SunPass-Auszeichnungen für Sonnenschutz-Kitas
München, 11.07.2025: Die Bayerische Krebsgesellschaft (BKG) ruft Kindertagesstätten (Kitas) in Bayern dazu auf, sich für das Projekt „SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“ anzumelden und eine ausgezeichnete Sonnenschutz-Kita zu werden. Im Rahmen dieses Präventionsprogramm setzen sich Erzieherinnen umfassend mit Sonnenschutz auseinander und die Kinder lernen spielerisch den richtigen Umgang mit Sonne und UV-Strahlen. Nach Abschluss des Projekts erhalten die Einrichtungen eine Urkunde, die sie in der Kita aushängen können.
Damit die Kitas rasch Verbesserungen rund um Sonnenschutz und Hautschutz der Kinder erzielen, unterstützt sie die BKG mit vielfältigen Anregungen und Informationen. Dies reicht von einem Webinar zum Projektstart, einer Checkliste und einer Sonnenschutzvereinbarung über Anregungen für Aktivitäten mit den Kindern bis hin zu einem E-Learning-Programm zu Sonnenschutz und einem Online-Vortrag eines erfahrenen Kinderarztes. Darüber hinaus liegt ein großes Augenmerk auf der Vorbildfunktion des Kita-Personals.
Warum Sonnenschutz in Kitas?
Auch in Deutschland steigt die Zahl der Menschen mit Hautkrebs. Ein wesentlicher Risikofaktor für eine spätere Erkrankung ist das Verhalten in der Kindheit. Kinderhaut ist viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen und reagiert daher schneller und heftiger auf UV- Strahlen. Das Risiko steigt daher nicht nur mit jedem Sonnenbrand, sondern bereits, wenn sich ein Kind regelmäßig länger ohne ausreichenden Schutz in der Sonne aufhält. Und die Haut vergisst nichts: Ein Sonnenbrand verschwindet zwar meist nach wenigen Tagen, aber die Hautzellen wurden bereits geschädigt.
Das Projekt „SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“ wurde von der Europäischen Hautkrebsstiftung (European Skin Cancer Foundation - ESCF) ins Leben gerufen, um Kitas im richtigen Umgang mit der Sonne zu schulen. Die BKG hat es als Landeskrebsgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. nach Bayern geholt, wie auch die anderen Lebenskrebsgesellschaften in ihrem jeweiligen Bundesland.
In Bayern wird das Projekt von der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGVU), Landesverband der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) unterstützt.
Quelle: Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

