Schlaue Spiele für Vorschulkinder
Schon Comenius wusste: "Lust unterstützt das Gedächtnis." Mit anderen Worten: Mit Spaß lernt es sich gut. Und wo sind Spaß und Lernen besser kombiniert als beim Spielen? Die Redaktion von bildungsklick.de präsentiert in loser Folge Spiele, die Spaß machen und gleichzeitig Sprachkompetenz, mathematisches und strategisches Denken, Konzentration und Geschicklichkeit fördern. Diesmal: schlaue Spiele für Vorschulkinder.ANZEIGE
Der Turm zu Pisa
Bauklötze gibt es in jeder Familie. Sie kommen in diesem Spiel zum Einsatz. Kinder und Eltern versuchen abwechselnd und mit verbundenen Augen einen Turm zu bauen. Das ist gar nicht so einfach, schließlich muss man sich jetzt auf andere Sinne als das Sehen verlassen. Gewonnen hat derjenige, der vor dem Absturz die meisten Steine aufeinander türmen konnte.
Volle Reihe
Es geht darum, so schnell wie möglich eine Reihe von 1 bis 6 zu erwürfeln. Dabei muss allerdings konsequent die Reihenfolge eingehalten werden. Würfelt ein Spieler zum Beispiel eine 4, dann darf er sie erst aufschreiben, wenn er die vorhergehenden drei Zahlen bereits gewürfelt hat. Wer seine Reihe zuerst komplett hat, ist Sieger. Bei diesem Spiel können die Kinder lernen, wie die Punkte auf dem Würfel als geschriebene Ziffern aussehen – besonders dann, wenn sie beide Symbole auf ihre Zettel malen.
Drei in einer Reihe
Dieses Spiel hat schon Generationen von Kindern die Langeweile vertrieben und schult vorausschauendes, logisches und strategisches Denken.
- Variante 1
In ein Rechenheft wird ein Quadrat mit neun Kästchen gemalt. Spieler eins hat den Buchstaben X, Spieler zwei den Buchstaben O. Sie malen nun abwechselnd ihre Buchstaben in das Quadrat, immer bemüht eine waagrechte, senkrechte oder diagonale Reihe aus drei gleichen Buchstaben zu bilden.
- Variante 2
Das Spiel lässt sich auch ähnlich wie Mühle spielen. Dazu muss man bloß ein Spielbrett mit neun Kästchen - wiederum im Rechenheft - aufmalen. Jetzt erhält jeder der beiden Spieler drei Spielsteine (zum Beispiel vom Mühle- oder Damespiel). Und dann wird abwechselnd gesetzt. Entsteht beim Setzen noch keine Dreierreihe, dann werden anschließend die Spielsteine so lange abwechselnd gezogen, bis einer der Spieler dieses Ziel erreicht hat.
- Variante 3
Im Hof, auf dem Bürgersteig oder am Strand wird das Spiel so gespielt: Auf den Boden wird ein Quadrat mit neun Feldern gemalt. Die beiden Spieler erhalten je drei Steine oder Muscheln, die sich gut (etwa wegen der Farbe oder der Größe) unterscheiden. Die Steine werden abwechselnd auf die Felder gesetzt. Danach ziehen die Spieler ihre Spielsteine so lange von Feld zu Feld, bis es einem gelingt, eine Dreierreihe zu legen.
Ich sehe was, was du nicht siehst – mit Buchstabenvariante
Das Traditionsspiel in Sachen Farben kennen ist bekannt. Hier noch einmal zur Erinnerung:. Einer beginnt und sagt: "Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist grün." Dabei denkt er an einen bestimmten grünen Gegenstand im Zimmer, den alle sehen können. Alle anderen raten, welcher Gegenstand das sein könnte. Wer ihn entdeckt hat, darf die nächste Farbe vorgeben.
Man kann das Spiel auch in einer anderen Variante spielen. Nicht die Farbe wird verraten, sondern der Anfangsbuchstabe. Die Frage beginnt immer mit: "Ich sehe was, was du nicht siehst und das beginnt mit B." (oder einem beliebigen anderen Buchstaben). Dabei sollte nicht der Buchstabenname genannt werden, also etwa "be" oder "ef", sondern nur der Laut: d, f, g und so weiter.
Schwimmen, laufen oder fliegen
Ein Spieler nennt eines der Elemente Erde, Luft oder Wasser. Wer als erster ein Tier nennt, das in diesem Element lebt, darf das nächste Element bestimmen. Dieses Spiel ist besonders für jüngere Kinder geeignet. Für Grundschüler eignet sich diese Variante: Nicht bloß das Element wird festgelegt, sondern auch der Anfangsbuchstabe des Tieres.
Quelle: bildungsklick.de

