Spielschaukel

Spielgarten für Kinder – so gestalten Sie Ihren Garten kindgerecht

Sobald die Temperaturen steigen und die Sonne sich öfter zeigt, gibt es für Kinder nur noch einen Gedanken: Ab nach draußen! Umso schöner, wenn sie dort ein eigener Garten mit spannenden Spielgeräten erwartet. Die heimische Grünfläche oder den Schrebergarten in ein Spielparadies für die Kleinen zu verwandeln, ist mit der richtigen Herangehensweise ganz einfach. Erfahren Sie, was Sie bei der Planung der Umgestaltung beachten sollten und wie Sie die passenden Spielgeräte auswählen.

Der heimische Garten als sichere, schnell erreichbare Spieloase

In vielen dicht besiedelten Städten Deutschlands zeichnet sich dasselbe Bild ab: Spielplätze sind schwer zu erreichen, überfüllt oder gar nicht vorhanden. Um Ihrem Nachwuchs dennoch einen ruhigen, geschützten Ort zum Spielen und Toben zu bieten, sind Spielgeräte für den Garten gut geeignet. Auch wenn in Ihrer Stadt reichlich Spielplätze zur Verfügung stehen, lohnt sich die Umgestaltung. Das Spielparadies zu Hause kann von Ihren Kleinen spontan und jederzeit genutzt werden. Kein Warten, bis die Schaukel oder Rutsche frei wird. Zudem können Sie die individuellen Vorlieben und das Aktivitätslevel Ihres Kindes in die Gestaltung der privaten Spieloase einbeziehen, sodass es sich nach Herzenslust mit den liebsten Spielgeräten austoben kann.

Fünf Tipps für die Gestaltung eines kindgerechten Gartens 

1. Messen Sie den Platz in Ihrem Garten richtig aus

Gartenspielgeräte für Kinder sind in unterschiedlichen Abmessungen erhältlich. Vor dem Kauf ist es wichtig, die vorhandene Fläche abzumessen. Nutzen Sie den Grundriss Ihres Gartens oder Schrebergartens, sofern er Ihnen vorliegt. Alternativ können Sie ein Maßband zur Hand nehmen und manuell messen. Planen Sie rund um das Gerät ausreichend Platz ein, um es zu einem späteren Zeitpunkt erweitern zu können.

2. Beachten Sie die Wünsche des Kindes 

Kinder genießen es, wenn Mama und Papa ihnen ein Mitspracherecht einräumen. Bei der Auswahl der Spielgeräte für den Garten ist dies wichtig, damit Ihr Nachwuchs tatsächlich Spaß beim Spielen hat. Fragen Sie Ihr Kind, welches Gerät es sich wünscht. Am besten stellen Sie vorab drei bis vier Optionen zusammen, die zu der Größe Ihres Gartens und zu Ihrem Budget passen. Dies erleichtert den Kleinen die Wahl. Mit dieser Methode beziehen Sie Ihren Nachwuchs vom ersten Moment der Planung ein und schüren gleichzeitig die Vorfreude auf die zukünftige Spieloase im Garten. Alternativ können Sie bei einem kleineren Kind beobachten, welche Spielgeräte es auf dem öffentlichen Spielplatz oder in Indoor-Spielplätzen am häufigsten nutzt. 

3. Stimmen Sie das Spielgerät auf das Alter des Kindes ab

Das Alter des Kindes ist ausschlaggebend für die Platzierung des Spielgeräts. Je jünger Ihr Nachwuchs, desto näher sollte der Sandkasten, die Schaukel oder der Spielturm an der Terrasse liegen. In diesem Alter benötigen die Kleinen mehr Aufsicht. Sind Ihre Kinder schon größer, wünschen sie sich meist mehr Privatsphäre beim Spielen. In diesem Fall können Sie den Spielturm oder das Klettergerüst im hinteren Bereich des Gartens aufstellen.  

Achten Sie auch bei der Art des Spielgeräts für Ihren Garten auf das Alter Ihres Kindes. Eine Babyschaukel eignet sich bereits ab neun Monaten, während eine normale Schaukel ab drei Jahren eine gute Wahl ist. Stelzenhäuser und Spieltürme mit Klettergerüst hingegen sind für Kinder ab sechs Jahren ideal. Mit zunehmendem Alter steigt der Anspruch der Kleinen an die Vielseitigkeit des Spielgeräts. Denken Sie voraus und wählen Sie ein Modell, das Sie bei Bedarf durch einen Anbau, eine Rutsche oder eine Kletterwand ergänzen können.

4. Achten Sie auf die Sicherheit

Die Stabilität und Unbedenklichkeit des Materials der Spielgeräte sollten Sie beim Kauf zwingend beachten, damit Ihr Nachwuchs sicher und verletzungsfrei spielen kann. Eine gute Wahl sind Spielgeräte aus naturbelassenem, splitterarmem Holz mit TÜV-Prüfsiegel. Lasur und Lack sollten kindersicher und speichelfest sein.

Auch beim Aufbau spielt der Aspekt Sicherheit eine tragende Rolle – wortwörtlich. Mit einem Bodenanker verhindern Sie, dass das Gerät umfällt. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten für kompakte und lockere Untergründe. Zudem sollten Sie die Schrauben des Stelzenhauses, der Spielburg oder der Schaukel regelmäßig nachziehen.

5. Bauen Sie das Gerät ordnungsgemäß auf

Selbst bauen oder ein Komplettset kaufen? Ersteres ist ein schönes Do-it-yourself-Projekt, für das jedoch reichlich handwerkliches Know-how gefragt ist. Die bequemere Alternative ist ein fertiges Set. Dieses stecken Sie gemäß der Anleitung zusammen, was auch für Laien problemlos möglich ist. Zudem bieten viele Anbieter von Spielgeräte-Komplettsets für den Garten optionales Zubehör an, das Sie direkt mitbestellen können.

Fazit 

Wenn Sie einen Garten oder Schrebergarten besitzen, können Sie diesen schnell und günstig in ein Spielland für Ihre Kinder oder Enkelkinder verwandeln. Dies muss nicht teuer sein. Mittlerweile gibt es praktische Komplettsets für jedes Budget, die Sie auch ohne handwerkliche Kenntnisse unkompliziert aufbauen können. Bei der Auswahl und Platzierung der Spielgeräte für Ihren Garten sollten Sie das Spielbedürfnis des Kindes und dessen Alter berücksichtigen. Stelzenhäuser, Spieltürme und Co. sollten aus naturbelassenem Holz mit kindgerechter Lasur beziehungsweise kindgerechtem Lack bestehen, denn dieses Material ist langlebig und stabil. Hochwertige Modelle lassen sich später durch zusätzliche Kletternetze oder Schaukeln ergänzen – für ein heimisches Spielparadies, das mit dem Kind wächst. 

Bildnachweis
Alle Bilder von Akubi

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