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Stiftung Lesen bezieht Stellung: Digitale Medien in der Leseförderung

18.10.2014 Kommentare (0)

Digitale Lesemedien: Aufbruch in eine neue, aufregende Ära des multimedialen Geschichtenerzählens oder Ende der Gutenberg-Galaxie? Die Stiftung Lesen bezieht Stellung und stellt mit einem neuen Positionspapier klar: Digitale Medien fördern und fordern das Lesen. Die Stiftung tritt für eine Gleichwertigkeit aller Medien ein und zeigt sich gegenüber den digitalen Medien im Allgemeinen und den digitalen Lesemedien im Besonderen offen. Das Lesen mit und in den digitalen Medien ist heute fester Bestandteil des Lebens der meisten Menschen. Damit ist Lesekompetenz im digitalen Zeitalter mehr denn je eine Schlüsselkompetenz, um an Bildung teilzuhaben, Informationen zu bewerten und unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Aus Sicht der Stiftung Lesen besitzen digitale Medien außerdem großes Potenzial, um Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern – insbesondere diejenigen, die nicht bereits von Haus aus gerne lesen, sondern dem Lesen eher distanziert gegenüber stehen. 

Um den Austausch von Forschung und Praxis in diesem Bereich weiter voranzutreiben und neue Impulse für die Leseförderung zu setzen, veranstaltet die Stiftung Lesen am 25. November 2014 im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2014 – Die Digitale Gesellschaft“ die Fachtagung „Digitale Medien: Chancen für das Lesen“. Die Tagung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und findet in Kooperation mit Microsoft Deutschland statt. Sie soll Perspektiven auf eine zeitgemäße und innovative Sprach- und Leseförderung im digitalen Zeitalter eröffnen und richtet sich an Multiplikatoren aus Kindertagesstätte, Schule, Jugendarbeit, Bibliothek und Kulturvermittlung. Im Rahmen der Veranstaltung geben Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus unterschiedlichen Praxisbereichen in Impulsvorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen einen Ausblick auf die Zukunft des Lesens und ve rbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit Praxisansätzen zur Leseförderung.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Lesen vom 9.10.2014

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