade Bayern hat eine gute Website, auf der auch Ansprechpartner verzeichnet sind. Sie finden diese Angaben unter http://www.erzieherin.de/wie-werde-ich-erzieherin.php beim Punkt Ausbildungsbedingungen der Bundesländer. Freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Frau Fritz:
    13.05.2013 um 15:15 Uhr

    Als eine Erzieherin in einem Fröbel Kindergarten, wie wäre hier der Gehalt?

    Antworten

  • Hilde von Balluseck:
    13.05.2013 um 15:25 Uhr

    Sehr geehrte Frau Fritz, die Gehälter bei den einzelnen Trägern erfahren Sie durch Nachfrage beim Träger, in diesem Fall bei Fröbel. Freundliche Grüße Hilde von Balluseck

    Antworten

  • Frau Rank:
    22.05.2015 um 09:42 Uhr

    Hallo.
    Ich habe 2005 meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin an der Fachakademie in München abgeschlossen. Seitdem habe ich in mehreren Bereichen gearbeitet. Nun möchte ich nach meiner 2. Elternzeit wieder einsteigen auf einige Stunden jedoch mich demnächst weiterbilden. Ich habe Abitur und möchte gern im Jugendamt/Sozialbürgerhaus oder ähnliches arbeiten. Welche Möglichkeiten gibt es außer einem Studiengang? Da ich 2 kleine Kinder habe und mein Mann im Schichtdienst arbeitet wäre eine andere, familienfreundlichere Weiterbildung willkommener.
    Vielen Dank.

    Antworten

    1. Hilde von Balluseck:
      25.05.2015 um 19:40 Uhr

      Hallo,
      am besten ist es doch, im Jugendamt nachzufragen, welche Qualifikationen dort verlangt werden.
      Was die Weiterbildung angeht, so könnten Sie sich bei der Weiterbildungsinitiative (wiff.de) informieren.
      Vielleicht käme ja auch ein berufsbegleitendes Studium in Frage?

      Mit freundlichen Grüßen
      Hilde von Balluseck

      Antworten

  • Frau Scholz:
    04.07.2016 um 12:58 Uhr

    Guten Tag,
    unsere Tochter ist am Ende ihres Anerkennungsjahres im berufpraktischen Teil ihrer Abschlußprüfung zur Kinderpflegerin durchgefallen. Die zuständige Lehrerin von der Berufsfachschule, die bei der Prüfung dabei war, will sich aber nicht zu den Gründen äußern, sie gab an, sie dürfe nichts darüber sagen. Wenn man die Prüfung aber wiederholen will, muß man doch auch wissen, woran es hapert, damit man sich verbessern kann. Mich würde ihre Meinung dazu interessieren.
    Vielen Dank.

    Antworten

  • Lisa Jares:
    04.07.2016 um 13:53 Uhr

    Guten Tag Frau Scholz,
    sicherlich ist es grundsätzlich für Ihre Tochter hilfreich, wenn sie weiß wo ihre Schwächen in der berufspraktischen Prüfung lagen. Vielleicht kann ihr hier die Einrichtung, in welcher sie die Prüfung absolviert hat, eine Rückmeldung geben.
    Beste Grüße

    Antworten

    1. Lisa Jares:
      10.10.2018 um 09:57 Uhr

      Guten Tag,
      über Ausnahmeregelungen sollten Sie sich direkt bei der Bezirksregierung informieren, da wir hier keine verlässlichen Auskünfte geben können.
      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten


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