mehrere Kinder

Qualität in der Kindertagesbetreuung – es muss weiter gehen!

06.12.2016 Kommentare (0)

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert eine stärkere Bundesbeteiligung und zeitnahe Umsetzungsschritte zur Verbesserung der Qualität.

Berlin – Anlässlich der Vorstellung des ersten Zwischenberichts der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Frühe Bildung weist der Deutsche Verein darauf hin, dass neben dem Platzausbau, vor allem die Qualität in der Kindertagesbetreuung gesichert und weiterentwickelt werden muss.

„Voraussetzung für eine gute Qualität ist, dass das System der Kindertagesbetreuung finanziell endlich auf solide Füße gestellt wird“, so Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Deshalb spricht sich der Deutsche Verein nachdrücklich für eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Finanzierung der Kindertagesbetreuung aus. 

Positiv sei, dass der Zwischenbericht der Bund-Länder-Initiative zentrale Forderungen des Deutschen Vereins aufgegriffen habe - beispielsweise, dass sich die Bundesländer über bundesweite, gemeinsame Qualitätsziele und ein gemeinsames Qualitätsverständnis verständigen wollen.

„Der vorgelegte Zwischenbericht kann nur ein erster Schritt sein“, mahnt Michael Löher. „Jetzt müssen konkrete Zielvereinbarungen zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Trägern zur Umsetzung der darin enthaltenen Qualitätsziele sowie zu deren Finanzierung folgen.“

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zu Fragen der Qualität in Kindertageseinrichtungen sind abrufbar unter: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2013/dv-33-12-qualitaet-kindertageseinrichtungen.pdf

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

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